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„Obszön“: Insider feuern gegen Dianas Todesszenen in Netflix Royals-Drama „The Crown“

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Von: Lukas Einkammerer

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Das Netflix-Royals-Drama „The Crown“ erzählt die Geschichte der Windsors. Auch der Tod von Prinzessin Diana wird in der Serie Thema. Augenzeugen vom Filmset sind von den Szenen jedoch entsetzt.

Paris – Mit dem Royals-Drama „The Crown“ erreicht Netflix seit der Premiere der ersten Staffel am 04. November 2016 stets überragende Quoten. Die erfolgreiche Serie führt Zuschauer durch die Geschichte des britischen Königshauses und beginnt mit den Jugendjahren von Queen Elizabeth II. (†96) und deren Verlobung zu Prinz Philip (†99). Da das Format mehrere Jahrzehnte beleuchtet, werden die zentralen Figuren in jeder Staffel neu besetzt – zuletzt trug „Harry Potter“-Star Imelda Staunton (66) die Krone Ihrer Majestät.

„Dreharbeiten sehr unangenehm“: Finale Staffel von „The Crown“ zeigt Tod von Prinzessin Diana

Am 09. November 2022 feierte die fünfte Staffel des Publikumslieblings auf dem Streaming-Giganten Premiere und beschäftigte sich in großem Detail mit Prinzessin Dianas (†36) Zwist mit der Königsfamilie und der Veröffentlichung des enthüllenden Buches „Diana: Her True Story“. Die finale Ausgabe von „The Crown“, die derzeit in Paris abgedreht wird und 2023 erscheinen soll, wird unausweichlich auch den tödlichen Autounfall am 31. August 1997 sowie die Beerdigung von Lady Di, gespielt von Elizabeth Debicki (32), thematisieren.

In der finalen Staffel des Royals-Dramas „The Crown“ soll der Tod von Lady Di gezeigt werden.
Elizabeth Debicki spielt im Netflix-Hit „The Crown“ Prinzessin Diana. In der finalen Staffel des Royals-Dramas soll der Tod von Lady Di gezeigt werden. © dpa/dpaweb/John Stillwell; IMAGO/ZUMA Press (Fotomontage)

Wurde „The Crown“ in der Vergangenheit bereits scharf kritisiert, stoßen vor allem die kommenden Episoden auf große Empörung, berichtet merkur.de. Im Gespräch mit der britischen Zeitung The Sun berichteten einige Augenzeugen von den Dreharbeiten, für die Debicki in einem offenen Sarg liegen musste, während Charles (Dominic West, 53) ihr die letzte Ehre erwies. „Die Netflix-Bosse haben es mit ihrer Jagd nach Einschaltquoten übertrieben. Die Dreharbeiten waren allen sehr unangenehm. Es ist obszön und sollte von der Ausstrahlung ausgeschlossen werden“, schilderte eine Quelle.

„The Crown“: Freunde von Diana reagieren auf umstrittenes Royals-Drama

Auch Freunde von Prinzessin Diana zeigen sich schon im Vorfeld schockiert von den Todesszenen in der letzten Staffel von „The Crown“. „Das ist krank, krank, krank. Können sie noch tiefer fallen?“, feuerte ihre Freundin Simone Simmonds im Gespräch mit The Sun gegen Netflix, „Warum heben sie dann nicht gleich ihr Grab aus?“. Auch ihr ehemaliger Bodyguard Ken Wharfe äußerte sich gegenüber der Zeitung zu den Dreharbeiten in Paris und versicherte, dass William die Bilder als „abstoßend“ empfinden und Charles „entsetzt“ reagieren werde.

„Sichtlich verärgert“: Besetzung von „The Crown“ empört von Diana-Szenen

Dass Dianas Tod in „The Crown“ gezeigt wird, lässt sich nicht vermeiden, laut den Augenzeugen soll dabei an makaberen Details aber nicht gespart worden sein. „Sie haben echte Ärzte für die Szenen angeheuert. Auch Krankenschwestern stehen um den leblosen Körper. Überall ist Blut – auf den Kitteln und Handschuhen der operierenden Ärzte und an der Tür“, hieß es, „Es gab Gespräche am Set zwischen der Besetzung, die sichtlich verärgert darüber waren, was man von ihnen verlangte.“ Vor allem Prinz William (40) und Prinz Harry (38), die zum Todeszeitpunkt ihrer Mutter erst 15 und 12 Jahre alt waren, dürften die tragischen Bilder schwer treffen.

Es bleibt abzuwarten, wie viel des kontroversen Filmmaterials in den letzten Folgen des Royals-Dramas auch tatsächlich verwendet werden wird. Dennoch dürften die finalen Momente von „The Crown“ nächstes Jahr wieder für viele negative Stimmen sorgen – und eines der dunkelsten Kapitel der Windsors erneut aufleben lassen. Auch die Dokuserie von Dianas jüngstem Sohn sorgt für Aufruhr – vor allem, weil Prinz Harry und Meghan Markle (41) das Netflix-Projekt teilweise in einem fremden Haus filmten. Verwendete Quellen: thesun.co.uk

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