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Experten warnen: Morgens direkt das Bett machen schadet der Gesundheit

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Von: Christian Einfeldt

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Viele Menschen machen jeden morgen nach dem Aufstehen direkt ihr Bett. Was die wenigsten wissen: die Routine kann gesundheitliche Beschwerden hervorrufen.

London – Pflichtbewusste Menschen, die es auch mit dem Haushalt ernst meinen, könnten es schon direkt nach dem Aufstehen erledigt haben: Kaum ist man wach, ist das Bett gemacht. Anderen hingegen fehlt morgens schlichtweg die Zeit. Auch Faulheit könnte hier ein Faktor sein. Jetzt offenbaren allerdings sowohl ein virales TikTok-Video als auch eine britische Forschung: Alle, die das Bett nach dem Aufstehen links liegen gelassen haben, haben jahrelang intuitiv richtig gehandelt. Das Bett direkt nach dem Sufstehen zu machen, schadet nämlich der Gesundheit – das zeigt die Wissenschaft deutlich.

Videoportal:TikTok
Erscheinungsjahr:September 2016
Entwickler:TikTok Pte. Ltd.
Aktuelle Version:22.1.4 (Android); 20. November 2021 21.7.0 (iOS); 27. Oktober 2021

Morgens gleich das Bett zu machen, schadet der Gesundheit: „Ein ungemachtes Bett ist ein gesundes Bett“

Statt der morgendlichen Routine, empfiehlt TikTok-User Cleanhome_cleanmind das Bett lieber zu lüften. Mindestens eine Stunde am Tag soll bereits einen großen Effekt haben. Der selbsternannte Reinigungsexperte macht damit auf ein Problem aufmerksam, dessen sich Verbraucherinnen und Verbraucher wohl lange Zeit gar nicht bewusst waren. Er spricht von einer großen Anzahl von Hausstaubmilben, die man reduzieren müsse und ermuntert seine Gefolgschaft zur Nachahmung seiner Tipps. Zwar ist er damit nicht so erfolgreich wie die auf TikTok legendäre heißeste Kassiererin aller Zeiten, wegen der Männer Aldi-Verbot bekommen*, aber die Bett-News von Cleanhome_cleanmind stoßen auf viel Interesse.

Eine Frau macht ein Bett.
Studie warnt: Morgens nach dem Aufstehen das Bett zu machen ist gesundheitsschädlich. (Symbolbild) © IMAGO / Panthermedia

Morgens nicht gleich das Bett machen wegen Gesundheitsgefahr: Viele kennen den Grund

Im Alltag trifft man auf viele Kuriositäten, die einem zuvor gar nicht bewusst war: Etwa könne es richtig teuer und gefährlich werden, wenn man seine Wäsche in der Wohnung trocknet* und auch zwischen den Jahren sollte man keine Wäsche waschen*. Auch die Tatsache, dass es für das Freikratzen der Autoscheibe bis zu 5.000 Euro Bußgeld* gibt, ist für die meisten Menschen ein unbekannter Fakt. Dass es den TikTok-Follower aber bereits bewusst war, man solle auf das morgendliche Bett-Machen verzichten, zeigten sie wenig später in den Kommentaren.

Statt Unglauben und Verwunderung drücken seine TikTok-Follower Bestätigung aus. „Meine Mutter hat immer gesagt, ein ungemachtes Bett ist ein gesundes Bett“. Das Bett müsse atmen, weiß ein anderer Nutzer. Eine andere Person wurde von einer „Sendung über Bettwanzen“ abgeschreckt. Für sie steht fest: „Jetzt mache ich nie mein Bett“. Eine Frau scherzte: „Ich glaube, ich fühle mich nicht mehr so ​​schlecht, da ich morgens als viel beschäftigte Mutter kaum Zeit habe“.

Das morgendliche Bett-Machen kann zu Erkrankungen führen: Asthma und Allergien drohen

Eine britische Studie zeigt, dass der TikTok-Reinigunsexperte tatsächlich recht hat. Rund 1,5 Millionen Hausstaubmilben würden sich im Bett befinden, schreibt etwa t-online.de. Unter Berufung einer Studie, durchgeführt von Wissenschaftler Dr. Stephen Prelove, kann man TikTok-User Cleanhome_cleanmind nur beipflichten. Resultat der Forschung ist unter anderem, dass sich die winzig-kleinen Tiere in feuchten Umgebungen besonders wohlfühlen. Und leider auch, dass das frisch-gemachte Bett am Morgen die besten Voraussetzungen für einen heimische Milben-Besiedlung bietet.

Tipps gegen Milben:

Frische Luft

Bettdecken an der frischen Luft trocknen

Bettbezüge regelmäßig waschen (mindestens einmal die Woche bei 60 Grad und mehr)

Matratze alle acht Jahre austauschen

Quelle: t-online.de

Nicht nur könnte der Gedanke an zig, nicht sichtbaren Tierchen Ekel hervorrufen. Laut aktuellem Forschungsstand könnten die Spinnentiere auch für die Entwicklung von Asthma und Hausstauballergien verantwortlich gemacht werden. Gut gemeinte Tipps, die etwas anderes behaupten, gilt es in diesem Fall zu ignorieren: Das Bett trocknet besser, wenn man das Bett morgens nicht gleich macht. Im Idealfall könnte das ungemachte Bett sorgen dazuführen, dass die unerwünschten Viecher absterben.

Die Milben gänzlich verbannen zu wollen, ähnelt einem unmöglichen Unterfangen. Ähnlich wie beim Putzen, wenn es etwa um die Wärme des Putzwassers geht, gibt es jedoch auch hier nützliche Tipps, die zur Nachahmung anregen sollen. Frische Luft oder regelmäßiges Waschen der Bettwäsche könnte das Milben-Vorkommen zumindest eindämmen. Jetzt, wo man morgens nicht mehr das Bett machen braucht, hat man für einen Extra-Waschgang sogar die nötige Zeit. *24hamburg.de, keiszeitung.de und ruhr24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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