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Durch Krankheit oder hohes Alter: Hunde durchlaufen vor ihrem Tod drei Sterbephasen

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Von: Jasmin Farah

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Werden Hunde schwächer und kränker, fürchten Besitzer, dass sie sterben werden. Viele Anzeichen sind körperlich, zeigen sich aber auch am Wesen.

Es ist wohl die schwerste Zeit für Hundebesitzer: Wenn Vierbeiner immer älter, kränker und schwächer werden, ist der Moment gekommen, in der man sich der unausweichlichen Situation stellen muss. Viele stehen vor der Frage: Was geschieht jetzt mit meinem Hund? Was kann ich tun, damit er nicht so leiden muss? Und woran erkenne ich, dass es besser ist, ihn von seinen Schmerzen zu erlösen?

Hunde sterben: Verhalten der Vierbeiner kurz vor ihrem Tod

Schließlich ist es leider nur selten der Fall, dass ein alter Hund einfach friedlich zu Hause in seinem Körbchen einschläft und nicht mehr aufwacht. Stattdessen ist es oftmals so, dass eine (längere) Krankheit oder ein anderes Leiden vor dem Tod eintritt und es ein langer Prozess ist, bis es so weit ist. Für viele Hundebesitzer ist es schwer zu ertragen, dem Verfall beizuwohnen. Dennoch sollten Tierhalter nun besonders wachsam und aufmerksam sein, denn ein Hund verhält sich in der Zeit vor seinem Tod anders, wie landtiere.de berichtet.

Eine Person hält die Pfote eines liegenden Hundes.
In der letzten Sterbephase liegen Hunde meist nur noch regungslos da. © imagebroker/Imago

Zudem ist es wichtig, ihm die letzten Tage seines Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, wenn der Fellfreund eingeschläfert werden muss, ihm zur Seite zu stehen. Schließlich gebe es einem Tierarzt zufolge nichts Schlimmeres für Haustiere, als von den Haltern in diesem schweren Moment allein gelassen zu werden.

Auch körperliche Anzeichen verraten, ob die Zeit gekommen ist, Abschied zu nehmen. Nach und nach stellen die Organe ihre Funktion ein, unter anderem:

Hunde sterben: Alle durchlaufen drei Sterbephasen

Darüber hinaus durchlaufen Hunde drei Sterbephasen, in denen sie weitere typische Verhaltensstörungen aufweisen. In der ersten Phase, die mehrere Tage dauern kann, verweigern Sie jegliches Futter und Wasser. Anschließend haben sie kurzzeitig einen erhöhten Bewegungsdrang, wo sie in der Gegend hin und her laufen. Experten gehen davon aus, dass Hunde in dieser Phase noch letzte Energiereserven verbrauchen. Abschließend kommt es zu Krämpfen und unkontrolliertem Koten. Der Hund liegt nur noch regungslos da, das kann ebenfalls einige Tage in Anspruch nehmen und ist besonders schwer für Hundehalter.

Beobachten Sie Ihren Vierbeiner und geben Sie ihm das, was er braucht. Will er allein sein, sollten Sie ihm das zugestehen. Wenn er Ihre Nähe sucht, sollten Sie für ihn da sein. Säubern Sie ihn liebevoll und versuchen Sie die Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwer ist. Stressen Sie ihn nicht und schenken Sie ihm bis zum Schluss ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

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