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Pflanzen im Zimmer können für Haustiere gefährlich sein – Vorsicht bei Hunden, Katzen und Wellensittichen

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Von: Anne Hund

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Tierhalter sollten giftige Pflanzen aus der Wohnung verbannen. Denn knabbert das Haustier an den Blättern, kann das schlimme Folgen haben, wie Tierschützer warnen.

Keine Frage, Zimmerpflanzen sorgen daheim für eine entspannte Atmosphäre und verbessern das Raumklima. Doch mit Haustieren sollten Sie unbedingt genauer hinschauen, welche Zierpflanze bei Ihnen in den Blumentopf kommt, und auf welcher Höhe Sie die Zimmer- oder auch Balkonpflanzen platzieren. Und welche Sie am besten sofort aus der Wohnung verbannen.

Zimmerpflanzen können für Ihr Haustier zur Gefahr werden – welche Pflanzen meiden?

So können giftige Zimmerpflanzen für Haustiere schnell zur Gefahr werden. Etwa, wenn Katzen, Hundewelpen oder Wellensittiche bei dem dekorativen Grün an den Blättern knabbern. Vorsicht ist vor allem bei bestimmten Pflanzen geboten. So stammen viele der hierzulande üblichen Zimmerpflanzen ursprünglich aus den Tropen. Für Haustiere kann es gefährlich werden: „Besonders bei exotischen Pflanzen fehlt es ihnen an jeglichem Instinkt, sodass sie Pflanzenteile im schlimmsten Fall schlucken können“, schildert das Portal Utopia.de.

Wer ein Haustier hat, sollte sich gut überlegen, welche Pflanzen er daheim platziert. (Symbolbild)
Wer ein Haustier hat, sollte sich gut überlegen, welche Pflanzen er daheim platziert. (Symbolbild) © Eva Blanco/Imago

Zimmerpflanzen können für Ihr Haustier zur Gefahr werden – welche sind giftig?

Der Tierschutzbund hat auf seiner Internetseite einige Beispiele aufgelistet, welche Zimmerpflanzen „giftig für Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel und Nager wie Meerschweinchen und Hamster“ sind – hier eine Auswahl:

Zimmerpflanzen können für Ihr Haustier zur Gefahr werden – Tierschützer warnen

Je nachdem, welche Pflanze das Haustier am Balkon, im Garten oder eben in der Wohnung anknabbert, können böse Folgen drohen. Beispiel Aloe Vera: „Aloe Vera etwa mag ein geschmeidiges Zaubermittel für die Haut sein. Kauen allerdings Haustiere am Blütenstand, kann das Durchfall auslösen“, hieß es in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zum Thema. „Auch die Amaryllis lässt den Darm rebellieren – Durchfall, Erbrechen, Apathie und Zitterkrämpfe können folgen.“ Auch Alpenveilchen könnten Tieren Magenbeschwerden und Brechdurchfälle bescheren. Und das sind nur einige Beispiele.

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In jedem Fall ist schnelles Handeln gefragt. „Fahren Sie sofort zum Tierarzt, wenn Sie vermuten, dass Ihr Tier etwas Giftiges gefressen hat“, so der dringende Appell des Deutschen Tierschutzbundes. Manche Vergiftungen durch bestimmte Pflanzen könnten für Tiere sogar tödlich enden, warnen die Experten.

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