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Udo Lindenberg: „Weg mit Trump, psycho Verbrecherpolitik, Gerechtigkeit für George Floyd r.i.p“

  • Laura-Marie Löwen
    VonLaura-Marie Löwen
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Udo Lindenberg zeigt klare Kante gegen Rassismus und Polizeigewalt. Wie viele andere Musiker und Künstler auch, solidarisiert sich der Panik-Rocker mit dem ermordeten Afroamerikaner George Floyd. Über den Hashtag #blackouttuesday hinaus findet er eindringliche Worte zum Thema.

Hamburg – Der brutale Mord an George Floyd* in den USA am 25. Mai 2020 sorgt für einen weltweiten Aufschrei und zieht Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt mit sich. Im Netz werden Menschen laut: Am 2. Juni solidarisierten sich Millionen mit dem Hashtag „blackouttuesday“ mit Opfern rassistischer Gewalt. Auch der Hamburger Musiker Udo Lindenberg postet ein schwarzes Quadrat – und hat eine eindeutige Message zum Thema.

MusikerUdo Lindenberg
Geboren17. Mai 1946 (Alter 74 Jahre), Gronau (Westfalen)
AlbenStärker als die Zeit, Stark wie Zwei, Udopia
MusikgruppePassport
GeschwisterErich Lindenberg, Inge Lindenberg, Erika Lindenberg

#Blackouttuesday: Udo Lindenberg gegen Rassismus und Polizeigewalt – Solidarität mit George Floyd

Noch immer ist die Welt geschockt über den rassistischen Mord an George Floyd in den USA. Im Netz kursieren Hashtags wie „#blacklivesmatter oder auch „#blackouttuesday“, um sich mit Opfern rassistischer Gewalt zu solidarisieren und ein Zeichen dagegen zu setzen. Letzterer ging vor allem am 2. Juni viral: Viele Accounts posteten komplett schwarze Bilder auf FacebookInstagram oder Twitter. Ursprünglich wurde die Kampagne von der amerikanischen Musikindustrie ins Leben gerufen, doch relativ schnell folgten Millionen weitere Nutzer dieser Geste – unter ihnen auch viele Deutschrapper oder Hamburger Persönlichkeiten wie Til Schweiger und Sylvie Meis.

#justiceforgeorgefloyd: Udo Lindenberg solidarisiert sich mit George Floyd. (24hamburg.de-Montage)

Unter den meisten Posts dieser Art findet man lediglich den Hashtag „#blackouttuesday“ geschrieben. Nicht so bei Musiker Udo Lindenberg. Wer den Panikrocker kennt, der weiß, dass Udo Lindenberg seine Gedanken gerne und häufig mit seinen Fans teilt - vor allem, wenn es um gesellschaftliche Probleme geht. Schon oft hat er in der Vergangenheit Solidarität mit Minderheiten, Schwächeren oder gesellschaftlich benachteiligten Gruppen bewiesen – so zum Beispiel, als er ein Coronavirus-Kunstwerk versteigerte und eine gigantische Summe an die Flüchtlingshilfe spendete.

Gegen Rassismus positioniert sich Udo Lindenberg nicht erst seit dem Fall George Floyd. Bereits im Oktober 2019 sagte er beispielsweise anlässlich der vielen Wählerstimmen für die sogenannte Alternative für Deutschland (AfD) bei der Thüringer Landtagswahl: „Wir brauchen keine rückwärtsgewandten Rassisten und Hetzer“, zitierte ihn der „Spiegel“.

Udo Lindenberg gegen Donald Trump und Rassimus: „Psycho Verbrecherpolitik“

Auch zum Fall George Floyd hat Udo Lindenberg ein paar wichtige Worte zu sagen, denn der Mord an dem 46-jährigen Afroamerikaner mache ihn „fassungslos“, so schreibt es Lindenberg. Ganz besonders richtet er sich in seinem Post gegen Donald Trump, den Lindenberg für den Vorfall mitverantwortlich sieht. Für den Musiker sei er ein „präsident, der mit seiner menschenverachtenden politik und seinen rassistischen äusserungen die brutale grausame tat verharmlost und die proteste und ausschreitungen weiter anheizt.“

Udo Lindenbergs Wunsch: „weg mit donald trump, psycho verbrecherpolitik, gerechtigkeit für george floyd r.i.p.“ Mit diesem Wunsch steht er wohl nicht alleine da, in den Kommentaren findet er jede Menge Zuspruch für seine Position. Viele Nutzer scheinen gar keine Worte zu dem Vorfall finden zu können, viele äußern ihre Anteilnahme mit Emojis. Oder sie tun es Lindenberg gleich und posten ebenfalls ein schwarzes Quadrat auf ihrem Account – mittlerweile haben sich an der Hashtag-Aktion „#blackouttuesday“ allein auf Instagram über 28 Millionen User beteiligt. Gelöst ist das Rassismus-Problem damit nicht. McDonald's wurde auf eine Milliarde Dollar Schadensersatz wegen systematischen Rassismus verklagt*. Von 52 schwarzen Ex-Franchisenehmer. *24hamburg.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/Uwe Anspach/dpa

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