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Jan-Fedder-Promenade: Einweihung heute – an seinem Geburtstag

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Von: Ulrike Hagen

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Die Jan-Fedder-Promenade an den Landungsbrücken schafft dem Großstadtrevier-Star ein würdiges Denkmal. Die Zeremonie ist am 14. Januar 2022 – Fedders Geburtstag.

Hamburg – Als Jan Fedder vor zwei Jahren am 30. Dezember 2019 starb, trug ganz Norddeutschland Trauer. Schnell wurden Stimmen laut, die eine Ehrung des deutschlandweit bekannten „Hamburger Jung“ forderten. Nun ist es nicht mehr nur offiziell. Nachdem der Hamburger Senat bereits am 16. August beschloss, den bisher namenlosen Boulevard zwischen Landungsbrücken und Baumwall „Jan-Fedder-Promenade“ zu benennen, steht nun endlich der Termin für die feierliche Zeremonie, bestätigt das Bezirksamt Mitte. Ergreifend: Es wird der Geburtstag des verstorbenen Großstadtrevier-Stars sein!

Deutscher Schauspieler:Jan Fedder
Geboren:14. Januar 1955 in Hamburg
Gestorben:30. Dezember 2019 in Hamburg
Bestattet:16. Januar 2020, Friedhof Ohlsdorf, Hamburg
Ehefrau:Marion Fedder (seit 2000)

Jan-Fedder-Promenade wird an seinem Geburtstag eingeweiht: Zeremonie am 14. Januar um 11 Uhr

Die Enthüllung der Schilder am 14. Januar wird ein ganz besonderer Tag für Hamburg werden: „Die überwältigenden Reaktionen auf den Vorschlag haben gezeigt, was Jan Fedder den Hamburgerinnen und Hamburgern noch immer bedeutet. Nur wenige Menschen stehen so für unsere Stadt und die Hamburger Polizei wie er. Ich freue mich über die breite Unterstützung, mit der es gelungen ist, die Hafenkante jetzt auch offiziell zu seinem Revier zu machen. Die Eröffnung der Jan-Fedder-Promenade im Januar wird für Hamburg ein ganz besonderer Tag“, verspricht Innensenator Andy Grote (SPD).

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda, Jan Fedders Marion Fedder und Andy Grote, der Innensenator von Hamburg, stehen am Hafen und halten ein Schild mit der Aufschrift „Jan-Fedder-Promenade“
Der Boulevard zwischen Landungsbrücken und Baumwall in Hamburg heißt künftig Jan-Fedder-Promenade. (24hamburg.de-Montage) © Daniel Bockwoldt/ Christian Charisius/ picture alliance / dpa

Mit Jan-Fedder-Promenade wird Boulevard an den Landungsbrücken zum würdigen Denkmal

Der zwischen der Niederbaumbrücke und Brücke 1 der Landungsbrücken – parallel zu Baumwall, Vorsetzen und Johannisbollwerk verlaufende – 650 m lange Boulevard erhält am 14. Januar ab 11 Uhr an der Brücke 1 in einer feierlichen Zeremonie den Namen „Jan-Fedder-Promenade“. Eine würdige Ehrung das Mimen. Sie schließt an seine berührende Trauerfeier in der Hamburger Michaeliskirche, in der er Jahre zuvor seine Marion ehelichte, und die Beisetzung auf dem Friedhof Ohlsdorf, auf der seine Fans ihm ihre letzte Ehre erweisen konnten. Im Briefkasten an Jan Fedders Grab hinterlassen Fans rührende Botschaften – bis heute gedenken nicht nur Hamburger so dem unvergessenen Star.

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Mit der Promenade bekommt Jan Fedder für immer sein echtes Großstadtrevier

Die direkt an der Elbe gelegene zukünftige „Jan-Fedder-Promenade“ ist nicht nur einer der schönsten und markantesten Boulevards der Hansestadt. Hier, auf St. Pauli, in unmittelbarer Nähe zum Hafen, lag auch die Kneipe seiner Eltern. Hier ist der Schauspieler groß geworden – und hier hat er neben seiner Rolle in „Neues aus Büttenwarder“, das kürzlich erst eingestellt wurde, oft für das „Großstadtrevier“ gedreht. Nun bekommt der Ehrenkommissar der Polizei Hamburg also posthum ein Stück „seiner“ Elbe von der Stadt Hamburg geschenkt. Die Hafenkannte, sie ist nun für immer Jan Fedders Revier.

An der Promenade auf Jan Fedders Spuren wandeln: „Der Hamburger Hafen war sein Leben, sein Zuhause“

Jan Fedders Witwe Marion ist zutiefst berührt: „Die Stadt Hamburg hat Jan mit der Benennung der Jan-Fedder-Promenade das schönste Geschenk gemacht und ihm damit ein großartiges Denkmal gesetzt. Der Hamburger Hafen war sein Leben, sein Zuhause. Jan verkörperte Hamburg wie kein anderer. Das ist der schönste Wanderweg den ich kenne. Hier kann man auf seinen Spuren wandern. Jan wäre unglaublich stolz darauf. Ich würde sagen: Mehr geht nicht!“

Jan Fedders Witwe Marion kämpfte für die Gedenk-Promenade: „Jan wäre unglaublich stolz – mehr geht nicht“

Marion Fedder machte im Januar 2021 den Benennungsvorschlag, dem sich Bezirk und Senat anschlossen: „Jan Fedder ist als Hamburger Original unvergessen. Ich könnte mir keinen passenderen Ort vorstellen, an dem seine Heimatstadt künftig an ihn erinnern kann als die Promenade zwischen Landungsbrücken und Baumwall, direkt an seiner geliebten Elbe. Ich freue mich, dass auch der Bezirk den Vorschlag von Marion Fedder gerne aufgegriffen hat.“, erklärt Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien dazu. Am 14. Januar ist es nun soweit. Am Hafen, wo die Schiffe und die Fische schlafen...   *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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