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„Sprachlos“: Prinz Harry gibt Queen-Antwort, ob er Meghan heiraten könne, bis heute Rätsel auf

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Von: Annemarie Göbbel

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Ein unglücklicher Moment lässt Prinz Harry zweifeln, seit er die Queen – wie formell vorgesehen – um Erlaubnis bat, Meghan heiraten zu dürfen. Weil er das Gespräch richtig in den Sand setzte, kam keine Freude auf. Die Antwort der Königin beschäftigt ihn bis heute.

London – Während Normalsterbliche den Vater der Braut um die Hand ihrer Tochter bitten, müssen Royals auf das Wohlwollen des britischen Oberhaupts hoffen. Prinz Harry (38) war verärgert darüber. Queen Elizabeth II. (96, † 2022) zu fragen, ob er Meghan Markle (41) heiraten zu dürfen, fand er sinnlos, er war schließlich ein erwachsener Mann. Seinen damaligen Gefühlen gibt er in seinen Memoiren „Spare“ (dt. „Reserve“) Ausdruck. Trotzdem, so schreibt er, war er nervös. Was würde ein „Nein“ des Familienoberhaupts für ein Chaos in seiner Beziehung zu Meghan verursachen, fragt kreiszeitung.de.

Statt offen zu fragen, versteckte sich Prinz Harry bei seiner Frage hinter dem Protokoll

Als er bei einem Familienjagdausflug in Sandringham endlich einen guten Zeitpunkt fand, um seine Großmutter zu sprechen, war seinem Wortlaut die Unzufriedenheit anzuhören. Doch mit der Retourkutsche der Queen hatte er nicht gerechnet – ihre Antwort beschäftigt ihn bis heute. Er erinnert sich an seine genauen Worte, um der Regentin darzulegen, wie sehr er Meghan liebe und dass er sie heiraten wolle. Er berichtet, er habe dann gefragt: „Mir wurde gesagt, dass ich um Erlaubnis bitten muss, bevor ich einen Antrag machen kann“.

An Prinz Harry nagen bis heute Zweifel, ob er die Antwort der Queen auf seine Frage, ob er Meghan einen Antrag machen darf, richtig verstanden hat (Fotomontage).
An Prinz Harry nagen bis heute Zweifel, ob er die Antwort der Queen auf seine Frage, ob er Meghan einen Antrag machen darf, richtig verstanden hat (Fotomontage). ©  John Stillwell/dpa & Alastair Grant/dpa

Die kurze Antwort der Königin war in einem sehr ähnlichen Tonfall gehalten und machte Harry sprachlos. Die Königin erwiderte daraufhin: „Musst du das?“, woraufhin Harry bestätigte, dass man ihm das gesagt habe. Elizabeth II. bekannt für ihren in Jahrzehnten von Small Talk geschliffenen Humor und ihre Schlagfertigkeit, erwiderte nach einem Moment des Schweigens: „Nun, dann muss ich wohl Ja sagen“.

Prinz Harry beschreibt das Verhältnis zu Queen Elizabeth II.

Wie ist es, eine Respekt einflößende Persönlichkeit wie Queen Elizabeth II. im Buckingham-Palast im Gang zu treffen? Ist sie jenseits der Krone eine liebevolle Großmutter, die mit Enkeln und Urenkeln spielt und ihnen auch mal Süßigkeiten zusteckt? In der Dokumentation „Queen of the World“ plauderte Prinz Harry aus dem Nähkästchen und verriet, wie es für ihn als Enkel war, in Palastfluren auf die Regentin zu treffen. Seine Reaktion dürfte viele überraschen. Mit Schalk im Blick berichtet der Sohn König Charles‘ (74) über das Gefühl der „Panik“, das er aufsteigen spürte, wenn er seiner Großmutter in den Fluren des Buckingham-Palastes begegnete.

In seiner Biografie greift Harry das Thema auf und schreibt über seinen Respekt vor der Königin: „Merkte sie, dass ich Angst hatte? Angst vor meinem Anliegen, wie auch vor ihrer Majestät? War ihr überhaupt bewusst, dass ich, ganz gleich, wie sehr ich sie liebte, in ihrer Gegenwart immer nervös war?“ 

War Harry so unwichtig, dass er die Queen nicht formal um Erlaubnis hätte fragen müssen?

Harry gibt zu, dass er von dieser Antwort völlig überrascht war. Er schreibt: „Ich habe es nicht verstanden. War sie sarkastisch? Ironisch? Absichtlich kryptisch? Hatte sie sich ein kleines Wortspiel gegönnt? Ich hatte noch nie erlebt, dass Granny Wortspiele machte, und es wäre ein äußerst bizarrer Moment (um nicht zu sagen, sehr ungünstig), wenn sie damit anfangen würde, aber vielleicht sah sie einfach die Gelegenheit, mit meinem unglücklichen Gebrauch des Wortes ‚haben‘ zu spielen und konnte nicht widerstehen“.

Wahre Freude sieht anders aus. Er habe dagestanden und versucht zu verstehen, was sie meinte, aber dann „begriffen“, dass sie damit auch „ja“ gesagt hatte. Harry fühlt sich wie eine Marionette, als er sich bedankte und sagt: „fabelhaft“. Doch die nagende Möglichkeit, die Queen könnte ihn als ewigen Zweiten hinter Prinz William (40) so unwichtig gefunden haben, dass er in ihren Augen der formellen Erlaubnisfrage zur Hochzeit nicht hätte nachkommen müssen, belastet ihn. An anderer Stelle in „Spare“ beschreibt Harry sich tatsächlich als pures Ersatzteillager und Spender, falls William etwas zustoßen würde. Fragen kann er seine Großmutter nicht mehr. Verwendete Quellen: mirror.co.uk

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