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„Hab so Angst“ – TikTokerin entdeckt giftige Nosferatu-Spinne in ihrer Wohnung

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Von: Sina Lück

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Die Nosferatu-Spinne hat sich mittlerweile fast deutschlandweit ausgebreitet. Video von TikTokerin geht viral. Sie hat eine in ihrer Wohnung.

Lange behaarte Beine, großer Körper und ein charakteristisches Mal auf dem Rücken: Die giftige Nosferatu-Spinne versetzt viele Menschen in Angst und Schrecken – obwohl sie für den Menschen eigentlich gar nicht gefährlich ist. Doch ihre imposante Erscheinung reicht offenbar aus, um großes Entsetzen auszulösen. So ergeht es auch TikTokerin Sina, die in ihrer Wohnung plötzlich solch eine Spinne entdeckt.

„Hab so Angst“ – TikTokerin entdeckt giftige Nosferatu-Spinne in ihrer Wohnung

Die Nosferatu-Spinne versetzt viele Menschen in Angst und Schrecken.
Die Nosferatu-Spinne versetzt viele Menschen in Angst und Schrecken. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

„Ich kann das nicht, die ist so groß!“ Die Panik in Sinas Stimme ist kaum zu überhören. Mit zitternden Fingern richtet die Studentin aus dem baden-württembergischen Winnenden ihre Kamera auf die große Nosferatu-Spinne, die an einem Türrahmen sitzt. Auf ihrem TikTok-Kanal @sineeeey bittet sie ihre Community verzweifelt um Hilfe. „Bin alleine zu Hause und habe Spinnenangst des Todes! Was soll ich jetzt machen?“

Die Tipps der Instagram-Community, die Sina ebenfalls befragt, helfen ihr allerdings nicht weiter. „Haus abreißen, abfackeln, wegrennen. Oder das Beste: Mit einem Glas einfangen.“ Dabei tippt sich die 22-Jährige mit ihrem Finger an die Stirn. „Sagt das nicht jemandem, der Angst vor Spinnen hat.“ Auch ihre Mama kann sie per WhatsApp nicht beruhigen.

„Hab so Angst“ – TikTokerin entdeckt giftige Nosferatu-Spinne in ihrer Wohnung

Als die Spinne schließlich hinter der Kommode verschwindet, liegen Sinas Nerven völlig blank. „Nein, nein, nein! Die ist jetzt dahinter!“, kreischt sie völlig hysterisch. Schließlich bekommt sie aber doch noch Hilfe. „Mein Nachbar ist mir zur Hilfe gekommen“, erzählt sie gegenüber Bild. Der Retter beförderte die gruselige Spinne mit einem Glas und einem Deckel wieder ins Freie.

„Hab so Angst“ – 16.000 Beobachtungen innerhalb von zwei Wochen registriert

Immer wieder gibt es neue Sichtungen der Nosferatu-Spinne. Mittlerweile hat sich der giftige Besucher aus dem Mittelmeerraum fast deutschlandweit ausgebreitet, wie der Naturschutzbund (Nabu) berichtet. Insgesamt 16.000 Beobachtungen seien innerhalb von zwei Wochen registriert worden. Die größten Verbreitungsgebiete liegen aber unverändert im Süden und Westen der Republik. Nahezu flächendeckend kommt die Spinne entlang von Rhein, Neckar und Ruhr vor.

„Das Thema hat bei den Medien ebenso gezündet wie beim Publikum. Ein Grund ist neben der eindrucksvollen Größe sicher die Nähe der Art zum Menschen. Dazu kommt noch ein gewisser Gruselfaktor, die Benennung nach einem Stummfilm-Vampir regt zusätzlich die Phantasie an“, zeigt sich Nabu-Experte Dr. Roland Mühlethaler überrascht über die enorme Resonanz nach dem Aufruf.

„Hab so Angst“ – Menschen im Netz geben Tipps und beruhigen die Studentin

Fast 360.000 Mal wurde der Clip bereits angesehen und hat rund 38.000 Likes erhalten. Einige Menschen sind mindestens genau so entsetzt wie Sina. Doch die Studentin bekommt auch viele nützliche Tipps, wie sie die Spinnen vertreiben kann. Einige sind offenbar auch schon gut informiert und versuchen Sina zu beruhigen. „Die ist wohl gar nicht so gefährlich“, meint ein User und liegt damit genau richtig. Denn die Nosferatu-Spinne kann mit ihren Beißwerkzeugen zwar die menschliche Haut durchdringen. Ihr Biss soll sich aber nur wie ein Bienen- oder Wespenstich anfühlen, der Rötungen und Schwellungen zur Folge haben kann. Hier eine Auswahl der Kommentare:

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