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Junge mobbt vegane Schwester – Vater verdonnert ihn zu 30 Tagen Fleisch-Verzicht

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Von: Yannick Hanke

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Ein 16-Jähriger mobbt seine Schwester, weil sie Veganerin ist. Sein Vater greift durch. Er bestraft ihn knallhart: Der Junge muss nun einen Monat vegan leben.

Sydney – Kuriose Erziehungsmaßnahmen: Ein Vater zwingt seinen Sohn, der Fleischfan ist, dazu, einen Monat lang vegan zu leben. Der 16-jährige Junge zog zuvor unerbittlich seine Schwester aufgrund ihres veganen Lebensstils auf. Der Vater hat die Faxen dicke und will seinem Filius eine Lektion erteilen, die sich gewaschen hat. Brokkoli statt Bockwurst, Gemüsebrühe statt Gulasch. Da musste sich der Sohn umgucken wie das Mädchen, das Kinder mobbte und zur Strafe ihren acht Kilometer langen Schulweg zu Fuß gehen musste.

Stadt in Australien:Sydney
Fläche:12.368 km²
Höhe:3 m
Bevölkerung:5,312 Millionen (2019)
Gründung:26. Januar 1788

Junge muss zur Strafe 30 Tage lang Veganer werden – weil er seine vegane Schwester hänselt

Als der Vater des Geschwisterpaares von der Entscheidung seiner Tochter hörte, nur noch vegan zu leben, hätte er ihre Entscheidung direkt akzeptiert und respektiert. Wie die „Daily Mail“ berichtet, soll die Tochter aber auch versprochen haben, sich jede ihrer Mahlzeiten selbst zu kochen. Das reichte dem Vater wohl schon, um seinen Frieden mit der Wahl seiner Tochter zu machen.

Links schmollt ein frustrierter Jugendlicher. Rechts ist ein Salat zu sehen.
Weil ein 16-jähriger Junge seine Schwester für ihren veganen Lebensstil ärgert, greift sein Vater auf eine kreative Bestrafung zurück: Sein Filius muss einen Monat lang vegan leben. (24hamburg.de-Montage) © imago

Brokkoli statt Bockwurst: Junge muss zur Strafe einen Monat lang vegan essen

„Das war sowieso die kleinste Veränderung, die wir je durchmachen mussten. Ich gebe ihr das Geld, das ich sonst eh für Essen ausgeben würde, sie kauft ihr eigenes Essen und kocht es selbst. Vor allem, wenn das Essen, das ihre Mutter zubereitet, eben nicht vegan ist“, heißt es vom Vater. Problem nur: Ihr 16-jähriger Bruder nahm die Ernährungsumstellung seiner Schwester nicht gerade auf die leichte Schulter. Im Gegenteil: Er fing damit an, sie permanent zu schikanieren. Das kennt man sonst nur von der 14-Jährigen, die gemein zu Obdachlosen ist und zur Strafe selbst draußen schlafen muss.

Sohn muss einen Monat lang vegan leben – weil er seinem Vater auf den Sack geht

Worin sich das äußerte? Der Vater weiß zu berichten: „Mein Sohn hatte all das vegane Essen, das meine Tochter für die Woche gekauft hatte, genommen und einfach versteckt. Und dann auch noch so getan, als hätte er alles in den Müll geworfen“. Der Vater reagierte auf die Streiche seines Sohnes hochgradig verärgert, eine möglichst kreative Bestrafung sollte her. Dachte sich auch die Mutter des schummelnden Mädchens, dessen Hund zur Strafe verschenkt wurde.

„Er hat einfach den Verstand verloren“: Vater lässt rebellierenden Sohn 30 Tage vegan leben

Dem Vater ging es vor allem darum, seinem Sohn eine Lektion in Sachen Respekt zu erteilen. Die knallharte Konsequenz: Der 16-Jährige wurde dazu „verurteilt“, sich einen Monat lang im Beisammensein der Familie nur vegan zu ernähren. „Ich habe das meinem Sohn erzählt und ihm gesagt, dass er dafür bezahlen wird, wenn er noch etwas will. Er hat einfach den Verstand verloren“, findet der Vater drastische Worte. Das gilt wohl auch für den Jungen, der klaute und dann als Lektion seine Sachen verschenken sollte.

Zu veganer Ernährung „verknackter“ Junge schaltet Großeltern ein – doch Vater bleibt konsequent

Da der Sohn mit der für ihn neuen veganen Realität völlig überfordert war, rief er seine Großeltern an, um einzuschreiten. „Sie haben mich total wütend angerufen und sagten mir, ich würde ihn mental missbrauchen.. Am Ende habe ich einfach aufgelegt“, sagt der Vater. Er kann die Aufregung nicht verstehen. Schließlich seien auch Freunde und Bekannte seinem Beispiel gefolgt und hätten sich für ihre Kinder eine ähnliche Form der Bestrafung überlegt. Wie auch die Mutter, die wütend über die Unordentlichkeit ihrer Tocher ist und aus deren Zimmer kurzerhand ein „Mini-Gefängnis“ macht.

Knallhart-Pädagogik als Lektion: „Er hat sein Taschengeld, wenn er Fleisch kaufen will“

„Mein Sohn ist unglücklich, aber das ist mir wirklich egal. Das hat er sich selbst eingebrockt“, zeigt sich der Vater in seinen Erziehungsmethoden beinhart. Seine abschließenden Worte? „Er hat immer noch etwas zu essen und kann sein kleines Taschengeld ausgeben, um Fleisch für die nächsten 25 Tage zu kaufen, wenn er will“. Und danach hängt der Haussegen hoffentlich nicht mehr schief. Und der 16-Jährige bekommt ein Fleischgericht auch mal wieder „legal“ serviert.

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