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Merkel ist zurück – mit neuem Job in Portugal

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Von: Bjarne Kommnick

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Angela Merkel will ihren Ruhestand beenden. Nachdem sie wieder vermehrt in der Öffentlichkeit aufgetreten ist, will sie nun einen neuen Job in Portugal annehmen.

Berlin – Angela Merkel war lange nach ihrer Kanzlerschaft aus der Öffentlichkeit nahezu verschwunden. Doch nun scheint es so, als könnte sie ihre Füße nicht mehr stillhalten. Nachdem die Altkanzlerin sich bereits Anfang Juni erstmalig wieder Fragen von Journalistinnen und Journalisten gestellt hatte, kündigte nun eine Sprecherin von Merkel am Mittwoch an, dass sie einen neuen Job angenommen hätte: Den Vorsitz der Jury des portugiesischen Gulbenkian-Preises für Menschlichkeit.

PolitikerinAngela Merkel
Geboren17. Juli 1954 (Alter 67 Jahre), Hamburg
Größe1,65 m
EhepartnerJoachim Sauer (verh. 1998), Ulrich Merkel (verh. 1977–1982)

Merkel mit neuem Job in Portugal: Bundesregierung ohne Einwände

Die Übernahme des Vorsitzes würde demnach noch im Herbst erfolgen. Damit sei sie bereits auf ihrem neuen Posten aktiv, wenn die diesjährige Preisverleihung stattfindet. Der Preis soll bedeutende Fortschritte im Kampf gegen den Klimawandel auszeichnen. Zuvor hatte Merkel, die zuletzt zu Besuch bei Ex-US-Präsident Obama war, der aktuellen Bundesregierung mitgeteilt, dass sie den Vorsitz in der Jury des Preises übernehmen wolle.

Altkanzlerin Merkel zu Gespräch im Berliner Ensemble.
Angela Merkel kündigte an, den Jury-Vorsitz des Gulbenkian-Preises für Menschlichkeit übernehmen zu wollen. © dpa/Fabian Sommer

Das Kabinett habe demnach dagegen keine Widersprüche einzuwenden gehabt. Eine entsprechende Bekanntmachung wurde bereits am 15. Juni im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Mit dieser Entscheidung sei die Ministerrunde einer Empfehlung eines beratenden Gremiums gefolgt.

Preis für Menschlichkeit: Wer folgt auch Greta Thunberg und Global Vocenant of Mayors?

Der Preis wird 2022 zum dritten Mal verliehen. Erste Siegerin vor zwei Jahren ist Klimaaktivistin Greta Thunberg geworden und mit einem Preisgeld von eine Millionen Euro für ihr Engagement und ihren Einfluss auf die Klimabewegung geehrt. Im vergangenen Jahr hatte die Organisation Global Vocenant of Mayors gewonnen. Bereits im Juli soll der diesjährige Gewinner bekanntgegeben werden.

Calouste Gulbenkian, ein ehemaliger armenischer Ingenieur und Kunstsammler, hatte die gleichnamige Stiftung 1956 selbst ins Leben gerufen. Nach eigenen Angaben sei das Ziel, das Leben der Menschen durch Kunst, Wissenschaft, Bildung und Wohltätigkeit zu verbessern. Er soll Personen, Gruppen und Organisation ehren, die einen innovativen, neuartigen und wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben. Mit einem Preisgeld von einer Millionen Euro ist er der am höchsten dotierte Preis in Bezug auf Klimawandel.

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