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Mama-Ersatz: Pitbull kümmert sich liebevoll um verwaiste Baby-Kätzchen

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Von: Patricia Huber

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Hunde und Katzen können nicht miteinander? Die zuckersüße Geschichte einer Pitbull-Hündin, die für verwaiste Baby-Katzen zur Mama wird, widerlegt das Vorurteil.

San Diego – Der Mutterinstinkt mancher Tiere ist wirklich unglaublich. Wenn es um die Versorgung der Kleinsten geht, ist manchen Vierbeinern sogar die Tierart egal. So wie bei einer Katzen-Mama, die verwaiste Eichhörnchen-Babys adoptiert hat. Aber nicht nur Katzen beweisen in solchen Fällen ihr großes Herz. Auch die Hündin Ginger zeigt immer wieder, was für eine gute Mutter sie ist – selbst, wenn es nicht um ihre eigenen Babys geht.

Mama-Ersatz: Pitbull kümmert sich liebevoll um verwaiste Baby-Kätzchen

Vor etwa vier Jahren wurde die Pitbull-Mischlingshündin Ginger von ihrem neuen Frauchen Susan Hicks gerettet. Doch Susan liebt nicht nur Hunde, sondern kümmert sich auch um Kätzchen, die ihre Mutter verloren haben. Wer jetzt denkt „Ein Pitbull und viele Baby-Katzen, das kann nicht gutgehen“, der täuscht sich. Es gab sogar schon drei Hunde, die sich liebevoll um einen Wurf Babykätzchen gekümmert haben.

Wie „thedodo.com“ berichtet, ist Ginger eine grandiose Ersatz-Mama für die Kätzchen: „Ginger ist wie ein lebendes, atmendes, schnarchendes Kissen für diese Kätzchen“, erklärt Susan. Welch ein Glück für die Kleinen, denn Pflege-Kitten erhalten normalerweise ein großes Stofftier, welches ihnen Trost spenden und Sicherheit geben soll.

Der Pitbull Ginger und eine Pflegekatze.
Zuckersüß: Selbst wenn Ginger schläft, weichen ihr die Kätzchen nicht von der Seite. © shicks403/Instagram

Trostspenderin und Tobekumpel – Pitbull-Hündin beweist unendlich Geduld mit Babykatzen

Bei Susan Hicks ist es jedoch kein Stofftier, sondern Ginger spielt die große liebevolle Trostspenderin – und beweist unendliche Geduld. Auf Susans Instagram-Account finden sich zahlreiche Videos, auf denen zu sehen ist, wie die verspielten Kätzchen auf der Hündin herumtollen, sie ablecken oder mit ihren großen Ohren spielen.

Pitbull als Pflege-Mama: Hund kümmert sich um verwaiste Kätzchen

Auch für die künftigen Familien der Kätzchen ist das Aufwachsen mit Ginger ein großes Plus. Schließlich ist sicher, dass die Katzen keine Angst vor Hunden haben und deren Anwesenheit gewöhnt sind. Das bestätigt auch Susan: „Die Leute wenden sich an mich und sagen: ‚Ich möchte eines Ihrer Kätzchen, weil ich weiß, dass sie gut mit Hunden umgehen können‘“, sagt sie. Auch eine Katze aus Südafrika kann gut mit Hunden – sie hat vier verwaiste Hundebabys aufgezogen.

Sobald die Katzen adoptiert werden, kümmert sich Ginger um den nächsten Wurf

Eins ist jedoch klar: Die Katzen bleiben nicht für immer bei Susan. Sie merkt auch, dass Ginger traurig wird, sobald ihre Adoptivbabys in ein anderes zu Hause kommen. Doch eins ist klar: Der nächste Wurf junger Spielgefährten, um die sich die Pitbull-Hündin kümmern kann, wartet bereits auf sie.

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