Hinter Gittern

„Santa Fu“: Hamburgs Gefängnis kriegt eigene TV-Serie vom „4 Blocks“-Macher

  • Tomasz Gralla
    VonTomasz Gralla
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Kida Khodr Ramadan, der Star aus „4 Blocks“, produziert mit „Santa Fu“ die neue starbesetzte Serie um das gleichnamige Hamburger Gefängnis in Fuhlsbüttel.

Hamburg – Die Justizvollzugsanstalt im Hamburger Stadtteil Fuhlsbüttel ist der Mittelpunkt der neuen Serie „Santa Fu“, produziert von „4 Blocks“-Star Kida Khodr Ramadan. Die Dreharbeiten zu der starbesetzten Serie beginnen im Frühjahr 2022.

Hamburger Justizvollzugsanstalt FuhlsbüttelSanta Fu
Bezugsjahr:1879
Haftplätze:Rund 800

Santa Fu Hamburg: Neue Serie mit Hamburger Gefängnis im Mittelpunkt

Hamburg stellt für die kommende Serie „Santa Fu“ erneut die Kulisse für eine vielversprechende Serie dar. Die Hansestadt dient bereits als Schauplatz zahlreicher TV-Produktionen, darunter „Großstadtrevier“ oder der ebenfalls beliebten Krimiserie „Notruf Hafenkante“. Auch James Bond war einst in Hamburg zu Besuch und ging hier seinen Spionagetätigkeiten nach. Mit „Santa Fu“ wird aber ein anderer, weniger glamouröse Teil der Stadt aufgegriffen.

Kida Khodr Ramadan produziert „Santa Fu“, die neue Serie um das berühmte Hamburger Gefängnis in Fuhlsbüttel. (24hamburg.de-Montage)

Das Hamburger Gefängnis in Fuhlsbüttel, umgangssprachlich „Santa Fu“ genannte, ist Schauplatz einer neuen Serie des Produzenten und „4 Blocks“-Stars Kida Khodr Ramadan, das bestätigt laut dpa eine Sprecherin der Moin Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. Die Dreharbeiten sind für das Frühjahr des kommenden Jahres angesetzt und sollen derzeitigen Plänen nach in Hamburg 21 Tage andauern.

„Santa Fu“: Stars und Handlung der neuen Serie aus Hamburg

Die sechsteilige Serie „Santa Fu“ erzählt von dem erst 19-jährigen aufstrebenden Fußballer Momo. Nach einer Verwicklung in einen schweren Raubüberfall wird er von seiner eigenen Familie verpfiffen und für neun Jahre in das titelgebende Gefängnis eingesperrt. Hinter Gittern findet Momo nicht zurück auf den Pfad der Gerechten, sondern wird zu einem gnadenlosen Kriminellen.

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Die Idee für „Santa Fu“ stammt von Katja Eichinger, Witwe des 2011 verstorbenen Filmproduzenten Bernd Eichinger, das Drehbuch schreibt Juri Sternburg. In den Hauptrollen werden unter anderem Frederick Lau, Detlev Buck, Wotan Wilke Möhring und Peter Lohmeyer zu sehen sein.

Woher kommt der Name „Santa Fu“ für das Hamburger Gefängnis in Fuhlsbüttel?

Die Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel, die nach Grenzverschiebungen streng genommen in Hamburg-Ohlsdorf liegt, wird umgangssprachlich „Santa Fu“ genannt. Die Popularität des Namens geht zurück auf die Presseberichterstattung in den 1970er-Jahren, nachdem es mehreren Gefangenen gelungen ist, aus dem Gefängnis zu flüchten. „Santa Fu und raus bist Du!“, so scherzte die Presse unter anderem über die Ausbrüche. Der Begriff „Santa Fu“ existierte bereits davor und kommt von der Abkürzung für die alte Bezeichnung des Gefängnisses, „Strafanstalt Fuhlsbüttel“.

„Santa Fu“ ist Hamburgs bekanntestes Gefängnis. Es hat circa 800 Haftplätze vor allem für Strafgefangene mit längeren Freiheitsstrafen und für Sicherungsverwahrte. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Axel Heimken, Lino Mirgeler/dpa

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