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Für Ukraine: Hamburger Bar benennt Moscow Mule in „Kiew Mule“ um

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Eine Bar in Hamburg hat den beliebten Cocktail Moscow Mule von der Karte gestrichen. Stattdessen gibt es nun den Kiew Mule – aus Ukraine-Solidarität.

Hamburg – Seit fast zwei Monaten herrscht in der Ukraine der brutale Krieg von Kreml-Disput Wladimir Putin. Die Auswirkungen des Krieges bekommen auch die Deutschen durch steigende Spritpreise, oder steigende Kosten im Supermarkt zu spüren. In Solidarität mit der Ukraine fallen nun nicht mehr nur internationale Kneipen auf: Bars weltweit verbannen russischen Wodka und schenken ukrainischen Alkohol aus. Auch in Hamburg regt sich eine kleine, aber feine Protestkultur.

Eine Cocktailkarte einer Bar in Hamburg Winterhude. Das Wort Moskau wurde durchgestrichen und durch Kiew ersetzt.
In der Hamburger Bar „Berglund“ wurde der Drink Moscow Mule kurzerhand durch den „Kiew Mule ersetzt. © privat/hfr

Bar „Berglund“ bekundet mit Drink-Umbenennung Solidarität mit der Ukraine

In der kleinen Bar Berglund in Winterhude, dem Hamburger Stadtteil an der Alster, mussten die Gäste zweimal hinschauen, auf der Suche nach dem beliebten Cocktail Moscow Mule. Die Betreiber der Bar strichen kurzerhand das Wort Moscow von der Karte und ersetzten es durch Kiew. Der berühmte Wodka-Cocktail trägt dort nun also den Namen der Hauptstadt der Ukraine.

Kein Moscow Mule mehr in Hamburger Bar – hier gibt es jetzt den Kiew Mule

Auch wenn der Cocktail seinen Ursprung nicht in Russland hat, kommt der Namenswechsel zumindest bei den Gästen gut an. Erfunden wurde der Moscow Mule Anfang der 1940er Jahre in den Vereinigten Staaten. Der Amerikaner John G. Martin, Manager eines Spirituosenunternehmen traf 1941 auf John Morgan, ein Wirt in einem Pub in Hollywood, der seine Ingwerlimonade vermarkten wollte. Gemeinsam entstand die Idee, die Limonade mit Wodka zu einem Cocktail zu mischen – dem Moscow Mule.

Soli-Aktionen für Ukraine, Proteste und Widerstand gegen Russland werden gefeiert

In internationalen Medien und natürlich auf Social Media werden im Zuge des Krieges gerade Landwirte total gehypt: Im Trecker-Widerstand zocken ukrainischen Bauern der russischen Armee Panzer ab. Auch die deutsche Brauerei, die das Z von ihren Zwickel-Bierflaschen entfernt, wird aktuell gefeiert. Schließlich wird das Z als pro-russisches Symbol bezüglich des Ukraine-Krieges verwendet. Das kommt in der Hamburger Bar aber ganz sicher nicht infrage. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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