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Goodbye, Verbrenner: Sixt setzt ab sofort aufs E-Auto

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Von: Bjarne Kommnick

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Autovermieter Sixt sieht sich als „Begeisterungsbeschleuniger“ der E-Mobilität. Der Anteil an Elektroautos und Hybriden wird darum deutlich steigen.

Pullach im Isartal – Der unangefochtene Marktführer in Sachen Autovermietung, Sixt, setzt auf E-Autos. Darum wird der Anteil von Elektroautos oder Hybriden kontinuierlich erhöht, allein bis 2022 will der Autovermieter seinen Kundinnen und Kunden 20 neue Elektro- und Plugin-Modelle anbieten. Bis spätestens 2030 soll die Sixt-Flotte in ganz Europa aus 70 bis 90 Prozent elektrisch betriebenen Fahrzeugen bestehen.

AutovermieterSixt
HauptsitzPullach im Isartal
Gründung1912
Anzahl der Beschäftigten6.399

Goodbye, Verbrenner: Sixt setzt ab sofort aufs E-Auto – und Klimaschutz

Das ist Teil eines Programms für mehr Klimaschutz, zu dem sich das Unternehmen zuvor entschlossen hatte. Über den Ausbau der Elektroflotte hinaus will Sixt zudem Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro in die eigene Lade-Infrastruktur vornehmen. Demnach können sich Kundinnen und Kunden künftig mit einer App an bis zu 300.000 Ladesäulen in ganz Europa anmelden und dort ihr geliehenes Autos laden.

Ein E-Auto mit dem Sixt-Schriftzug an einer Ladestation
Der Autovermieter Sixt will künftig mehr E-Autos in seine Flotte aufnehmen. (Symbolbild) © Stephan Görlich/Sven Simon/imago/Montage

„Begeisterungsbeschleuniger der E-Mobilität“ – mit 30.000 neuen Ladesäulen

Der CEO des Autovermieters, Alexander Sixt, erklärt: „Wir glauben an Innovation, an Fortschritt, an Freiheit. Dies gilt auch für das brennendste Thema unserer Zeit, den Klimawandel“. Demnach könne Sixt zu einem „Begeisterungsbeschleuniger der E-Mobilität“ werden. Immerhin kann Elektroauto kaufen derzeit schwierig sein, viele Hersteller haben für dieses Jahr aufgrund von Engpässen bereits den Verkauf gestoppt. „Mit der Kombination aus einer großen Vielfalt an Elektrofahrzeugen, dem einfachen Zugang zu flächendeckender Ladeinfrastruktur sowie der Klimaneutralität unseres Unternehmens wollen wir Wegbereiter für eine nachhaltige Zukunft sein.“

Sixt will Klimamaßnahmen fünf Jahre früher umsetzen als geplant

Dafür hat der Vorstand nun sogar beschlossen, den Plan bereits fünf Jahre früher als zunächst angedacht umzusetzen. Laut dem Unternehmen würden knapp zwei Drittel aller Kundinnen und Kunden die Mietwagennutzung als gute Möglichkeit sehen, Elektroautos kennenzulernen. Immerhin erfahren E-Autos derzeit einen kleinen Dämpfer, immer weniger Neuwagen werden zugelassen. Bei ersten Anbietern kostet das Laden von Elektroautos sogar schon mehr, als würde man Benzin tanken.

Für mehr als 55 Prozent ist die vorherige Nutzung eines elektrischen Mietwagens wichtig oder sehr wichtig für die Kaufentscheidung zugunsten eines solchen Fahrzeugs. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Autoherstellern will SIXT somit den Wandel hin zu klimafreundlicher E-Mobilität weiter beschleunigen.

Auch Fotovoltaikanlagen Teil des Sixt-Klimaplans

Ein weiterer Punkt des Plans, klimaneutraler zu werden: „Jenseits einer weitreichend elektrifizierten Flotte plant das Unternehmen außerdem, die im Betrieb der eigenen Stationen und Standorte anfallenden CO₂-Emissionen so schnell und so weit wie möglich zu reduzieren – etwa über die großflächige Installation eigener Fotovoltaikanlagen“. Was Sixt vor Ort nicht einsparen könne, werde über Kompensationsprojekte ausgeglichen.

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