Inas Nacht

Ina Müller: HSV-Fan-Schnack – Olli Dittrich über Mega-Tattoo

  • Natalie-Margaux Rahimi
    vonNatalie-Margaux Rahimi
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Schiedsrichter Deniz Aytekin und HSV-Fan Olli Dittrich sind Gäste in der Talkshow „Inas Nacht“ von Ina Müller. Olli Dittrich macht Tattoo-Beichte.

  • Ina Müller hat in ihrer Sendnung Inas Nacht diesmal sportliche Gäste.
  • Mit Deniz Aytekin ist erstmals ein Schiedsrichter zu Gast – dazu HSV-Fan Olli Dittrich.
  • Die Wiederholung der Sendung läuft am 12. Februar um 0 Uhr im NDR.

Hamburg – Am 12. Februar um 0 Uhr läuft im NDR die Wiederholung der Folge Inas Nacht mit Schiedsrichter Deniz Aytekin und Fußballexperte und HSV-Fan Olli „Dittsche“ Dittrich. Es wird also sportlich im Hamburger Schellfischposten. Während Ina Müller mit Aytekin über die aufregende Arbeit eines Schiedsrichters redet, wird es im Gespräch mit Olli Dittrich richtig emotional. Es geht um den HSV, schreckliche Tattoos und eine unvergessliche Begegnung mit Uwe Seeler.

Sängerin:Ina Müller
Geboren:25. Juli 1965 (Alter 55 Jahre), Köhlen, Geestland
Alben:55, LIVE, 48, Ich bin die, Liebe macht taub, Das große Du, Platt is nicht uncool., Weiblich, Ledig, 40
Eltern:Erika Müller, Nikolaus Müller

Inas Nacht: Olli Dittrich und Gastgeberin Ina Müller – die (HSV-)Raute im Herzen

Natürlich, wie soll es auch anders sein, kommt Ina Müller im Gespräch mit Olli Dittrich schnell zum Thema HSV. Eine Frage müsse sie „Dittsche“ unbedingt stellen. Nämlich, wie es ihm erging, als klar wurde, dass der Hamburger SV wieder nicht aufsteigen wird. Vielmehr noch, interessiert die Gastgeberin, ob Olli Dittrich sogar geweint habe. Recht trocken sagt Olli Dittrich daraufhin: „Ich habe vor vielen Jahren mal eine seriöse Schallplatte gemacht, die hieß, ich habe keine Tränen mehr“ – das war eindeutig. Olli Dittrich führt das natürlich noch weiter aus und erklärt, dass es beim HSV, schon seit Langem nicht mehr so richtig gut gelaufen sei, daher seien die Tränen erloschen.

Inas Nacht: Ina Müller und Olli Dittrich reden über die Leiden eines HSV-Fans und schlimme Tattoos. (24hamburg.de-Montage)

Daraufhin gibt auch Ina Müller zu, dass sie HSV-Fan sei. „Zwar längst nicht so heftig wie du, ich will das gar nicht, bin es aber“, erklärt sie ihrem Gast ruhig. Olli Dittrich scheint das Gefühl des Nichtwollens offenbar zu kennen und stimmt rasch mit den Worten „ist Fürchterlich, oder?“ ein.

Gemeinsam einigen sich die Moderatorin und ihr Gast darauf, die Raute im Herzen zu haben und deshalb gar nichts dafür zu können, nach all den Desastern immer noch Fan zu sein. Schließlich könne man sich ja ohnehin auch schwer dagegen wehren. Vielleicht schafft es das Team von Trainer Daniel Thioune ja in dieser Saison den Aufstieg endlich klarzumachen.

Inas Nacht: Olli Dittrich über schlimme Tattoo-Erfahrung – Aytekin neidisch

Apropos Raute im Herzen, da darf die Frage von Ina Müller, ob HSV-Mega-Fan Olli Dittrich die HSV-Raute auf den Körper tätowiert hat, natürlich nicht fehlen. Zwar verneint Dittrich die Frage schnell, hat aber eine andere Interessante Erfahrung mit dem Thema Fan-Tattoo im Gepäck. Sichtlich erstaunt von der Geschichte, berichtet er, wie ihm ein Bild zugespielt wurde, von jemandem, der sich riesengroß die Figur Dittsche auf die rechte Wade tätowiert hätte.

Auch Schiedsrichter Aytekin kann es kaum fassen, schafft es aber nur ein ungläubiges „nä?“ hervorzubringen. Kurze Zeit später tut er dann, wohlgemerkt lachend, seinen Unmut genauer kund. „Sowas passiert mir nie“, erzählt er sichtlich ironisch. Also dann, wenn sich jemand die eigene Person tätowieren lässt, habe man es geschafft, einigen sich die drei. „Na der Typ auf jeden Fall nicht“, fügt Dittrich noch schnell hinzu. Offensichtlich fand er das Tattoo seiner Figur Dittsche auf einer fremden Wade also eher schrecklich statt ehrenhaft.

Inas Nacht: Olli Dittrich spricht über sein größtes Idol und eine emotionale Begegnung

Eigentlich will Olli Dittrich, so scheint es jedenfalls, schon lange das Thema wechseln. Aber Ina Müller lässt nicht locker. Eines müsse sie zum Thema Fußball noch thematisieren. Jeder wisse ja, dass Dittrich großer Uwe Seeler Fan sei. Sie holt ein Bild von Olli Dittrich im Volksparkstadion hervor, auf welchem er ihrer Meinung nach, wie der Sohn von „Uns Uwe“ aussieht. Olli Dittrich findet das offenbar ganz und gar nicht, erzählt aber trotzdem freudestrahlend und mit glitzernden Augen von seiner ersten Begegnung mit seinem Idol.

Und jetzt wird es so richtig emotional. Es sei noch gar nicht so lange her, etwa zehn Jahre, da habe er Uwe Seeler im Flugzeug getroffen. „Oh, Uwe Seeler dachte ich“, erzählt Dittrich, immer noch sichtlich berührt von der Begegnung. Nach langem Hin und Her, habe er sich schlussendlich getraut sein Idol anzusprechen.

Herr Seeler, ich wollte schon immer werden wie Sie.“

Olli Dittrich

„Herr Seeler, ich möchte Sie gar nicht belästigen. Aber ich wollte Ihnen schon immer sagen, ich wollte immer werden wie Sie“, habe er seinem großen Vorbild damals gesagt. Mit einem großen Lächeln im Gesicht berichtet Dittrich von Uwe Seelers Antwort. Im Gehen habe er seinen Fan, in Gestalt von Olli Dittrich, angeschaut und gesagt „Das weiß ich doch mein Dittsche“ – „Das werde ich nie vergessen“, fügt Dittrich begeistert an.

Deniz Aytekin gibt bei Inas Nacht zu: „Ich denke im Spiel manchmal über mein Leben nach“

Und dann war da auch noch Schiedsrichter Deniz Aytekin. Zu Beginn des Gesprächs, berichtet Ina Müller ihrem Gast, dass er der erste Schiedsrichter überhaupt bei Inas Nacht sei. Wobei, so ganz stimmt das ja nicht. Erst vor ein paar Wochen zeigte der NDR die Folge der Kult-Sendung aus dem Schellfischposten mit Investor und TV-Bekanntheit Ralf Dümmel.

Wie 24hamburg.de/stars berichtete, war auch Deniz Aytekin recht erfolgreich als Schiedsrichter unterwegs, sollte sogar einmal Deutschlands jüngster Schiri werden. Na gut – daraus wurde dann doch nichts. Und so kann er die Ehre, erster Schiedsrichter in zwölf Jahren Inas Nacht zu sein, behalten.

Ganz zum Entsetzen seiner Gastgeberin macht Aytekin in der Sendung übrigens ein krasses Geständnis. „Ich habe so viel Zeit. Manchmal denke ich während des Spiels über mein Leben nach“, verrät er. „Aber das geht doch nicht“, entgegnet Ina Müller schockiert mit weit aufgerissenen Augen. Doch es kommt noch schlimmer: „Manchmal singe ich sogar“, verrät Deniz Aytekin der jetzt völlig verblüfften Ina Müller. Einmal habe er mitten im Spiel angefangen „All you need is love“ zu singen. Damit dürfte dem letzten Fußballinteressierten dann auch klar sein, warum der eine oder andere Schiedsrichter manchmal etwas auf dem Feld übersieht. Aber nun ja, Deniz Aytekin hat es mit dieser Art und Weise immerhin zum Titel „bester Schiedsrichter Deutschlands“ gebrach und das begeistert dann auch wieder Ina Müller. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Reiner Zensen/imago images, Future Images/imago images & Michael Schwarz/imago images

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