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Mario Barth fliegt nach Maskenstreit aus ICE der Deutschen Bahn

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Von: Susanne Kröber

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Endstation für Mario Barth: Der Comedian wurde von der Bundespolizei nach einer Maskendiskussion aus dem Zug geworfen – und kündigt rechtliche Konsequenzen an.

Hanau – Willkür oder konsequentes Handeln? Der Rauswurf von Mario Barth aus einem ICE der Deutschen Bahn wirft Fragen auf. Der Comedian, der sich bei „Mario Barth deckt auf!“ kürzlich mit Steuerverschwendung auf Sylt beschäftigte, hat ein knapp 45-minütiges Live-Video von dem Vorfall bei Facebook und Instagram veröffentlicht. Hat Barth die Maskenpflicht im Zug verletzt oder hielt sich TV-Star an die Regeln?

Komiker:Mario Barth
Geboren:1. November 1972 (Alter 49 Jahre), Mariendorf, Berlin
Größe:1,83 m
Alben:Männer sind faul, sagen die Frauen, Männer sind bekloppt, aber sexy!, Männer sind schuld, sagen die Frauen, Langenscheidt: Frau – Deutsch / Deutsch – Frau, Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!, Männer sind primitiv, aber glücklich!, Männer sind Schweine, Frauen aber auch!
TV-Sendungen:Mario Barth deckt auf!, Mario Barth räumt auf, Willkommen bei Mario Barth, Mario Barth & Friends

Mario Barth über Schaffner der Deutschen Bahn: „Der wird jetzt Mitarbeiter des Monats“

Nach einer Diskussion mit dem Schaffner mussten Mario Barth und seine beiden Begleiter den ICE Richtung Frankfurt am 9. April in Hanau verlassen. Eine Entscheidung, die Barth nicht nachvollziehen kann und über die er sich in seinem Video süffisant lustig macht. Ein Schaffner hatte den Comedian darauf aufmerksam gemacht, dass er seine Maske nicht richtig getragen habe. „Der wird jetzt Mitarbeiter des Monats“, vermutet Barth. Schließlich rückt die Bundespolizei an – und Mario Barth filmt begeistert mit.

„Jetzt wird‘s lustig, Alter“, kündigt Mario Barth in seinem Live-Video an, kurz bevor die Polizisten zu ihm und seinen Begleitern ins Abteil kommen. Die Beamten wollen nicht gefilmt werden, woraufhin Barth die Kamera auf sich richtet. „Uns ist mitgeteilt worden, dass sie im Zug keine Maske anhatten“, so einer der Bundespolizisten, woraufhin der Comedian erklärt: „Die ganze Zeit hatte ich eine an. Aber wenn ich trinke, so hat man mir das gesagt, darf ich die Maske abmachen.“

Mario Barth über ICE-Rauswurf: „Das kläre ich jetzt juristisch“

Dennoch muss Mario Barth den Zug verlassen. „Halten wir also fest, dass der Zugführer dieses Zuges jetzt das Hausrecht in Anspruch nimmt und mich des Zuges verweist, weil er der Meinung ist, dass ich beim Trinken keine Maske hatte. Sehe ich das richtig?“, vergewissert sich der Comedian noch mal, was ihm die Beamten bestätigen.

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Der Vorfall im ICE wird vermutlich ein gerichtliches Nachspiel haben, denn Mario Barth kündigt in seinem Video an: „Das gibt natürlich eine Konsequenz. Das kläre ich jetzt juristisch.“ Der Comedian, der wiederholt von Willkür spricht, hatte allerdings bereits vor der Auseinandersetzung mit dem Schaffner ein Live-Video bei Facebook gestartet – ohne Maske. In seinem ICE-Abteil hatte sich Mario Barth ohne Mund-Nasen-Schutz gefilmt, in seinem Video vermutet er, dass das der Grund für den Polizeieinsatz war. „Weil ich das Video gemacht habe, ohne Maske. Das hat er dann gesehen, sonst wüsste er ja nicht, dass ich ein Live-Video gemacht habe. Der wird das gesehen haben.“

Mario Barth aus ICE geworfen – so reagieren Fans und die Deutsche Bahn

Bei Facebook und Instagram kommentierte die Deutsche Bahn das Video von Mario Barth. „Maskenpflicht in unseren Zügen, kennste kennste?“, so der Kommentar der Deutschen Bahn, für den die Verantwortlichen allerdings einen regelrechten Shitstorm kassierten. „Was ist denn das für ein ungebildeter Kommentar? Ist dies das Niveau der Bahn-Angestellten? Hier wäre eher eine Entschuldigung fällig!“, so eine Userin. „Lächerlich, dieser Kommentar von euch! Und das Verhalten des Zugführers erst recht“, „Merkt ihr eigentlich, wie lächerlich ihr euch macht? Klassisches Eigentor“, so nur einige der Reaktionen.

Mario Barth wird von den Fans für sein Video gefeiert, nur wenige kritische Kommentare finden sich unter dem Live-Video. „Über eine halbe Stunde Comedy mit Mario Barth… und das ohne dafür zu bezahlen… wie geil ist das denn?!!!!“, freut sich ein Instagram-User. „Super, dass Du das öffentlich machst. Ich bin ein absoluter Gegner der Bahn, und jetzt weiß ich auch noch mehr warum. Da bekommst Du ja klasse Stoff für das nächste Programm geliefert“, „Ich feier dich so Mario“ – offenbar hat der Comedian mit seinem Video einen Nerv getroffen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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