Niedliche Neugier

Wildpark Lüneburger Heide: Süßer Polarfuchs begeistert Massen

  • Natalie-Margaux Rahimi
    vonNatalie-Margaux Rahimi
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Polarfuchs-Teenie Luke ist der flauschige Star im Wildpark Lüneburger Heide. Daran können Tierfreunde die putzige Fellnase mit ihrem einen Jahr erkennen.

Lüneburger Heide – Wer tappt denn da über den Waldboden im Wildpark in der Lüneburger Heide? Mit seinem plüschigen hellgrau-schwarzen Fell verzückt der kleine Polarfuchs seine Betrachter. Der kleine Luke, so heißt die süße Fellnase, ist noch nicht einmal ein Jahr alt und erlebt derzeit im Wildpark seinen ersten Frühling. Seit September 2020 ist die Lüneburger Heide Lukes Zuhause, welches er sich mit zahlreichen weiteren Polarfüchsen teilt. Auf Instagram hat der Wildpark ein Foto von Luke gepostet und das begeistert die Fans.

Wildpark in Niedersachsen:Wildpark Lüneburger Heide
Adresse:Wildpark 1, 21271 Hanstedt
Eröffnet:20. August 1970
Anzahl der Tiere: 1.235

Polarfuchs Luke aus dem Wildpark Lüneburger Heide: So erkennt man ihn

Polarfüchse gehören, wie der Name bereits verrät, zu der Gattung der Füchse. Sie werden in der Regel 50 bis 60 Zentimeter groß und sechs bis acht Kilogramm schwer. Polarfüchse sind Raubtiere und ernähren sich gern von Vögeln, Aas und Eisbärenkot. Normalerweise leben die flauschigen Füchse in der Arktis und fürchten sich vor Eisbären und Schnee-Eulen. Wie bei Polarfüchsen in freier Wildbahn wird auch das flauschige Fell von Luke bald seine Farbe wechseln. Denn während das Fell der Polarfüchse im Winter hell bis schneeweiß ist, wird es zum Sommer dunkler und bräunlich.

Symbolfoto: Im Wildpark Lüneburger Heide lebt ein süßer kleiner Polarfuchs namens Luke. (24hamburg.de-Montage)

Apropos Fell, Polarfüchse haben übrigens das wärmste Fell aller Säugetiere. Sie überleben auch in Temperaturen von bis zu minus 70 Grad Celsius. Das Fell von Luke ist nämlich extrem dicht und besteht zu 70 Prozent aus wärmender Unterwolle. Auch an seinen Pfoten trägt er dickes flauschiges Fell. Lukes Fell an den Pfoten ist übrigens weiß, so sieht es aus als würde er Socken tragen und daran kann man ihn besonders gut erkennen, wenn man im Wildpark zu Besuch ist und nach dem kleinen Polarfuchs Ausschau hält.

Fast genauso süß wie der kleine Polarfuchs Luke ist übrigens auch das Nashorn-Baby Salma, das vor einigen Wochen im Serengeti-Park in Hodenhagen geboren ist. Und im Hamburger Tierpark Hagenbeck sorgte ein süßes Albino-Seebärenbaby für zuckersüßes Staunen.

Wildpark Lüneburger Heide: Aufgrund des Corona-Lockdowns noch geschlossen

Wegen des Coronavirus und dem damit verbundenen Corona-Lockdown ist der Wildpark in der Lüneburger Heide derzeit leider geschlossen. Daher kann Luke, der kleine Polarfuchs, aktuell noch nicht vor Ort bestaunt werden. Erst vor Kurzem hatte sich die Deutsche Tierparkgesellschaft zu den aktuellen Schließungen von Tierparks und Zoos in Deutschland geäußert. Demnach sei eine Öffnung dieser Einrichtungen auch aus Finanzgründen dringend notwendig. Schließlich könne man die Tiere nicht einfach ins Homeoffice oder in Kurzarbeit schicken, hieß es in der Pressemitteilung des Vereins.

Jetzt gibt es aber endlich Hoffnung auf eine baldige Öffnung des Wildparks Lüneburger Heide. Denn beim Corona-Gipfel wurde zwischen Bund und Ländern ein Öffnungsfahrplan aus dem Corona-Lockdown beschlossen. Demnach soll es ab sofort und mit sinkender Inzidenz Stück für Stück immer mehr Lockerungen geben. Wann genau die einzelnen Öffnungsschritte umgesetzt werden, wird regional entschieden.

Aber ab einer dauerhaften Inzidenz unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sollen Zoos und Wildparks mit Terminvergabe wieder öffnen dürfen. Ab einer Inzidenz von unter 50 soll die Auflage des Terminzwangs entfallen. Da der Inzidenzwert in Niedersachsen* derzeit um die 60 herum liegt, kann es also sein, dass auch der Wildpark in der Lüneburger Heide bald öffnen darf und die Besucher Luke persönlich bestaunen und kennenlernen dürfen. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Thomas Ix/imago dpa & Lars Berg/imago images

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