1. 24hamburg
  2. Stories

Frankreich schafft Rundfunkgebühren ab: Bürger sparen 138 Euro pro Jahr

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die Fernsehzeitschrift war deine Bibel.
Die französische Nationalversammlung hat die Abschaffung der Rundfunkgebühren beschlossen. © IMAGO / Panthermedia

Frankreich kippt den Rundfunk-Beitrag wegen gestiegener Lebenskosten. Das hat der Senat beschlossen – in Deutschland sind weiter 220 Euro pro Jahr fällig.

Update vom 3. August 2022, 11:24 Uhr: Nach der Nationalversammlung hat auch der Senat für die Abschaffung der Rundfunkgebühren von 138 Euro jährlich gestimmt. Ursache sind die immens gestiegenen Lebenshaltungskosten. Zum Vergleich: Haushalte in Deutschland zahlen 220,32 Euro im Jahr. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Frankreich soll künftig durch einen Teil der Mehrwertsteuer finanziert werden.

Ursprungsartikel vom 26. Juli 2022: Paris (dpa) - Die französische Nationalversammlung hat am Samstag, 23. Juli 2022, die Abschaffung der Rundfunkgebühren beschlossen. In Zukunft soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter anderem durch einen Teil der Mehrwertsteuer finanziert werden. Die zweite Parlamentskammer, der Senat, muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen. Für das Vorhaben stimmten 170 Abgeordnete, 57 votierten dagegen, berichtet BW24.

Rundfunkgebühren in Frankreich nur für Menschen mit Fernseher Pflicht

Die Rundfunkgebühr beträgt bislang in Frankreich 138 Euro im Jahr. Sie wird für alle Haushalte fällig, die einen Fernseher besitzen. Präsident Emmanuel Macron hatte die Abschaffung der Gebühr im Wahlkampf angekündigt. Damit wollte er den gestiegenen Lebenshaltungskosten entgegenwirken und die Kaufkraft der Menschen erhöhen. Bereits am Freitag, 22. Juli 2022, stimmte die Nationalversammlung für Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft, etwa die Anhebung einer steuerfreien Lohnzulage und eine Mietpreisdeckelung. (dpa)

Auch interessant

Kommentare