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Tim Mälzer macht wegen Corona-Regeln Druck in Berlin: „3G überflüssig“

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Von: Bona Hyun

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Tim Mälzer formulierte bei einer Pressekonferenz in Berlin einen klaren Appell: Die Abschaffung der 3G-Regelung in der Gastronomie – weil sie überflüssig sei.

Berlin – Tim Mälzer positionierte sich klar zu den verschärften Corona-Regeln, die die Gastronomie stark in ihrem Alltagsgeschäft einschränkten. Schon in der Vergangenheit machten die Beschlüsse für die Gastronomie dem deutschen Fernsehkoch mächtig zu schaffen, sodass Tim Mälzer sogar aufhören wollte – Schuld ist Corona. In einer Pressekonferenz von „Leaders Club“, ein Zusammenschluss führender Gastronomen, appellierte Mälzer einen Tag vor der Ministerpräsidentenkonferenz nochmal gezielt an die Politiker: Er sprach sich für eine Abschaffung der 3G-Regelung in der Gastronomie aus, weil er sie für „überflüssig“ hält.

Tim Mälzerdeutscher Koch, Fernsehmoderator, Unternehmer
Geboren22. Januar 1971 (Alter 51 Jahre)
FilmeSharknado 5: Global Swarming, Ratatouille
ElternChrista Mälzer, Rainer Mälzer

Tim Mälzer fordert bei Pressekonferenz in Berlin Abschaffung von 3G in der Gastronomie

Das Gastronomie-Netzwerk „Leaders Club“ hat Tim Mälzer als Branchensprecher zu einer Pressekonferenz nach Berlin eingeladen, um einen Tag vor der Ministerpräsidentenkonferenz auf die Lage der Restaurants aufmerksam zu machen. Dabei hatte es einen seiner Lokale besonders hart getroffen: Tim Mälzer schloss seine „Bullerei“ wegen Corona – die anderen Restaurants bleiben offen. Und das, obwohl Mälzer die Schließung mit „Fürsorge für die Mitarbeiter“ begründete – immerhin: Seine Fans feiern Tim Mälzer für die Schließung der Bullerei wegen der 2G-Regelung.

Tv Koch Tim Mälzer auf der Pressekonferenz in Berlin und ein 3G-Symbol
Tim Mälzer spricht sich bei der Pressekonferenz von „Leaders Club“ für die Aufhebung einer 3G-Regelung in der Gastronomie aus, weil er sie für überflüssig hält (24hamburg.de Bildmontage) © LeadersClubDeutschland /facebook(screenshot)/Hanno Bode/imago

Gastronomie-Netzwerk Leaders Club macht Tim Mälzer zum Sprecher für Forderungen gegen Corona-Regeln

Auf genauso hohen Anklang hofften auch die Gastronomen vom „Leaders Club“. „Wir haben unser Appell klar formuliert und genau dort hin getragen wo es hingehört - in den deutschen Reichstag zum Bundestag. Wir brauchen JETZT eine Perspektive und müssen gehört werden!“ schreiben sie in ihrem Facebook-Post. Tim Mälzer war als Sprecher eingeladen und formulierte einen klaren Appell an die Politiker. Er sei kein Mann der Politik, sondern für Tresenwahrheiten. Auch, wenn er zwischenzeitlich für die 2G-Regelung eine Lösung gefunden hatte und Tim Mälzer seine Bullerei wieder öffnete, mit einem Testcontainer, spricht er sich klar gegen eine fortlaufende 3G-Regelung in der Gastronomie aus.

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Mälzer appelliert einen Tag vor Ministerpräsidentenkonferenz: „3G halte ich für überflüssig“

Mälzers Mitredner schlossen sich ihm an: „Wir haben bisher alle Maßnahmen umgesetzt und sind für die aktuelle Ausbreitung der Pandemie nicht verantwortlich“, zitierte die Berliner Morgenpost Kerstin Rapp-Schwan vom Restaurant „Schwan“. Der Präsident der Leaders Club Deutschland AG hält den Herbst für ungewiss – trotzdem wollen die Gastronomen nicht dauerhaft auf Hilfe angewiesen sein, sondern selbst entscheiden, wie sie die Restaurants führen. Tim Mälzer brachte es nochmal prägnant auf den Punkt: „Wir sind nicht der nervige Onkel auf der Party. Wir sind die Visitenkarte unserer Kieze und leisten einen entscheidenden Beitrag zum Bruttosozialprodukt.“ Grund genug also, der Gastronomie entgegen zu kommen.

Tim Mälzer wettert gegen 3G-Regel in Restaurants: „Sehe den Sinn nicht mehr“

Die Branche kämpfe seit zwei Jahren, um zu überleben. Mälzer forderte eine Rückkehr zur Normalität für seine Gäste – um das zu verwirklichen, gründete er sogar die Selbsttest GmbH: Tim Mälzer vertickte selber Corona-Selbsttest mit Kollegen. Außerdem plädierte er für eine Aufhebung aller Einschränkungen für die Gastronomie. Die damaligen Maßnahmen auf dem Pandemiehöhepunkt könne er nachvollziehen. „Mittlerweile sehe ich den Sinn nicht mehr. 3G halte ich für überflüssig“, so Mälzer. Ein Hygienekonzept und Vorsicht seien aber natürlich weiterhin nötig. 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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