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„Keiner will mich“: Trauriger Hund wird auf Straße gefunden

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Von: Jasmin Farah

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Ein Hund wird ausgesetzt. Das passiert leider alltäglich. Doch was die Polizisten schließlich auf seinem Halsband finden, ist einfach nur traurig.

Dass Hunde oder andere Tiere auch in Deutschland ausgesetzt werden, ist traurige Realität. Besonders in Ferienzeiten verzeichnen Tierheime einen vermehrten Anstieg an Haustieren, die auf der Straße gefunden werden. Auch, als die Coronapandemie ausgebrochen und viele im Lockdown vermehrt zu Hause waren, haben sich einige einen Hund oder ähnliches angeschafft. Jetzt, wo viele Freizeitaktivitäten wieder möglich sind, stört es den ein oder anderen.

„Keiner will mich“: Einsamer Hund wird auf Straße gefunden

Ein Haustier braucht schließlich viel Pflege und Aufmerksamkeit. Ein weiteres Problem ist, dass aufgrund der erhöhten Nachfrage auch der illegale Welpenhandel aus östlichen Ländern zugenommen hat. Prominente Hundeliebhaber wie Trainer Martin Rütter (52) warnen davor dringlich. Hinzu kommt die Inflation seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs Anfang des Jahres. Preise für Lebensmittel, aber auch Futtermittel für die Vierbeiner sind explodiert, zudem gibt es bei letzteren sogar eine Lieferknappheit. Das verschärft wiederum die Situation und macht es manch einem Tierhalter aufgrund der Energiekrise schwer, für seine Fellnase aufzukommen.

Ein schwarzer Terrier liegt in einer Herbstwiese.
Ein schwarzer Terrier wird ausgesetzt, doch er hat Glück. (Symbolbild) © Ekaterina Gorokhova/Imago

Mit der Folge, dass die Tierheime am Limit sind. Sie sind bereits völlig überlastet und können keine weiteren Tiere mehr aufnehmen. Doch hoffentlich findet ein Vierbeiner bald noch einen neuen Platz. Denn kürzlich ist wieder ein Hund auf der Straße ausgesetzt worden.

„Keiner will mich“: Hund wieder mit Besitzer vereint

Eine Frau hat die schwarze Fellnase in Haldensleben, Sachsen-Anhalt, gefunden und ihn zur Polizei gebracht. Der Terrier soll ein Halsband getragen haben, auf dem in kyrillischer Aufschrift: „Keiner will mich“ gestanden haben soll. Das berichtet die Tageszeitung Volksstimme. Die Beamten haben schließlich den Vierbeiner in der Einsatzführungsstelle unter ihre Fittiche genommen und ihn versorgt.

Anschließend soll ihn ein Mitarbeiter eines Tierheims abgeholt haben. Die Polizisten sind nun zuversichtlich, dass sich der Besitzer des Hundes doch noch meldet und ihn abholt. Wenn man die Aufschrift allerdings bedenkt, sind die Zweifel groß. Doch es kommt anders als gedacht: Nachdem die Geschichte auf Facebook die Runde gemacht hat, haben sich Nutzer gemeldet, die berichten, dass der Hund wieder bei seinem Besitzer ist.

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