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Helene Fischer: Gewinnspiel-Aktion sorgt für Schock bei Fans

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Von: Christian Keiter

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Riskiert Helene Fischer mit ihrem Gewinnspiel schwere Unfälle im Straßenverkehr? Das befürchten einige Fans der Schlagersängerin.

Dortmund – Mitte Oktober hat Helene Fischer (37) ihr neues Album „Rausch“ veröffentlicht. Die Platte ist – wie könnte es für ein Album von Helene Fischer anders sein – ein voller Erfolg. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichte „Rausch“ prompt Platz 1 der Albumcharts. Die Schlagersängerin will sich dafür mit einem Gewinnspiel bei ihren Fans bedanken. Doch das hat es in sich, weiß RUHR24*.

Helene Fischer verlost Fanboxen – die Gewinnspiel-Teilnahme ist nicht ungefährlich

Helene Fischer verlost insgesamt zehn signierte Fanboxen ihres neuen Albums. Wer in den Topf möchte, muss dafür allerdings eine Teilnahmebedingung erfüllen, die nicht ganz ungefährlich ist. Das Gewinnspiel findet in Kooperation mit Amazon Music statt. Der Onlinehändler schickt insgesamt 20 Trucks durch Deutschland, die mit einem großen Foto das neue Album bewerben.

Um eine signierte Fanbox zu gewinnen, müssen Fans einen dieser Trucks auf Deutschlands Straßen entdecken und ein Foto davon auf Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag „#AmazonMusicRausch“ teilen. Doch wie Fans von Helene Fischer auf Facebook anmerken, ist es nicht unbedingt legal und auch nicht unbedingt ungefährlich, im Straßenverkehr ein Foto von einem Truck aufzunehmen.

„Unfallgefahr“ – Fans kritisieren Gewinnspiel von Helene Fischer

Eine Nutzerin hatte offenbar die Chance, eine der begehrten signierten Fanboxen abzustauben. Doch sie verhielt sich auf der Autobahn vorbildlich. „Na toll. Habe heute einen auf der A1 überholt. Ein Foto während der Fahrt zu machen, war leider nicht möglich“, schreibt sie. Doch die Facebook-Fans der Schlagersängerin rechnen offenbar nicht damit, dass sich jeder derart gesetzestreu verhält (mehr Promi-News* bei RUHR24).

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Eine andere Nutzerin befürchtet, dass statt der Fanbox etwas ganz anderes auf den Fotografen wartet. „Während der Fahrt Bilder machen, tolle Idee. Nicht jeder hat einen Beifahrer. Na ja, mit Glück gibt es dann noch einen Punkt in Flensburg und eine Geldstrafe“, schreibt sie. „Finde das nicht in Ordnung. Während der Fahrt bitte kein Handy benutzen. Unfallgefahr“, ergänzt eine andere.

Helene Fischer bei „Wetten, dass...“
Helene Fischer spaltet mit einem Gewinnspiel ihre Fans. © Daniel Karmann/dpa

Tatsächlich wird das Nutzen eines Handys am Steuer gemäß Bußgeldkatalog* mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg sanktioniert. Kommt es zusätzlich zu einer Gefährdung, drohen 150 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Bei einer daraus resultierenden Sachbeschädigung steigt das Bußgeld um weitere 50 Euro.

Helene Fischer schickt 20 Trucks mit Album-Werbung für Gewinnspiel durch Deutschland

Ob es bereits derartige Vergehen oder sogar Unfälle im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel von Helene Fischer gegeben hat, ist nicht bekannt. Geht es nach ihren Facebook-Fans, muss es dazu aber gar nicht erst kommen. „Es sollte schon gesunder Menschenverstand sein, dass man nicht allein im Auto während der Fahrt ein Bild machen kann“, heißt es unter dem Facebook-Post zu dem Gewinnspiel.

Trotz der vermeintlichen Gefahren ist es schon einigen Fans gelungen, ein Foto der Trucks aufzunehmen, wie eine Suche nach dem entsprechenden Hashtag zeigt. Ein Großteil der Teilnehmer musste dafür offenbar nicht einmal in Hektik verfallen und einen Punkt in Flensburg kassieren. Denn mehrere der Fotos sind auf Parkplätzen und Raststätten entstanden.

Im übernächsten Jahr gehen nicht nur die Trucks, sondern auch die Schlagersängerin selbst auf Tour. Helene Fischer hat einen XXL-Konzertmarathon angekündigt*, bei dem sie auch Halt in Oberhausen und Dortmund macht. Bei den Shows in der KöPi-Arena und der Westfalenhalle können Schlagerfans die Songs des Albums „Rausch“ völlig risikofrei genießen – und das auch noch live. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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