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Hunde-Giftköder: So können Sie Ihren Vierbeiner schützen

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

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Immer wieder legen Hundehasser Giftköder aus und gefährden damit das Leben unzähliger Vierbeiner. Ein Anti-Giftköder-Training kann davor schützen.

Es ist die Horrorvorstellung eines jeden Hundebesitzers, wenn der alltägliche Spaziergang plötzlich in einem Überlebenskampf endet. Ein Schicksal, das derzeit einige Hundehalter aus Frankfurt teilen müssen. Ein Hundehasser hat unzählige Giftköder in einem Park ausgelegt. Die ansässige Tierklinik versucht alles, um die vielen vergifteten Hunde zu retten – zum Teil vergebens.

Hunde-Giftköder: So können Sie Ihren Vierbeiner schützen

Immer wieder legen Hundehasser Giftköder aus und gefährden damit das Leben unzähliger Vierbeiner. Ein Anti-Giftköder-Training kann davor schützen. (Symbolbild)
Gefährlich und im schlimmsten Fall sogar tödlich: Giftköder. (Symbolbild) © Christian Mang/Imago

Der Vorfall in Frankfurt erschüttert und lässt das Thema „Giftköder“ erneut aufflammen. Immer wieder kommt es vor, dass Giftköder an Wegen und Straßen ausgelegt werden. Oft sind sie schädlich, doch manchmal, so wie in Frankfurt, eben auch tödlich. Was die Betroffenen durchmachen müssen, ist kaum vorstellbar und das Leid der Hunde unbeschreiblich groß. Doch wie kann der Vierbeiner nur vor dieser versteckten Gefahr geschützt werden?

Um Hunde davon abzuhalten, unbekanntes zu fressen, gibt es spezielle Maulkörbe. Zu Bedenken ist allerdings, dass besonders schlaue Vierbeiner es schnell raus haben, trotz Maulkorb vermeintliche Leckerbissen zu erhaschen. Außerdem kommt es bei akuten Giftköder Warnungen schnell dazu, dass alle im Umfeld erhältlichen Maulkörbe ausverkauft sind. Und wer online bestellt, muss einige Tage warten. Ein Unbekannter beschwert sich wegen Hunde-Gebell und droht in einem Brief mit Gift.

Hunde-Giftköder: spezielles Training kann helfen

Ebenso können Tierhalter ihren Hund vor Giftködern schützen, indem sie ein spezielles Training absolvieren. In vielen Hundeschulen werden Anti-Giftköder-Trainingskurse angeboten, so auch bei Hundetrainerin Franziska Herre. „Eine hundertprozentige Versicherung, dass nichts passiert, ist ein solches Training nicht“, gibt sie zu. „Aber es verringert die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund einen Köder frisst.“ Was im Notfall zu tun ist und welche Symptome auf eine Vergiftung hindeuten, erfahren Sie hier.

Bei einem speziellen Anti-Giftköder-Training lernt der Hund gezielt, Futter auf dem Boden liegenzulassen und seinem Besitzer anzuzeigen, anstatt es zu fressen. Sinnvoll ist dieses Training aber auch, weil nicht nur Giftköder auf Straßen und Wegen lauern, sondern auch unzählige giftige Lebensmittel, die für den Vierbeiner ebenso gefährlich werden können. Im Wesentlichen besteht das Anti-Giftköder-Training aus diesen wesentlichen Schritten:

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