Halbfinale-Show

„The Taste“ (Sat.1): Tim Mälzer mies beleidigt von Kandidatin

  • Johanna Ristau
    vonJohanna Ristau
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Tim Mälzer (49) überrascht die Koch-Coaches und die Kandidaten von „The Taste“ (Sat.1) im Halbfinale als Gastjuror. Eine Kandidatin wird ganz schön frech.

  • Star-Koch Tim Mälzer * als Gastjuror bei Sat.1-ShowThe Taste“.
  • Hamburger * Gastronom wird von Frank Rosin beleidigt.
  • Kandidatin Lara lästert über Tim Mälzers „Wurstfinger“.

Hamburg – Für die letzten acht Kandidaten ging es am Mittwoch, 21. Oktober 2020, bei „The Taste“ auf Sat.1 um den Einzug ins Finale. Als hätten die Kandidaten mit ihren eigenen Coaches, darunter die Top-Köche Frank Rosin, Tim Raue, Alexander Kumptner und Alexander Herrmann nicht schon genug Stress, machte ihnen dann auch noch Kult-TV-Koch Tim Mälzer („Kitchen Impossible“) die Hölle heiß. „Mit dem ein oder anderen habe ich noch eine Rechnung offen“, kündigte er direkt mal an. Übrigens: Möchtegern-Gastronom Til Schweiger gibt seine Hamburger Restaurants auf, wie 24hamburg.de/Vip berichtet.

Koch:Tim Mälzer
Geboren: 22. Januar 1971 (Alter 49 Jahre), Elmshorn
Bücher: Heimat, Born to Cook, Greenbox, Die KücheBücher: Heimat, Born to Cook, Greenbox, Die Küche
Eltern: Christa Mälzer, Rainer Mälzer
Nominierungen: Deutscher Fernsehpreis für die beste tägliche Sendung, Deutscher Fernsehpreis - Freie Formatkategorie
Auszeichnungen: Deutscher Fernsehpreis für das beste Factual Entertainment

„The Taste“ (Sat.1): Tim Mälzer kehrt im Halbfinale als Gastjuror zurück

In den Jahren 2013 bis 2015 wirkte der Hamburger Gastronom selbst als Coach bei „The Taste“ mit. Jetzt gab es ein großes Wiedersehen als Gastjuror – zum Leidwesen der anderen Coaches, allen voran Koch Frank Rosin. Kritik von Tim Mälzer möchte er keinesfalls annehmen: „Wenn ein Tim Mälzer kritisiert, macht man sich keine Gedanken, man nimmt das nur hin“, ätzte er gleich los. Doch auch von Erzfeind Tim hagelte es Häme: „Es sind irritierende Bilder: Frank Rosin hat noch zwei Kandidaten im Rennen, das war auch nicht immer der Fall.“ 24hamburg.de berichtet auch über Steffen Henssler, der jetzt trotz Corona ein neues Restaurant eröffnet. So gut wie ihm geht es allerdings nicht jedem Hamburger Gastronom. Einige kämpfen gerade um jeden Cent und ignorieren sogar die Sperrstunde, wie 24hamburg.de berichtet.

Frank Rosin (links) schießt bei „The Taste“ gegen Konkurrent Tim Mälzer. (24hamburg.de-Montage)

Im Verlauf der Sendung beschimpfte Rosin den Wahl-Hamburger dann auch noch als „prollig“. Oha! Auch Kandidatin Lara (Team Frank Rosin) ließ kein gutes Haar an Gastjuror Tim Mälzer: „Auf der anderen Seite ist er handwerklich auch nicht so begabt, weil er irgendwie so Wurstfinger hat.“ Autsch! Immerhin Alexander Herrmann hatte Respekt vor dem berühmten TV-Koch: „Der ist unberechenbar. Unberechenbar!“ Im Finale von „The Taste“ rastet Tim Mälzers Ex-Kollege Alexander Herrmann total aus, wie 24hamburg.de im Vorfeld berichtet.

Kandidatin Lara beleidigt Tim Mälzer. Der TV-Koch habe Wurstfinger und sei handwerklich nicht so begabt. (24hamburg.de-Montage)

„The Taste“ (Sat.1): Gastjuror Tim Mälzer teilt mächtig aus

Und Team Herrmann mit Kandidat Yassin hatte Glück. Sie zogen das Thema „Nah und fern“ und zauberten eine Kreation aus Gurken und Thai-Aromen. Für Tim Mälzer war dieser der beste Löffel. Auch wenn der Gastjuror anmerkte: „Dieser Löffel ist an Sinnlosigkeit nicht zu übertreffen.“ Dabei gelingt Tim Mälzer selbst nicht immer alles in der Küche. Bei „Kitchen Impossible“ auf Vox flogen Tim Mälzer neulich die Kastanien um die Ohren, wie nordbuzz.de berichtet.

Köchin Lea fand gleich Gefallen an Tims Art, wie sie selbst auf Sat.1 bekundete: „Ich habe nicht direkt Angst vor ihm aber einen gesunden Respekt. Während des Kochens kann das natürlich auch umschlagen in Nervosität.“ Sympathisch sei ihr der Gastjuror auf alle Fälle: „Er ist ein sehr, sehr cooler Typ. Ich mag seine Art.“ 24hamburg.de berichtet auch über einen Kellner aus Tim Mälzers Bullerei in Hamburg, der ausgepackt hat, wie Tim Mälzer als Chef tickt.*

The Taste (Sat.1): Tim Mälzer stellt Kandidaten vor eine „widersprüchliche“ Koch-Challlenge

Nur sechs Teilnehmer durften ins Finale, das am 28. Oktober 2020 auf Sat.1 ausgestrahlt wird, einziehen. Kandidatin Lara, die eingangs über Tim MälzersWurstfinger“ hergezogen hatte, warf freiwillig das Handtuch. Denn ihr Löffel zum Thema „Arm und reich“ war laut Mälzer der schlechteste. Ihrem Co-Koch Jan überließ sie den Vortritt und bat Frank Rosin: „Lass mich gehen, er ist besser im Solo-Kochen.“

„The Taste“ (Sat.1): Tim Mälzer gewann zuletzt 2015 mit Kandidat Christof

In seiner letzten Rolle als Coach bei „The Taste“ im Jahr 2015 holte Mälzer mit Kandidat Kristof den Sieg. Jetzt mischt er das Staffel-Finale als Gastjuror auf. „Nachdem Tim selbst Juror und Coach bei „The Taste“ war, weiß er ganz genau, was die Kandidaten ins Schwitzen bringen könnte“, hieß es in einer Pressemitteilung von Sat.1.

Fürs Halbfinale hatte Tim Mälzer sich eine äußerst „widersprüchliche“ Challenge für die Kandidaten überlegt. Sie mussten gegensätzliche Kreationen kreieren zu den Themen „hart und zart“, „arm und reich“, „nah und fern“ und „alt und jung“ – und am Ende traditionsgemäß alles auf einem Löffel servieren. In Tim Mälzers Augen ein großer Vorteil: „Profiköche trainieren das mit dem Löffel gar nicht, aber Hobbyköche schon. Die entscheiden mehr aus dem Bauch und mit Gefühl.“

The Taste (Sat.1): Das denkt Tim Mälzer über Nachfolger Alexander Klumptner

Und wie war es so, nach fünf Jahren wieder bei „The Taste“ zu sein? Tim Mälzer: „Das ist so ein bisschen Familie, als wäre man ein Jahr auf einem Auslandssemester. Man freut sich und dann erkennt man doch wieder die alten Strukturen und es fühlt sich sehr heimisch an.“ Mit seinem Nachfolger Alexander Klumptner sei er ebenfalls sehr zufrieden, auch wenn es – wie Tim Mälzer sagte – ganz „komisch“ sei, jemand anderen am grünen Pult zu sehen.

„Jetzt ist es mit Alex jemand, der unglaublich sympathisch ist und ich fühle mich wahnsinnig gut vertreten.“ Ein Novum seit seinem Ausstieg als Coach sind die Kanzeln, auf denen sich die Coaches während der Show platzieren. „Im ersten Moment fand ich es vollkommen dämlich. Wer erdreistet sich, in meinem Wohnzimmer die Möbel zu verrücken? Das ist eine Frechheit!“, witzelte Mälzer auf Sat.1. Spaß bei Seite. Der Abstand habe auch etwas Positives: „Eine gewisse Distanz vom Coach zum Kandidaten ist für die Kandidaten von Vorteil, weil sie mehr bei sich selbst bleiben können. Deshalb ist das ein sehr guter Maulkorb für die Coaches.“

Schließlich werden bei „The Taste“ keine Voll-Profis, Perfektionisten oder Alleskönner gesucht: „Wir suchen alle Charakter, wir suchen alle Ecken und Kanten, wir suchen auch mal den Mut zum Fehler und wir suchen nicht das, was wir schon tausend Mal gesehen haben, sondern wir suchen das Besondere, das Neue“, stellte Tim Mälzer klar. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Henning Kaiser/dpa & Sat.1

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