Corona-Krise sorgt für heftige Probleme

Tierpark Hagenbeck: Steht Hamburgs Wahrzeichen vor der Pleite?

Im Hintergrund der Eingangsbereich im Tierpark Hagenbeck. Vorne mehrere Affen des Tierparks.
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Verlieren die Tiere im Tierpark Hagenbeck ihr Zuhause? Der Hamburger Zoo hat in der Corona-Krise enorme finanzielle Probleme. (24hamburg.de-Montage)
  • Jan Knötzsch
    vonJan Knötzsch
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Fallen Besuche im Hamburger Zoo nach Corona ins Wasser? Der Tierpark Hagenbeck verzeichnet ein Millionen-Minus. Muss Hamburgs Attraktion dicht machen?

Hamburg – Es ist ein Horrorszenario. Noch liegt es in der Zukunft, aber schon bald könnte es Realität sein: Die Hansestadt Hamburg muss ganz offenbar um das Bestehen des Tierpark Hagenbeck bangen. Seit fast einem halben Jahr ist der familiengeführte Zoo geschlossen.

Wegen der Corona-Beschränkungen!

Das Öffnungsverbot bedeutet, dass kein Publikum in den Tierpark kommen darf. Kein Publikum heißt: keine Kohle.

Insgesamt hat der Tierpark in den Monaten, in denen er sich im Lockdown befindet, ein Minus von 8,3 Millionen Euro gemacht. Dies erklärt Geschäftsführer Dr. Dirk Albrecht in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Auf der anderen Seite habe der Tierpark Hagenbeck tägliche Kosten in Höhe von 42.000 Euro.

Droht die Pleite?

„Dauert diese äußerst schwierige Lage noch länger an, wird uns das vor erhebliche Probleme stellen“, sagt Albrecht. Für den November 2020 habe man staatliche Hilfen bekommen, für Dezember 2020 bis März 2021 stehen diese noch aus. Aktuell lebe der Tierpark von „unseren finanziellen Reserven. Wir hatten ein paar gute Jahre“, so Albrecht. Aber wie lange geht das noch gut? Vielleicht ist es wirklich schon bald vorbei mit der Möglichkeit, niedliche Tiere zu gucken. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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