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Halb Katamaran, halb Zeppelin: Fliegende Mega-Yacht hebt mit Helium ab

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Von: Bjarne Kommnick

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Ein Italiener entwickelte ein Konzept für eine Mega-Yacht, die in die Luft aufsteigt. Der Katamaran-Zeppelin soll bis zu 48 Stunden fliegen können.

Rom – Das Lazzarini Design Studio in Rom hat das Konzept einer schwimmenden und fliegenden Superyacht präsentiert. Die „Air Yacht“ soll sowohl in der Luft als auch zu Wasser unterwegs sein und dabei alle Merkmale einer typischen Luxusyacht erfüllen. Ermöglicht wird das durch zwei jeweils 200.000 Kubikmeter große Heliumluftschiffe, die mit acht Elektromotoren angetrieben werden. Erst kürzlich sorgte eine „Pipeline in der Luft“, ein Zeppelin mit Wasserstoff, das den Transport revolutionieren soll, für Furore.

Stadt;Rom
Bevölkerung:2,873 Millionen
Fläche:1.285 km²
Gegründet:21. April 753 v. Chr.

Halb Katamaran, halb Zeppelin: Fliegende Mega-Yacht hebt mit Helium ab

Die „Air Yacht“ ist so konzipiert, dass sie mit zwei mit Helium gefüllten Luftschiffen sanft über das Meer oder durch die Lüfte gleitet. Die fliegende Superyacht soll von ultraleichten Batterien und Solarzellen angetrieben werden und damit weder Lärm noch Umweltverschmutzung verursachen. In der Luft soll die Air Yacht eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Knoten, auf dem Wasser von fünf Knoten erreichen und könne insgesamt 48 Stunden in der Luft ununterbrochen fliegen.

Air Yacht von Lazzarini Design Studio.
Die Air Yacht vom Lazzarini Design Studio soll mit Hilfe von Helium sowohl schwimmen als auch fliegen. © Lazzarini Design Studio

Dank Helium und Solarenergie: Superyacht soll bis zu 48 Stunden fliegen können

Insgesamt habe die Yacht eine Länge von 150 Metern und eine Breite von 80 Metern. Die beiden Luftschiffe an den Seiten werden durch den Mittelteil, die eigentlich Yacht, verbunden. Das Design ist gewissermaßen ein Hybrid aus Zeppelin und Katamaran. Die Hauptstruktur soll demnach eine Länge von 80 Metern haben und zehn Meter breit sein. Das Konzept erinnern an ein geplantes fliegendes Luxushotel, das niemals landen soll.

Fliegende Superyacht mit Pool und Hubschrauberlandeplatz

Darin soll ein Wohnzimmer mit großem Essbereich verbaut sein sowie ein großes Schlafzimmer und ein Badezimmer. Auf dem Dach würden sich zudem ein Swimmingpool und ein Hubschrauberlandeplatz befinden. Das Material, aus dem die Yacht bestehen soll, seien Carbonfasern. Der Luft-Katamaran benötigt keinen Flughafen, es kann auf jeder größeren Wiese oder auch auf dem Wasser landen.

„Air Yacht“: Fliegendes Zeppelin-Schiff für Superreiche soll 550 Millionen Euro kosten

Das Unternehmen hat bisher noch keine Superyachten gebaut, jedoch sei es dazu technisch in der Lage, auch wenn das Projekt wie beispielsweise erste Häuser aus dem 3D-Drucker futuristisch klingt. Sogar ein Preis steht bereist im Raum, nach ersten Angaben des Unternehmens würde die „Air Yacht“ rund 550 Millionen Euro kosten. Ein „Spaß“ somit wohl nur für Superreiche.

Noch ist das Projekt ein Konzept, doch das Unternehmen beteuert, sobald sich ein Käufer finde, könne die Air Yacht schon bald startklar sein.

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