Kindliche Sehnsucht

Corona-Lockdown in Hamburg aktuell: Wann öffnet Tierpark Hagenbeck?

  • Natalie-Margaux Rahimi
    vonNatalie-Margaux Rahimi
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Rückschlag für den Tierpark Hagenbeck! Hamburg steckt aktuell wieder im Corona-Lockdown. Wann darf der Tierpark nun wieder öffnen?

  • Seit Dezember steckt Hamburg im Corona-Lockdown.
  • Während einzelne Bundesländer mittlerweile wieder etwas lockern, bleibt Hamburg hart.
  • Wann darf der Tierpark Hagenbeck wieder öffnen?

Update vom Freitag, 19. März 2021, 17:00 Uhr: Hamburg – Aus der baldigen Öffnung des Tierpark Hagenbeck in der Hansestadt wird nichts! Das teilte der Senat am Morgen des 19. März mit. Weil die Inzidenz in Hamburg seit drei Tagen über 100 liegt, zieht der Hamburger Senat die Corona-Notbremse. Alle bisher beschlossenen Lockdown-Lockerungen werden mit ein paar Ausnahmen zurückgenommen, um wie Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hofft, die dritte auszubremsen. Das bedeutet auch, dass der Tierpark Hagenbeck nicht wie geplant am 26. März 2021 öffnen darf. „Es macht uns wirklich traurig“, teilte der Tierpark seinen Fans auf Facebook mit.

Wann der Tierpark nun tatsächlich öffnen darf, bleibt weiter ungewiss. Denn erst, wenn das Infektionsgeschehen in Hamburg deutlich abflacht, ist wieder mit Lockerungen des Lockdowns zu rechnen. Anders hingegen in Niedersachsen. Dort hat ein Gericht nun entschieden, dass die Zoos und Tierparks öffnen dürfen*. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf nordbuzz.de.

Lockdown-Lockerungen Hamburg: Wann öffnet Tierpark Hagenbeck?

Update vom 12. März 2021, 9:33 Uhr: Hamburg – Endlich ist es offiziell: Der Tierpark Hagenbeck öffnet seine Tore am 26. März 2021 wieder für Besucher. Laut eines Facebook-Posts des Tierparks freuen sich schon Tiere und Tierpflege auf die Wiedereröffnung nach der Corona-Pause. Auch die Braunbären sind schon aus der Winterruhe erwacht und können wieder bestaunt werden.

Zoo in Hamburg:Tierpark Hagenbeck
Adresse: Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg
Eröffnet: 7. Mai 1907
Tiere:u.a. Orang Utans, Störche, Kraniche, Pinguine, Mandrill-Affen, Elefanten, Kängurus, Antilopen, Leoparden

Natürlich geht der Tierpark-Besuch nicht mehr so einfach wie früher, sondern ist jetzt mit ein paar Auflagen verbunden: Es müssen unter anderem die Kontaktdaten jedes Besuchers erfasst werden. Die dafür benötigten Tagestickets können online vorab gebucht werden. Alternativ gibt es offline Kontaktformulare an der Tageskasse. Auch Jahreskarten-Besitzer müssen ihren Besuch vorab ankündigen und sich ein Tagesticket holen oder das Kontaktformular an der Kasse ausfüllen.

Auch die Affen sind ganz begeistert, dass es bald wieder Besucher im Tierpark Hagenbeck geben wird. (24hamburg.de-Montage)

Ob Jahreskarten automatisch verlängert werden, weil sie ja kaum nutzbar waren in den letzten Monaten, darauf gab der Tierpark Hagenbeck seinen treuen Besuchern noch keine Antwort. Einige Nutzer spekulieren über eine Lösung: „Die Frage ist ganz einfach kundenunfreundlich gelöst: Hagenbeck beruft sich auf Punkt 5.1 der AGBs (Ausschluss von Entschädigung), lehnt sich entspannt und arrogant zurück.“

Und eine weitere traurige Nachricht gibt es für die Besucher: Das Tropen-Aquarium bleibt weiterhin geschlossen. Besucher sollten sich auch nicht von der Website des Tierparks verwirren lassen. Dort steht noch, der Zoo sei bis 14. März 2021 geschlossen.

Tierpark Hagenbeck trotz Lockdown-Lockerung weiter geschlossen

Update vom 8. März 2021, 8:55 Uhr: Hamburg – In der Hansestadt treten jetzt die ersten Lockdown-Lockerungen nach Monaten in Kraft. Doch der Tierpark Hagenbeck wird seine Tore vorerst noch nicht für Gäste öffnen. „Eine kurzfristige Öffnung“ sei leider nicht möglich, teilte der Tierpark auf seiner Internetseite mit.

Dennoch habe man die Lockerungs-Bemühungen der Politik mit „Erleichterung“ aufgenommen. Die Vorbereitungen auf eine baldige Öffnung würden bereits auf Hochtouren laufen, heißt es. Der Tierpark erhoffe sich eine einschlägige und deutliche Verordnung des Hamburger Senats am 8. März. Weniger erleichtert hat der Krefelder Zoo die Beschlüsse des Bund-Länder-Gipfels hingenommen. Denn die neuen Corona-Auflagen stellen die Zoo-Betreiber vor viele Herausforderungen*. Mehr dazu berichtet 24rhein.de.

Öffnet Tierpark Hagenbeck mit den Lockdown-Lockerungen in Hamburg?

Erstmeldung vom 22. Februar 2021 um 10:00 Uhr:

Hamburg – „Größere Lockerungen wird es vorerst nicht geben“, hatte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) in den vergangenen Wochen immer wieder gesagt. Und dabei bleibt es wohl auch. Denn: Das Infektionsgeschehen in der Hansestadt ist weiter auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Corona-Zahlen gehen einfach nicht runter. Was bedeutet das für Hagenbecks Tierpark? Wann darf er wieder öffnen und vor allem wie lange können die Tiere weiter versorgt werden?

Hagenbecks Tierpark bleibt vorerst geschlossen – „Tiere weiterhin gut versorgt“

Der Wunsch nach Lockdown-Lockerungen wird immer lauter. Insbesondere weil der Alltag für Familien immer eintöniger wird, wünschen sich viele die Öffnung des berühmten Hagenbecks Tierpark in der Hansestadt. Seit Monaten ist der Hamburger Zoo nun schon geschlossen – die Sehnsucht der Besucher dementsprechend hoch. Viele hatten gehofft, dass die Tierparks bald öffnen dürfen, doch Hagenbeck teilte auf seiner Webseite nun mit, dass vorerst nicht mit einer Öffnung vor Lockdown-Ende zurechnen ist.

„Aufgrund der aktuellen Verordnung müssen der Tierpark sowie das Tropen-Aquarium Hagenbeck noch bis zum 7. März 2021 geschlossen bleiben“ schreiben die Verantwortlichen des Tierparks. Was danach ist? Das weiß im Moment wohl noch keiner. Denn das Infektionsgeschehen in der Hansestadt flacht einfach nicht ab. Undenkbar, dass unter diesen Umständen ab 7. März große Lockerungen zu erwarten sind. Zumal die Bundesregierung schon offenlegte, dass solche Lockerungsschritte erst ab einer Inzidenz von 35 durchzuführen sind. Davon ist Hamburg noch recht weit entfernt – aktuell liegt die Inzidenz bei knapp 70. Der Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen darf ab dem 8. März in großen Teilen wieder öffnen*.

Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg hat derzeit wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. (24hamburg.de-Montage)

Wie der Tierpark auf seiner Internetseite mitteilte, stellt der Lockdown die Betreiber vor enorme Herausforderungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Tiere darunter leiden. „Bitte machen Sie sich aber keine Sorgen um unsere Tiere, sie werden weiterhin gut versorgt“, beruhigt der Tierpark seine Besucher und Tierfreunde. Wer möchte, könne den Hagenbecks Tierpark mit dem Kauf von Online-Tickets, Dauerkarten oder Tierpatenschaften unterstützen. „Auch Spenden oder andere Zuwendungen helfen uns weiter“, so der Tierpark. Und, dass es den Tieren gut geht, konnte man auch während der kalten Tage in Hamburg beobachten – so süß kuschelten die Kamele.

Deutsche Tierpark-Gesellschaft spricht von „sehr harten Zeiten für die Zoowelt“

Vergangene Woche hatte sich die Deutsche Tierpark-Gesellschaft zu Wort gemeldet. Dass viele Zoos in Deutschland bereits seit einem halben Jahr geschlossen sind, bedeute für die Zoowelt „sehr harte Zeiten“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir haben keine Einnahmen“, erklärt der Präsident der Gesellschaft Gert Emmrich. Jedoch seien die Ausgaben und der Aufwand der Zoos weiterhin sehr hoch. Immerhin ist „das oberste Ziel schließlich die Gesunderhaltung von Mensch und Tier“, heißt es. Schließlich könne man seine Tiere nicht einfach so ins Homeoffice oder in Kurzarbeit schicken.

Die Forderung ist daher eindeutig: Es müsse unbedingt eine zeitnahe Öffnung der Zoos und Tierparks erfolgen. Denn „nur mit Besuchereinnahmen kann die Zoowelt auf Dauer ihre wichtige Funktion für Erholung, Artenschutz und Bildung wieder sicherstellen“. Außerdem sei ein Zoobesuch nicht anders zu bewerten als ein Spaziergang an der frischen Luft, lautet die Erklärung. Gert Emmrich geht sogar noch einen Schritt weiter: „Besser noch als im Wald, wir haben funktionierende Hygienekonzepte, wir sind für unsere Gäste da“, sagt er.

Die Öffnung der Zoos und Tierparks sei auch für Kinder von großer Wichtigkeit, da es eine große Entlastung in so einer bedrückenden Zeit sei, so Emmrich. Und so ganz Unrecht hat er da nicht – eine Studie hatte kürzlich ergeben, wie hart der Corona-Lockdown Kinder trifft. *24hamburg.de und nordbuzz.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Daniel Reinhardt/dpa/picture alliance

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