Hamburger Zoo

Tierpark Hagenbeck: Müde Braunbären geweckt

  • Natalie-Margaux Rahimi
    VonNatalie-Margaux Rahimi
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Winterruhe vorbei: Pfleger im Tierpark Hagenbeck haben die Braunbären aufgeweckt. Das gefiel den Raubtieren im Hamburger Zoo gar nicht.

Hamburg – Der Frühling ist da. Auch in der Hansestadt wird es wärmer, die Sonne scheint öfter und die Tage werden länger. Höchste Zeit für den Tierpark Hagenbeck, die Winterruhe seiner Tiere zu beenden und den Frühling auch in der Tierwelt auszurufen. Jetzt postete der Tierpark ein süßes Video seiner zwei Kamtschatkabären. Die flauschigen braunen Bären scheinen noch nicht ganz so in Frühlingsstimmung zu sein, jedenfalls wirken sie noch ganz verschlafen.

Zoo in Hamburg:Tierpark Hagenbeck
Adresse:Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg
Eröffnet:7. Mai 1907

Tierpark Hagenbeck: Endlich Frühling – Kamtschatkabären noch ganz müde

Die Menschen in der Hansestadt scheint das gute Wetter mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonnenschein richtig zu gefallen – viele zieht es dieser Tage nach draußen an die frische Luft. Die Bären im Tierpark Hagenbeck gehen die ganze Sache viel ruhiger an. Kürzlich durften Mascha und Leonid ihre Winterstätte verlassen und das Außengehege im Tierpark beziehen. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch die beiden Kamtschatkabären sind noch ganz verschlafen. So jedenfalls sieht es in einem Video aus, dass der Tierpark Hagenbeck kürzlich bei Instagram postete.

Die Kamtschatkabären im Tierpark Hagenbeck sind noch ganz verschlafen nach der Winterruhe. (24hamburg.de-Montage)

Ganz verwirrt schaut einer der beiden flauschigen Vierbeiner sich in dem Gehege um, während der andere sich nach kurzer Erkundungstour für ein Sonnenbad auf einer Rasenfläche entscheidet. Um direkt einmal wach zu werden, gönnt sich eine der beiden Fellnasen dann eine Abkühlung im Bach des Außengeheges. Danach sieht er auch gleich viel frischer aus. Eine Runde schwimmen, die braune Schnauze in das Wasser tauchen und die Sonne genießen – so lässt es sich leben.

Dem Tierpark Hagenbeck war es 2011 übrigens gelungen, erstmals Kamtschatkabären-Nachwuchs außerhalb von Russland zu züchten. Die beiden Fellnasen Misho und Wanja, die am 24. Januar 2011 das Licht der Welt erblickten, leben mittlerweile im Wildpark Lüneburger Heide. Und dort verzaubert gerade ein süßer Polarfuchs seine Betrachter. Und noch ein niedlicher Nachwuchs begeistert aktuell ganz Norddeutschland: Im Serengeti-Park in Hodenhagen ist ein süßes Nashorn-Baby geboren.

Tierpark Hagenbeck: Wegen Corona geschlossen – Hoffnung auf baldige Öffnung

Aktuell müssen die beiden Kamtschatkabären Mascha und Leonid noch auf schaulustige Besucher verzichten. Denn wegen des anhaltenden Corona-Lockdowns müssen Tierparks in Hamburg vorerst weiter geschlossen bleiben. Das hatte die Deutsche Tierpark-Gesellschaft kürzlich scharf kritisiert. Immerhin sei ein Tierpark- oder Zoobesuch sicherer als ein Waldspaziergang. Schließlich würden die Tierparks jede Menge Hygienevorschriften einhalten, hieß es in einer Pressemitteilung.

Und schon bald könnte die Forderung des Vereins auf eine schnelle Öffnung der Zoos Realität werden. Denn beim Bund-Länder-Gipfel zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs und -chefinnen wurde nun eine Lockdown-Lockerungs-Strategie erarbeitet. Gemäß Öffnungsschritt Drei dürfen die Bundesländer ihre Tierparks wieder öffnen, sobald die Inzidenz, also der Wert der Neuansteckungen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, dauerhaft unter 50 liegt. In Hamburg liegt dieser Wert seit Wochen zwischen 60 und 80. Das heißt, ein wenig wird es noch dauern bis man die Kamtschatkabären im Hagenbecks Tierpark in ihrem Außengehege betrachten kann. Bis dahin haben Mascha und Leonid dann immerhin noch etwas Zeit wieder richtig wach zu werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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