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Ärger nach Preiserhöhung: Amazon stellt „Drive“-Dienst für Prime-Kunden ein

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Von: Bona Hyun

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Nach der Preiserhöhung für Prime streicht Amazon in absehbarer Zeit den Cloudspeicher Amazon Drive. Ab Oktober 2023 ist kein Zugriff mehr möglich.

Hamburg – Der Cloudspeicher Amazon Drive gilt als sicherer Online-Speicherdienst für Fotos, Videos und Dateien. Nach dem Preishammer bei Amazon Prime, dass Kunden ab September draufzahlen müssen, wird auch noch der Amazon Drive-Dienst für Prime-Kunden eingestellt. Ab Januar 2023 wird das Hochladen in den Cloudspeicher nicht mehr möglich sein. Bereits abgelegte Daten sind noch bis zu einem gewissen Zeitraum abrufbar, danach müssen sich die Kunden eine Alternative suchen. Unberührt bleibt der Cloud-Dienst Amazon Photos.

Global agierender Onlineversandhändler:Amazon
Kundenservice:0800 3638469
CEO:Andy Jassy (5. Juli 2021–)
Gründer:Jeff Bezos

Amazon Prime streicht Drive-Dienst – ab 2023 kein Hochladen in Cloudspeicher möglich

Onlinehändler Amazon hat laut techbook.de in einer offiziellen Ankündigung mitgeteilt, den Drive-Dienst schon in absehbarer Zeit einzudämmen. Das gelte sowohl für die kostenlose, als auch für die in Prime enthaltene Amazon Drive-Leistung. Ab dem 31. Januar 2023 können Kunden keine Daten mehr in den Cloudspeicher hochladen. Für App-Nutzer werde es keinen Zugriff mehr ab 31. Oktober nächsten Jahres geben.

Eine Hand mit einem Handy, wo das Amazon Drive Logo zu sehen ist
Amazon stellt für Prime-Kunden auch den Cloudspeicherdienst Drive ein. Ab Januar 2023 haben Nutzer keinen Zugriff mehr. (Symbolbild) © Thiago Prudencio/imago

Keine erfreuliche Nachricht für Prime-Kunden, wenn man die Preiserhöhung bedenkt. Viele Kunden des Onlineversandhändlers fragen sich, wie sie bei Amazon-Prime legal sparen können. Jetzt werden statt der monatlichen Zahlung von 7,99 Euro nun 8,99 Euro fällig.

Amazon stellt Cloudspeicher Amazon Drive ein – was passiert mit abgelegten Daten?

Abgelegte Daten seien laut Angaben des Onlinehändlers noch bis zum 31. Dezember 2023 erreichbar. Amazon Photos, ebenfalls ein Cloud-Speicherdienst, bleibt dementsprechend unberührt. Die abgelegten Daten gelöschter Amazon-Drive-Konten werden automatisch bei Amazon Photos abgelegt. Alle anderen Daten werden von Amazon nach einem Hinweis gelöscht.

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„Wir nutzen die Gelegenheit, unsere Bemühungen stärker auf Amazon Photos zu konzentrieren, um Kunden eine dedizierte Lösung für die Speicherung von Fotos und Videos anzubieten“, zitierte techbook.de Amazon, dessen produzierte Serie „Discounter“ Zuschauer begeisterte.

Was ist der Unterschied zwischen Amazon Photos und Amazon Drive?

Amazon Photos und Amazon Drive sind beides Cloud-Speicherdienste von Amazon. Amazon Photos ist ein Speicherdienst für Fotos und Videos. Zu den Hauptfunktionen gehören Foto- und Videospeicher, Foto- und Videogalerie
Foto-Editor, Foto- und Videofreigabe sowie Durchsuchung von Familienalbum der Fotos nach Personen, Orten und Dingen. Amazon Drive speichert Daten, gibt diese frei und zeigt sie über eine Vorschaufunktion an.

Onlinehändler Amazon schafft Drive-Dienst für Kunden ab – folgende Alternativen gibt es

Kunden, die lediglich Fotos und Videos in der Cloud gespeichert haben, können einfach auf Amazon Photos umsteigen. Für Nutzer, die auch andere Dateitypen abgelegt haben, lohnt sich das Umschauen bei der Konkurrenz. Bei Apples iCloud Drive und auch Microsofts OneDrive sind 5 GB Speicher kostenlos, bei Google Drive sogar 15 GB, bei Dropbox hingegen 2 GB. Im Abo können Nutzer den Speicherplatz erweitern.

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