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Impfungen mit Novavax: Hamburg hat ab Ende Februar Termine

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Von: Natalie-Margaux Rahimi

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Viele haben auf ihn gewartet: Bald ist der Impfstoff von Novavax endlich in Hamburg verfügbar. Noch im Februar soll es die ersten Termine geben.

Hamburg – Er soll die Impflücke in Deutschland weiter schließen: der Coronaimpfstoff von Novavax. Seit Monaten warten viele Impfskeptiker und Menschen, denen die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna zu unerforscht sind, auf den Totimpfstoff. Nun steht das Vakzin kurz vor der Auslieferung. Schon im Februar soll es losgehen und sich jeder mit dem Impfstoff impfen lassen können.

Hersteller:Novavax
Forschungsname:Nuvaxovid NVX-CoV2373
Art des Impfstoffes:Protein-Untereinheit
Applikationsform:Intramuskuläre Injektion

Wann und wo sich Hamburger mit dem Impfstoff von Novavax impfen lassen können

Die erste Impfstoff-Lieferung des Vakzins von Novavax soll bereits Ende Februar in Hamburg eintreffen. Einen genauen Termin für die Auslieferung gibt es zwar noch nicht, nach seiner Ankunft soll er aber allen Impfwilligen zur Verfügung stehen. Die zunächst angekündigte Priorisierung auf Menschen in Gesundheitsberufen, ist inzwischen wieder vom Tisch, so der NDR.

Vier Ampullen, je zwei mit transparenter und zwei mit grüner Flüssigkeit. Die Aufschrift lautet: „Novavax, Covid-19, Coronavirus, Impfstoff, Vaccine“. Eine Spritze ist mit der grünen Flüssigkeit gefüllt und liegt anbei.
Der Corona-Impfstoff von Novavax soll ab Ende Februar auch in Hamburg verimpft werden. © Martin Wagner/imago

Sobald der Impfstoff in Hamburg angekommen ist, soll eine Terminbuchung über das Online-Terminvergabeportal der Stadt möglich sein.

Impfstoff Nuvaxovid von Novavax: Das unterscheidet das Vakzin von anderen Impfstoffen

Das Vakzin von Novavax, welches den Namen Nuvaxovid trägt, wird häufig als Totimpfstoff bezeichnet, weil der Impfstoff auf Protein-Basis winzige Nanopartikel des Erregers, in diesem Fall des Spike-Proteins, enthält. Bei den anderen Impfstoffen gegen das Coronavirus ist das anders. Bei Biontech, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson wurde nicht der Erreger selbst in den Körper transportiert.

Vielmehr transportierte der Impfstoffe genetische Informationen in die Zellen, damit dort, anhand des „Bauplans“, Antikörper gegen den Erreger gebildet werden können. Bei dem Novavax-Impfstoff hingegen werden direkt Kopien des Spike-Proteins gespritzt, der Körper muss es also nicht erst nachbilden.

Nuvaxovid von Novavax: Wie wirksam ist der neue Impfstoff und welche Nebenwirkungen sind bekannt?

In älteren Studien ging der Hersteller von einem 90-prozentigen Schutz vor einer Ansteckung aus. Dabei bezogen sich die Untersuchungen jedoch auf frühere Varianten des Coronavirus. Wie hoch der Schutz bei Omikron ist, ist derzeit nicht klar. Wie br.de berichtet, hätten Untersuchungen im Dezember 2021 allerdings auch eine Immunantwort gegen Omikron gezeigt.

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Das Vakzin Nuvaxovid von Novavax wird in zwei Impfdosen verimpft, eine Boosterimpfung mit dem Impfstoff ist laut NDR bisher nicht empfohlen. Was die mRNA-Impfstoffe betrifft, steht die Stiko kurz vor der offiziellen Empfehlung für eine vierte Impfung. In Hamburg wird schon in einigen Arztpraxen das zweite Mal geboostert. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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