Appell auf Instagram

Udo Lindenberg verzweifelt: Bitte, schickt mir keine Fanpost mehr!

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
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Udo Lindenberg ist beliebt wie eh und je. Der Panik-Rocker wird mit Fanpost überhäuft. Jetzt wendet er sich mit einem Hilferuf an die Fans.

Hamburg – Wo Erfolg ist, da sind auch Fans und Verehrer oder Verehrerinnen. Ziemlich viele sogar. Udo Lindenberg, der jüngst noch um seine „Chinesen-Babs“ trauerte, kann ein Lied davon singen. Der Mann, bei dem das Rätsel um seine Kult-Lederjacke gelöst ist, ist so gefragt, dass er jetzt sogar die Reißleine ziehen muss. Und das tut der inzwischen 75-Jährige, stilecht wie es sich für einen Panik-Rocker wie ihn gehört, in den sozialen Netzwerken.

Genauer gesagt auf seinem Instagram-Kanal. Udo Lindenberg, der sich immer wieder gegen Rechts positioniert, wendet sich mit einem Hilferuf an seine Fans. Und spricht Klartext.

Rockmusiker, Schriftsteller und Maler:Udo Gerhard Lindenberg
Geboren:17. Mai 1946 (Alter: 75 Jahre) in Gronau (Westfalen)
Filme:unter anderem Panische Zeiten, Nordsee ist Mordsee,
Geschwister:Erich Lindenberg, Inge Lindenberg, Erika Lindenberg
Eltern:Gustav Lindenberg, Hermine Lindenberg

Udo Lindenberg: Instagram-Appell an seine Fans – der Panik-Rocker versinkt in Fanpost

Udo Lindenberg bittet seine Fans, ihm keine Fanpost mehr ins Hotel Atlantic direkt an der Alster zu schicken, wo der 75-Jährige, der gerade erst für den ARD-Tatort gedreht hat, lebt. Was ist da los? Hat der Panick-Rocker, der gerne auch mal Attila Hildmann verbal aufmischt und Maskenverweigerer als hirnlose Risikopiloten bezeichnet, keinen Bock mehr auf seine Fans?

Panik-Rocker Udo Lindenberg bekommt so viel Fanpost, dass er seine Fans nun bittet, ihm keine mehr zu schicken. (24hamburg.de-Montage)

Nein, absolut nicht. Der Hintergrund ist ein ganz anderer, wie der Unicef-Ehrenpreisträger verrät. „Liebe Leute, wie Tine (gemeint ist seine Freundin Tine Acke, Anm. d. Red.) schon schrieb: eure Fanpost nimmt seit einiger Zeit wieder soooo viel Raum ein und frisst unsere ganze Kreativität, wenn wir so weitermachen ...“, schreibt Udo Lindenberg, der zwischenzeitlich den Corona-Abflug aus Hamburg gemacht hat.

Udo Lindenberg: „Kann echt keinen riesigen Paketservice“ weiter aufrechterhalten – doch seine Fans sind ihm trotzdem wichtig

Weil die Fanpost in einer solchen Hülle und Fülle im Hamburger Hotel Atlantic lande, „werden wir (...) ab sofort keine von euch ins Atlantic geschickte Bücher und Platten, DVDs oder ausgedruckte Fotos oder sonstiges zum Signieren mehr bearbeiten können – und diese auch leider nicht zurückschicken können“, erklärt der 75-Jährige, der in Gronau (Westfalen) geboren ist, aber seit Jahrzehnten in Hamburg im Hotel Atlantic zuhause ist. Dort könne er, so Udo Lindenberg weiter, „echt keinen riesigen Paketservice“ weiter aufrechterhalten.

Doch seine Fans liegen Udo Lindenberg immer noch am Herzen. „Sorry, sorry, ihr wisst, wie wichtig ihr mir seid, aber ich kann nicht soviel wertvolle Zeit, die ich fürs Kreative brauche, mit Signieren verbringen. Wann entstehen sonst neue Songs, geile Ideen, neue Bilder usw.?!!“, teilt der Panik-Rocker seinen Anhängern und Bewunderern mit und will Platten, Bücher oder was auch immer nur noch bei persönlichen Begegnungen signieren. Darüber hinaus gebe es nur noch signierte Autogrammkarten.

Udo Lindenberg: Anfragen von Fans haben zugenommen – jetzt vorgestellte Praxis ist die einzige Möglichkeit

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll vor allem zum 75. Geburtstag der Rock-Ikone im Mai 2021 jede Menge Fanpost bei Udo Lindenberg gelandet sein. „Die Anfragen von Fans rund um den 75. Geburtstag haben schon enorm zugenommen“, zitiert das Abendblatt Lindenberg-Sprecher Peter Lanz. Aktuell sei, so Lanz weiter, die jetzt von Udo Lindenberg veröffentlichte Praxis die einzige Möglichkeit: „Andere Leute seine Post verfassen zu lassen oder gar Autogramme von anderen schreiben zu lassen, kommt für Udo auf gar keinen Fall infrage. Die Fans wollen ja den echten Udo.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Becker&Bredel/Chris Emil Janßen/imago

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