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Tierpark Hagenbeck: So süß feiern die Tiere ihre Corona-Pausen-Party

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Von: Fabian Raddatz

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Deutschland ist im Corona-Lockdown – und auch Hamburgs Tierpark Hagenbeck hat dicht. Die Tiere haben ihren Park für sich – mehr Zeit für die schönen Dinge.

Hamburg – Ruhig ist es im Tierpark Hagenbeck nie: Es röhrt, gackert, zwitschert und wiehert aus allen Ecken. Jetzt, ohne Besucher, wirkt es noch viel lauter. Die Tiere haben ihren Hamburger Park gerade für sich – und das nutzen sie voll aus: Nasenbär-Nikolaus, Elefanten-Halloween – und coole Penguin-Pool-Partys.

Zoo in Hamburg:Tierpark Hagenbeck
Adresse:Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg
Anzahl der Tiere:25.800
Außergewöhnliche Tiere:Koboldi, Polosa, Thor, Odin, Antje, Schnitzel, Norbert, Dyna, Gajendra, Charlotte

So wurde im Elefanten-Gehege eine große Halloween-Party gefeiert. Statt Verkleidung und Bowle gab es für die Dickhäuter massig Leckereien der orangenen Sorte: Die Tierpfleger spendierten Kürbisse und die Elefanten hauten rein, mampften genüsslich die großen Früchte als wären es Trauben.

Tierpark Hagenbeck: Corona-Pause mit Kürbis-Fußball-Match

Vor allem die Elefantenkinder Raj und Santosh freuten sich. Und wenn mal ein Kürbis zu schwer zu knacken war – kein Problem: Es gab auch einen Haufen leckerer Maiskolben und Äpfel. Ohnehin hatten die Elefanten-Kids andere Pläne: Sie funktionierten die Kürbisse zum Fußball um und kickten sie in den Wassergraben. Ein Riesen-Spaß! Süß: Die Tierpfleger haben sogar eine Herbst-Dekoration hergerichtet, auch wenn diese schnell umgewirbelt wurde.

Ein Elefanten-Baby trötet in die Kamera.
Partyyyyy! Gerade die Hamburger Tier-Kinder im Tierpark Hagenbeck genießen die tollen Geschenke und Snack-Überraschungen in der Corona-Pause. (24hamburg.de-Montage)  © Malte Christians/dpa

Von Groß zu Klein: Heiß her ging es auch bei den kleinen Nasenbären. Der Nikolaus schaute vorbei – und ließ viele Geschenke da. Die sechs Nasenbären schienen natürlich brav gewesen zu sein – und so gab es verdienterweise tolle Sachen. Ganz, ganz viele Eier mit Paprika – eine Nasenbär-Lieblingsspeise! Die Leckereien waren sogar festlich in einem Adventskranz angeliefert worden.

Ein Nasenbär schnüffelt an einem Weihnachtsmützen-Topf mit Stroh drinn.
Der Nikolaus brachte Geschenke im Nasenbären-Gehege vorbei. (24hamburg.de-Montage) © Angelika Warmuth/dpa

Doch das war noch längst nicht alles: Der Nikolaus hat gleich seinen ganzen Sack da gelassen: Bananen, Rosinen, Trauben. Die Zoo-Mitarbeiter haben es sich nicht nehmen lassen, das Gehege weihnachtlich zu dekorieren. So gab es einen Tannenbaum, an dem leckere Kugeln hingen: Melonen und Orangen. Mjam!

Corona im Tierpark Hagenbeck: Die coolste Party des Jahres!

Get-Down statt Lock-Down: Im Eismeer des Tierparks Hagenbeck stieg die coolste Poolparty des Jahres! Der Anlass: Baby-Nachwuchs bei den Pinguinen! Die drei kleinen Neuzugänge bei den Humboldt-Pinguinen durften zum ersten Mal ins große Außenbecken. Vorher war nur Höhle angesagt: öde!

Pinguine schwimmen unter Wasser.
Pingu-Party! Die Wasser-Vögel drehten im Hagenbeck-Pool ein paar Runden. (24hamburg.de-Montage) © Georg Wendt/dpa

Aber umso feucht-fröhlicher wurde dann die Party. Denn der Pool bietet viel Platz für Spaß: Schwimmen, Rutschen, Tauchen. Den Spaß ließ sich bestimmt auch nicht Pinguin-Legende „Clownie“ entgehen – auch wenn der Vogel-Opa vielleicht auch nur am Rand stand.

Tierpark Hagenbeck: Süßer Tiernachwuchs in der Corona-Pause

Apropos Tier-Baby-Nachwuchs: davon gibt es im Tierpark Hagenbeck eine Menge. So gab es etwa im vergangenen Jahr eine Welt-Sensation zu vermelden. Und auch bei den Orang-Utans gibt es süße Nachrichten: Das kleine Affen-Baby hat nun einen Namen: Batu.

Ein Orang-Utan-Baby klammert sich an seine Mama.
So süß: Das kleine Orang-Utan-Baby Batu hängt noch sehr an seiner Mama – doch bald wird es die ersten Kletterversuche wagen. (24hamburg.de-Montage) © Lutz Schnier/dpa

Der Tierpark Hagenbeck ließ online über den Namen abstimmen. Batu setzt sich aus den Namen Batak und Tuan zusammen. Tuan ist der Affen-Papa. Und Affen-Baby Batu geht es gut. Eine Tierpark-Sprecherin: „Er interessiert sich immer mehr für die anderen Familienmitglieder und ist wacher und aufmerksamer. Inzwischen kann sich Batu sogar selbstständig bei Mama Toba festhalten.“

Und so kann der kleine Orang-Utan Batu zunächst noch ungestört die ersten Kletterversuche wagen – um dann, wenn der Corona-Lockdown vorbei ist, die Tierpark-Besucher zu beeindrucken. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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