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Feuerwehrmann hilft bei Geburt – und adoptiert Baby, als es Mutter nicht will

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Von: Bona Hyun

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Ein Feuerwehrmann im Einsatz entband und rettete ein Neugeborenes. Kurz darauf erfolgte die Adoption und der liebenswerte Held nahm das Baby mit nach Hause.

South Carolina – Ein Feuerwehrmann verhalf einer jungen Mutter zur Geburt ihres Kindes. Im Rettungswagen entband er mit viel Geduld und Sorgfalt ein Neugeborenes, welches im ersten Moment sogar noch Atemschwierigkeiten hatte. Nach der Rettung erfuhren er und seine Frau, dass das Baby zur Adoption freigegeben werden sollte. Sofort erklärten sich beide gemeinsam dazu, den Säugling zu adoptieren. Für sie ging damit ein langjähriger Kinderwunsch in Erfüllung.

South Carolinasüdöstlicher US-Bundesstaat
HauptstadtColumbia
GouverneurHenry McMaster (Republikanische Partei)
Bevölkerung5,149 Millionen (2019)

Bei Rettungseinsatz: Feuerwehrmann entbindet Baby – und adoptiert es

Feuerwehrmann Marc Hadden ist ein stets verlässlicher Mitarbeiter, der schon ein Dutzend Leben gerettet hat. Ein Anruf bei der Feuerwehrabteilung in Myrtle Beach erforderte seine Unterstützung als Geburtshelfer – für Marc der allererste Einsatz dieser Art – und sicherlich auch für die beherzten Feuerwehrmänner, die einer Mutter während der Geburt im Schneesturm beistanden. Die werdende Mutter am Telefon klagte während ihres Anrufs über sehr starke Schmerzen im Unterleib, schreibt die Zeitschrift „People“. Die Wehen hatten unerwartet eingesetzt.

Ein Mann hält einen Säugling in den Armen vor einem Rettungswagen
Feuerwehrmann Marc hält das Neugeborene in seinen Armen. Sie ist nun Teil seiner Familie und er liebt seine Adoptivtochter über alles. © Greg J. Temke/facebook (screenshot)

Rasch eilte Marc zum Ort des Geschehens und gab sein Bestes, der jungen Mutter während der Geburt auf dem Rücksitz eines Rettungswagens beizustehen. Eine fast so ungewöhnliche Entbindung wie die Geburt des Tesla-Babys auf Autopilot im Elektroauto*. Als Marc das Baby in seinen Händen hielt, hatte es Schwierigkeiten, Luft zu holen. Marc ermöglichte dem Neugeborenen mit einer Sauerstoffmaske das Atmen – wie der Hund, der einem Baby mit Atemnot das Leben rettete*, erkannte er das Problem sofort und handelte schnell.

Feuerwehrmann mit Herz adoptiert Baby nach Entbindung – auf Wunsch von Geburtsmutter

Zum Zeitpunkt der erfolgreichen Entbindung ahnte Feuerwehrmann Marc gar nicht, dass er den frisch geborenen Säugling auch mit nach Hause nehmen würde. Marc und seine Frau, Eltern von bereits zwei Teenagern, hofften schon seit Jahren auf ein drittes Kind. Da es allerdings Komplikationen während der ersten beiden Schwangerschaften gab, kam nur noch die Adoption eines weiteren Kindes infrage. Und nur 48 Stunden nach dem Geburtseinsatz des beherzten Feuerwehrmannes wurden sie tatsächlich Adoptiveltern eines neugeborenen kleinen Mädchens. Spricht für eine schnelle Adoption, im Gegensatz zum Feuerwehrmann, der eine Katze rettete und adoptierte*. Über zwei Monate musste Brandon hinterhertelefonieren, bis er das Kätzchen aufnehmen durfte.

Feuerwehrmann erfährt, dass das Baby zur Adaption freigeben werden soll: Er handelt sofort

Marcs Frau Beth erhielt einen überraschenden Anruf ihres Mannes, der ihr am Hörer mitteilte, dass er „ein Kind entband“ und dann scherzhaft fragte: „Können wir sie behalten? Ich glaube, sie wird zur Adoption freigegeben“. Beth erfuhr außerdem, dass die Geburtsmutter aus finanziellen Gründen bereits Probleme hatte, ihren ersten Sohn großzuziehen. Als Beth der Mutter im Krankenhaus von ihrem langjährigen Kinderwunsch erzählte, sollte ihr Segen erhört werden: „Ich möchte, dass du mein Baby adoptierst“, sagte die Geburtsmama zu Beth. Kurz darauf erfolgte die Adoption – Beth und Marc unterschrieben die Papiere und nahmen das neugeborene Mädchen mit nach Hause.

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Von Feuerwehrmann adoptiertes Kind ist glücklich in der neuen Familie: „einfach unglaublich schön“

Die Eltern Marc und Beth fühlten sich, „als hätte man im Lotto gewonnen“. Sie erzählen ihrer Tochter mit dem Namen Gracie immer wieder vom spektakulären Tag ihrer Geburt. Das Paar Bennet und Malik geben ebenfalls ihrem Baby zu verstehen, was während und vor der Geburt passierte. Der Transgender-Mann brachte ein Kind zur Welt und ist sauer, weil er „Mutter“ genannt wird – bevor sein Baby überhaupt geboren war, gab es also schon großes Aufsehen, doch sein Kind akzeptierte ihn liebevoll als Papa und nichts könnte ihn glücklicher machen.

Und auch Beth und Marc empfinden dasselbige über den Zuwachs. „Ich wollte schon immer eine Tochter haben, das ist einfach unglaublich schön!“, schwärmte Marc von seinem kleinen Mädchen, die zwar noch nicht ganz mit ihren älteren Brüdern mithalten kann, sich aber schon voll und ganz als richtiges Familienmitglied eingelebt hat. * 24hamburg.de und kreiszeiung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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