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Nach Hundehasser Trump: Biden bringt Tiere ins Weiße Haus

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Von: Laura-Marie Löwen

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Jetzt sind Joe Biden und seine Frau Jill im Weißen Haus in Washington – und mit ihnen Major und Champ. Der neue US-Präsident liebt Hunde.

Update vom 26. Januar 2020: Washington – Im Weißen Haus geht es ab sofort wieder tierisch zu: Am Sonntag, 24. Januar 2021 sind nach Joe Biden und seiner Frau Jill auch seine zwei Hunde Major und Champ in die Präsidentenresidenz gezogen. Die beiden First Dogs scheinen sich in ihrem neuen Zuhause pudelwohl zu fühlen. „Champ genießt sein neues Hundebett am Kamin und Major liebt es, auf der südlichen Rasenfläche herumzulaufen“, sagte der Sprecher von Jill Biden dem TV-Sender CNN. Das Weiße Haus veröffentlichte Bilder, auf denen die beiden Vierbeiner ausgelassen auf einer Rasenfläche ihres neuen Zuhauses herumtoben. Vier Jahre lang gab es keine First Dogs im Weißen Haus, da Donald Trump sich gegen die Vierbeiner aussprach, 24hamburg.de berichtete.

Gewählter US-PräsidentJoe Biden
KinderHunter Biden, Beau Biden, Ashley Biden, Naomi Biden
Geboren20. November 1942 (Alter 77 Jahre), Scranton, Pennsylvania, Vereinigte Staaten
EhepartnerinJill Biden (verh. 1977), Neilia Hunter (verh. 1966–1972)
Vorherige ÄmterVizepräsident der Vereinigten Staaten (2009–2017)
AusbildungCollege of Law - Syracuse University (1968), University of Delaware (1965), Archmere Academy (1961)

Joe Biden: Diese „First Dogs“ leben mit dem neuen Präsidenten im Weißen Haus

Erstmeldung vom 10. November 2020: Endlich! Das Weiße Haus wird bald wieder mit tierischem Leben gefüllt. Nachdem Donald Trump auf die jahrelange Tradition eines „First Dogs“ verzichtete, bereitet sein Nachfolger Joe Biden der hundelosen Zeit ein Ende. Gleich zwei Vierbeiner werden mit dem 77-Jährigen und seiner Frau Jill in die Präsidentenresidenz ziehen. Doch wer genau sind „Major“ und „Champ“?

Joe Biden: Mit First Dogs „Major“ und „Champ“ bringt US-Präsident nach Trump wieder Hunde ins Haus

Bis zur US-Wahl im Jahr 2016 lebten seit 120 Jahren Tiere im Weißen Haus. Wie 24hamburg.de/tiere bereits berichtete, schien Donald Trump diese jahrelange Tradition nicht zu interessieren*. Während seiner Amtszeit lebte kein einziges Tier im Weißen Haus. Das sorgte vor allem für Tumult bei den Gegnern Trumps – kurz vor der Wahl ploppte das Thema auf Twitter auf. „Warum mag Trump keine Hunde? Werdet ihr für jemanden wählen, der keine Hunde mag?“, fragte ein User.

Trumps unliebsame Haltung gegenüber Tieren machte sich Joe Biden dann sogar während des Wahlkampfs zunutze. Im Oktober 2020 twitterte er ein Bild von sich und seinem Hund Champ und schrieb dazu: „Einige Amerikaner feiern #NationalCatDay, andere feiern #NationalDogDay – Präsident Trump feiert beides nicht. Es sagt viel. Es ist Zeit, dass wir ein Haustier zurück ins Weiße Haus bringen“. Übrigens: Joe Bidens Vater soll zu seinem Sohn in schwierigen Zeiten immer „Steh auf, Champ!“ gesagt haben, dadurch kam es zur Namensfindung des Schäferhundes, wie fr.de* zu berichten weiß.

Joe Biden, damaliger Vizepräsident der USA, und sein neu adoptierter Deutscher Schäferhund Major verlassen das Tierheim DHA.(24hamburg.de-Montage)
Joe Biden mit seinem Schäferhund Champ. (24hamburg.de-Montage) © Stephanie Carter/Delaware Humane Association/dpa

Doch werfen wir einmal einen genaueren Blick auf die beiden „First Dogs“, die Joe Biden mit ins Weiße Haus bringen wird. Bei Major und Champ handelt es sich um zwei Schäferhunde. Nach Informationen der Berliner Zeitung begleitet Champ die Biden-Familie schon seit dem Jahr 2008. Der Hintergrund: Bei der US-Wahl im selben Jahr versprach Barack Obama seinen Töchtern – unabhängig davon, wie das Ergebnis der Wahl lauten würde – einen Hund. So auch der damalige Vizekandidat Joe Biden: Er versprach seiner Frau Jill ebenfalls einen Vierbeiner, sofern die Demokraten gewinnen würden.

Zehn Jahre später stieß dann der zweite Schäferhund Major dazu, den die Bidens aus einem Tierheim holten. Damit wollte der Demokrat Joe Biden vor allem die Botschaft vermitteln, dass er für Werte wie Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein stehe. Bei seinem vorherigen Hundekauf wurde er noch von Tierschützern der „Humane Society of the United States“ dafür kritisiert, dass er sich gegen einen adoptierten Hund entschied und damit den kommerziellen Hundehandel förderte.

Joe Bidens Hunde Major und Champ besitzen eigenen Instagram-Account

Die beiden „First Dogs“ sind schon jetzt heimliche Stars in den sozialen Medien. So besitzen Major und Champs sogar einen eigenen Instagram-Kanal, der Einblicke in ihr tierisches Leben mit Herrchen Joe Biden gibt. Knapp 58.000 Personen folgen dem Account „first_dogs_usa“.

Damit sind Major und Champ aber bei Weitem nicht die einzigen Hunde, die in den sozialen Medien für Aufregung sorgen: 24hamburg.de berichtete auch über einen Hund auf Instagram, der einem Ei täuschend echt sieht*. *24hamburg.de/tiere und fr.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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