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Rote Rosen (ARD): Mehrwöchige Pause geplant – was steckt dahinter?

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Von: Susanne Kröber

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Schlechte Nachrichten für alle „Rote Rosen“-Fans: Im Sommer strahlt das Erste ein Alternativprogramm aus. Das könnte die Zukunft der Telenovela beeinflussen.

Lüneburg – Ein Feiertag hier, eine Sportübertragung dort – kleinere Ausfälle sind die Zuschauer der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ gewöhnt. Im Hochsommer müssen die Fans allerdings offenbar gleich mehrere Wochen auf neue Folgen von „Rote Rosen“ verzichten, so berichtet es das Online-Medienmagazin DWDL.de. Dabei lief gerade erst die 20. Staffel von „Rote Rosen“ mit zahlreichen neuen Darstellern an.

TV-Sendung:Rote Rosen
Titelmusik:Joana Zimmer – This Is My Life
Episoden:3500+ in 19 Staffeln
Erstausstrahlung:6. Nov. 2006 auf Das Erste
Genre:Telenovela
Länge:48 Minuten

Rote Rosen (ARD): Wann startet die Sommerpause?

Seit 2006 wird „Rote Rosen“ im Ersten ausgestrahlt, inzwischen läuft bereits die 20. Staffel (!) der beliebten Serie. Auch in vorangegangenen Jahren gab es in den Sommermonaten immer mal wieder Pausen bei der ARD-Serie, genau wie bei der Telenovela „Sturm der Liebe“, die täglich direkt im Anschluss an „Rote Rosen“ gezeigt wird. Laut DWDL.de bestätigte ein ARD-Sprecher eine „kurze“ Pause, die Ende Juli 2022 beginnen soll.

Die neuen Hauptdarsteller der ARD-Serie „Rote Rosen“: Bernd Schmidt, gespielt von Tim Olrik Stöneberg (links), und Sandra Reichard, gespielt von Theresa Hübchen.
Staffel 20 von „Rote Rosen“, mit Tim Olrik Stöneberg (links) und Theresa Hübchen, wird im Sommer für mehrere Wochen unterbrochen. (24hamburg.de-Montage) © ARD/Nicole Manthey

Wie DWDL.de berichtet, ist die Rede von einer bis zu vierwöchigen Unterbrechung bei „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“. Doch welche Sendungen werden stattdessen ab 14:10 Uhr, dem angestammten Sendeplatz von „Rote Rosen“, im Ersten gezeigt? Wiederholungen alter Folgen, wie das bisher üblich war, sollen es 2022 offenbar nicht sein.

Rote Rosen (ARD): Das bedeutet die Sommerpause für die Zukunft der Telenovela

Aktuell ist der Nachmittag im Ersten gut gefüllt mit den beiden Telenovelas „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“, knapp über eine Million Zuschauer schalten täglich ein, wenn es Neues aus Lüneburg und Bichlheim zu sehen gibt. Auch in der ARD-Mediathek sind die Formate gefragt. Dennoch ist die Produktion der Telenovelas aufwendig und teuer, weshalb beide Serien bereits vor dem Aus standen. Im Dezember 2021 gab es dann – zumindest vorübergehend – Entwarnung.

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„Wir müssen angesichts unserer begrenzten Ressourcen überlegen, ob wir uns am Nachmittag noch ein fiktionales Angebot leisten können“, gab ARD-Programmdirektorin Christine Strobl damals im Interview mit DWDL.de zu bedenken. „Dennoch haben wir beide Telenovelas jetzt nochmals um ein Jahr bis Ende 2023 verlängert – mit einem großen Kraftakt, der nur möglich ist, weil sich auch die beiden Produktionsgesellschaften kräftig ins Zeug legen.“

Rote Rosen (ARD): Was ist als Alternativprogramm für die Telenovela geplant?

Wie DWDL.de berichtet, sollen in der Zeit, in der „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ pausieren, neue Formate getestet werden, auch wenn die offiziellen Programmpläne noch nicht vorliegen. Sollte die Laufzeit für „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ nicht erneut verlängert werden, müsste die ARD das Nachmittagsprogramm ab 2024 komplett umstellen, gut möglich also, dass die Pausenzeit als Experimentierphase genutzt werden soll.

Ein Experiment ist bereits krachend gescheitert. Im Dezember 2021 kündigte ARD-Programmdirektorin Christine Strobl im DWDL.de-Interview an: „Wir müssen auch den Blick nach vorne richten. Wir werden schon ab Februar ein neues Format auf dem 16-Uhr-Sendeplatz ausprobieren, das ‚Familien-Kochduell‘ mit Moderator Steffen Henssler.“ Wie inzwischen bekannt ist, flog Steffen Hensslers Sendung aufgrund mieser Quoten nach nur zwei Monaten direkt wieder aus dem Programm. Bleibt abzuwarten, ob die ARD mit der neuen Staffel von „Rote Rosen“ neue Zuschauer generieren kann.

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