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Aus Rache: Frau schiebt Ex täglich einen toten Fisch durch Briefschlitz

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Von: Ulrike Hagen

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Eine verschmähte Frau ist stinksauer auf ihren Ex-Lover – und schiebt ihm jeden Tag einen toten Fisch durch den Briefschlitz. Das TikTok-Video geht viral.

London – Was passiert, wenn die Dinge am Ende einer Liebe unschön werden? Die meisten Menschen heulen nächtelang ins Kissen, lassen sich von Schokolade oder Buddys trösten und entfreunden sich in den sozialen Medien von der/dem Ex. Einer Britin reicht das nicht. Sie ist so stinksauer, dass sie ihrem Ex-Lover täglich eine unmissverständlich und ebenso stinkige Botschaft „liefert“. Der Verflossene bekommt jeden Tag einen toten Fisch durch seinen Briefschlitz geschoben. Dass die Rache von Frauen alles andere als süß sein kann, bewies unlängst auch die Frau, die das Haustier ihres Mannes frittierte, weil er nicht putzen wollte*.

Videoportal:TikTok
Gründung:September 2016, China
Entwickler:TikTok Pte. Ltd.
User:1 Milliarde

Verschmähte Frau wirft ihrem Ex täglich einen Fisch durch den Briefschlitz

„Ich schiebe meinem Ex JEDEN Tag einen rohen Fisch durch die Wohnungstür, um ihn an mich zu erinnern - ich weiß, dass das toxisch ist, aber das ist mir egal“, schreibt Katie Beresford auf TikTok dazu. „Auch wenn man eine saubere Trennung hinter sich hat, will man sich immer an seinem Ex rächen – und sei es nur, indem man ein heißes Selfie auf Instagram postet.“ So rechtfertigt sich die Gute. Das Video, das sie dazu ins Netz stellt, hat mit heißer Selbstdarstellung allerdings nichts zu tun. Es zeigt die Wohnungstür ihres Exfreundes und dokumentiert Katies lässige „Fischlieferung“ durch den Briefschlitz.

Seesaibling, See-Saibling, Wandersaibling, Wander-Saibling, Rotforelle, Rot-Forelle (Salvelinus alpinus), kuechenfertig
Eine verschmähte Frau ist so wütend auf ihren Ex-Freund, dass sie ihm jeden Tag einen toten Fisch in den Briefkasten steckt. © McPHOTO/A.Schauhuber / Imago

TikTok-Clip von Frau, die Ex Fisch in Briefschlitz stopft, geht viral: Mehr als 3,8 Millionen Aufrufe

Der Clip auf TikTok, wo die “heißeste Kassiererin aller Zeiten“ dazu führt, dass Männer reihenweise Aldi-Verbot bekommen*,wurde inzwischen mehr als 3,8 Millionen Mal angesehen und bekam mehr als 500.000 Likes. Natürlich löst das Video auch heftige Reaktionen bei den Nutzern aus, die nicht glauben können, was sie da sehen. Allerdings klingen die meisten Kommentare begeistert. Ein User schreibt: „Viele Leute werden dich dafür hassen, aber ich finde das wirklich so lustig.“ Ein anderer fügt hinzu: „Das ist kultig.“ Ein weiterer meint: „Ich würde das auch tun, wenn ich die Familie meines Ex nicht so sehr lieben würde“.

TikTok-Standbild vom Video, auf dem eine Frau einen Fisch durch einen Briefschlitz steckt.
Beim Filmen der „Fischlieferung“ sieht man Katie, wie sie ihrem Ex einen rohen Fisch durch den Briefschlitz wirft. © Katieber5/TikTok

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Krawall-Katie bekommt auch Kontra für den fischigen Feldzug: „Da ist jemand von seinem Ex besessen!“

„Das würde mich glücklich machen“, scherzt ein Vierter. „Stell dir vor, du bekommst jeden Tag kostenlosen Fisch nach Hause geliefert!“. „Für seine Katze, die du vermisst... richtig?“, orakelt eine weitere TikTok-Nutzerin. Allerdings gibt es auch Bedenkenträger: „Aber wie, ist es sein Haus? Oder das seiner Eltern? Es ist nicht cool, das zu tun, wenn man davon ausgeht, dass es letzteres ist.“ Kritische Stimmen merken an: „Da ist jemand von seinem Ex besessen“.

Nach Tausenden Kommentaren auf Fisch-Video an Tür des Exfreundes: Frau dementiert plötzlich

Am Ende ist es wohl einfach nur menschlich, dass einem in Ausnahmesituationen schon mal die Sicherungen durchbrennen können. Und es geht weit schlimmer – und teurer – als die Fisch-Sauerei: Aus Rache crashte ein Mann das Auto seines Chefs kurzerhand zu Schrott*. Und eine Bankerin löschte über 20.000 Kundendaten, weil sie entlassen wurde*. In Sachsen drohte ein Mann, die Netto-Filiale abzufackeln, weil es sein Lieblingsbier nicht gibt*.

Der fischige Feldzug fliegt der TikTokerin jedenfalls ziemlich um die Ohren – wohl zu sehr. Nach einigen Tagen und Abertausenden Kommentaren rudert Katie plötzlich zurück, wenn auch wenig glaubhaft: „Es war ein zufälliges Haus, in dem ich es auch nur einmal gemacht habe.“ Sie unterstreicht die vermeintliche Richtigstellung mit zahllosen Lachtränen-Emojis. Ist die ganze Geschichte also gelogen? Auf TikTok glaubt ihr das jedenfalls niemand. *24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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