Beim Corona-Einsatz

Polizei wollte meinen Hund abknallen! Hamburgerin klagt an

Eine junge Frau aus Hamburg klagt die Polizei an: Ein Beamter soll gedroht haben, ihren Chihuahua-Hund auf einer Corona-Party zu erschießen.
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Wollte die Polizei einen kleinen Hund erschießen? Das behauptet eine Hamburgerin. (24hamburg.de-Montage)
  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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Die Hamburger Polizei crasht am Samstagabend eine Corona-Party. Unter den Feiernden: eine junge Hamburgerin. Sie macht den Beamten schwere Vorwürfe.

Hamburg-Winterhude – „Wenn Sie Ihren Hund nicht in einen Raum sperren, erschieße ich ihn.“ Mit diesem Satz soll ein Polizeibeamter einer jungen Hamburgerin gedroht haben. Das sagte die Frau gegenüber der Mopo. Demnach wird die Polizei am Samstagabend, 13. März 2021, zu einem Einsatz an die Alsterdorfer Straße in Winterhude gerufen. Anwohner beschwerten sich über Lärm.

Die Einsatzkräfte finden eine Corona-Party vor: Sechs Personen feiern einen Geburtstag. In der Wohnung befinden sich auch zwei Hunde. Einen von ihnen, ein Chihuahua namens „Cujo“, trägt die Hamburgerin auf dem Arm. So will sie den Beamten die Tür geöffnet haben. Ein Polizist fordert sie auf, den Hund wegzusperren, die Frau widersetzt sich. „Cujo“ werde sonst nervös.

Dann soll es nach Aussage der Frau passiert sein: Einer der Polizisten greift seine Waffe, droht, den Hund zu erschießen, wenn sie ihn nicht einsperrt. Das sollen auch die anderen Gäste gesehen haben. Die Polizei sieht das laut Mopo anders: Die Hunde seien frei rumgelaufen, der Aufforderung, diese wegzusperren, kamen die stark betrunkenen Gäste nicht nach – im Gegenteil.

Die junge Frau soll den Hund aufgehoben und auf die Beamten zugegangen sein – trotz der Anweisung, das zu unterlassen. Dann sagte ein Polizist, würde der Hund ihn angreifen, würde er von seiner Schusswaffe Gebrauch machen. Die Hamburgerin widerspricht: Stark betrunken sei niemand gewesen, auch habe es keine mehrfache Aufforderung gegeben, die Hunde wegzusperren. Die Schussdrohung sei plötzlich gekommen.

Aussage gegen Aussage: Die Polizei gibt an, dass der Vorfall bei der Beschwerdestelle einging, man bereits mit der Hundebesitzerin in Kontakt stünde. Doch aus das stimme laut der jungen Hamburgerin nicht. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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