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Warum Prinz Harry glaubte, Diana hätte ihren Tod nur vorgetäuscht

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz Harrys Memoiren „Spare“ berichten vom Ausmaß der Tragik um den frühen Tod Prinzessin Dianas. Die traurige Hoffnung des verlassenen Kindes spricht Bände. Lange glaubte Lady Dis Zweitgeborener, dass seine Mutter ihren Tod nur vorgetäuscht habe, um der Presse zu entgehen.

Montecito – Prinz Harry (38) war gerade 12 Jahre alt, als seine Mutter Diana (36, † 1997) bei einem tragischen Autounfall in einem Pariser Tunnel ums Leben kam. In „Spare“ gibt er zu, dass er die folgenden Jahrzehnte damit verbrachte, herauszufinden, was in jener schicksalhaften Nacht wirklich geschehen war. Denn lange, so berichtet es der Herzog von Sussex in seinen jüngst erschienen Memoiren, habe er geglaubt, Diana hätte ihren eigenen Tod nur inszeniert, um der Presse zu entkommen.

Prinz Harry war überzeugt davon, Diana führe die Presse an der Nase herum

Vater Charles (74) kam die schreckliche Aufgabe zu, seine Söhne vom Tod ihrer Mutter zu unterrichten. Queen Elizabeth II. (96, † 2022) nahm das Zepter in die Hand und schottete die jungen Prinzen von der Öffentlichkeit ab, um sie zu beschützen. Beide waren auf Balmoral in Schottland bei ihren Großeltern, der Queen und dem Prinzgemahl Prinz Philip (99, † 2001), als Diana starb. Harry offenbart: „Da ich nichts anderes zu tun hatte, als durch das Schloss zu streifen und mit mir selbst zu reden, machte sich ein Verdacht breit, der dann zu einer festen Überzeugung wurde. Das war alles nur ein Trick“. Das berichtet merkur.de.

Prinz Harry beschreibt in seinen Memoiren, dass er lange nicht glauben konnte, dass seine Mutter Prinzessin Diana wirklich in dem Paris Tunnel ums Leben gekommen war. Vielmehr hielt er ihren Tod für fingiert (Fotomontage).
Prinz Harry beschreibt in seinen Memoiren, dass er lange nicht glauben konnte, dass seine Mutter Prinzessin Diana wirklich in dem Paris Tunnel ums Leben gekommen war. Vielmehr hielt er ihren Tod für fingiert (Fotomontage). © Dave Chancello/Imago & Christian Grube/Imago

„Ausnahmsweise wurde der Trick nicht von den Leuten um mich herum oder der Presse gespielt, sondern von Mummy. Ihr Leben war miserabel, sie wurde gejagt, belästigt, belogen, betrogen. Also hat sie zur Ablenkung einen Unfall inszeniert und ist weggelaufen“, redete Harry sich ein. Die Wahrheit sah anders aus: Dianas Auto prallte gegen die Mauern im Tunnel der Pont de l‘Alma in Paris, wobei auch ihr Freund Dodi Al-Fayed (42) und ihr Chauffeur Henri Paul (41) ums Leben kamen. Der einzige Überlebende war Dianas Leibwächter, Trevor Rees-Jones (54).

Prinz Harry gibt zu, dass er den „ungeklärten“ Tod von Prinzessin Diana immer noch infrage stellt

Obwohl Prinz William und Prinz Harry nach ihrer Fahrt durch Dianas Todestunnel viele Fragen hatten, ließen sie sich davon abbringen, die Wiederaufnahme der Untersuchung zum Tod der Prinzessin zu fordern.

Anlässlich seiner jüngst erschienenen Memoiren „Spare“ sagte der Herzog von Sussex Tom Bradby (55) in einem ITV-Interview, in dem er auch über Dianas Tod sprach: „Es gibt viele Dinge, die ungeklärt sind“. Harry stellte jedoch klar, dass er „nicht wirklich den Sinn“ darin sehe, eine weitere Untersuchung einzuleiten. Er habe Jahre damit verbracht, Licht ins Dunkel zu bringen. Harry erzählte Bradby, dass er sich bei Einsicht der Polizeiakten daran erinnerte, Paparazzi im Fenster gesehen zu haben, die Fotos machten, als Diana im Sterben lag, anstatt ihr zu helfen. „Ich konnte [ihren Tod] nicht begreifen“, gab er zu.

Harry behielt seine Überzeugung vom Überleben Dianas für sich – aus Angst, für verrückt gehalten zu werden

Harry schreibt, dass er und Prinz William (40) mit Diana zusammen waren, als sie Fayed Wochen vor ihrem Tod in St. Tropez zum ersten Mal trafen. Er erinnert sich, dass Fayed Diana ein Diamantarmband geschenkt hatte. Er erzählt auch, dass er nach dem Tode seiner Mutter in der Schule gebeten wurde, einen Abschiedsbrief an sie zu schreiben: „Ich habe eine vage Erinnerung daran, dass ich protestieren wollte, dass sie noch am Leben war, es aber nicht tat, weil ich befürchtete, dass sie mich für verrückt halten würden.

Zehn Jahre später, so schreibt Harry, fuhr er mit seinem Bruder, Prinz William zur Unfallstelle Dianas, um die letzten Momente ihrer Mutter nachzuvollziehen. Er bat einen Pressesprecher, geheime Polizeiakten über Dianas Kollision einsehen zu dürfen. Die Unfallfotos machten ihn sprachlos: „Da waren Lichter um sie herum, Auren, fast Halos“, schreibt er. „Als ich ihren wahren Ursprung erkannte, krampfte sich mein Magen zusammen. Blitze. Es waren [Paparazzi-Fotos] Blitzlichter.“ Er macht deutlich, wie wütend er auf die Paparazzi ist, die es versäumt haben, ihr zu helfen, und fügt hinzu: „Bis zu diesem Moment war mir nicht bewusst, dass das Letzte, was Mami auf dieser Erde gesehen hat, ein Blitzlicht war.“ Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, pagesix.com

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