Keine Sendung ohne Alk

Ina Müller (ARD): Schnaps-Beichte – so viel verträgt Moderatorin

  • Johanna Ristau
    vonJohanna Ristau
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Ob mit Trunken-Theologin Margot Käßmann oder Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers: Ina Müller schaut in ihrer Sendung gerne ins Glas. Kann die Sängerin so viel ab?

Hamburg – Bei „Inas Nacht“ treffen Promi-Gäste auf Quasselstrippe und Musikerin Ina Müller. Im Schellfischposten am Hamburger Hafen* kommt Kneipenfeeling auf. Meist dauert es auch nicht lange, bis Ina Müller und ihre berühmten Gäste in Trinkstimmung kommen und die Tassen heben.

Sängerin:Ina Müller
Geboren: 25. Juli 1965 (Alter 55 Jahre), Köhlen, Geestland
Alben: Weiblich, Ledig, 40, LIVE, Ich bin die, Liebe macht taub, 48
Musikgruppe: Queen Bee (1994 – 2005)
Eltern: Erika Müller, Nikolaus Müller
Auszeichnungen: ECHO - Künstlerin Pop national

So ließ die quirlige Blondine es neulich erst mit Alkohol-Bischöfin Margot Käßmann krachen* und ein paar Wochen später mit Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers*. Die ARD-Moderatorin hatte einen außergewöhnlichen Alkoholgeschmack und fragte das Thekenpersonal nach dem Reiterschnaps „Hannoveraner Hengstschluck“, wie 24hamburg.de/stars/ berichtete.

Ina Müller (ARD): Deswegen verträgt die Moderatorin so viel Alkohol

Und Ina Müller? Die hält sich beim Alkohol auch nicht zurück. Im Gegenteil: Das blonde Nordlicht erzählt jetzt im Gespräch mit t-online: „Es gab noch keine ‚Inas Nacht‘-Sendung, in der ich gar keinen Alkohol getrunken habe. Die Menge ist nur unterschiedlich.“ Manchmal trinke Ina aber auch nur alkoholfreies Bier und denke sich dann am Schluss der Sendung: „Jetzt trinken wir noch einen zusammen.“

Ina Müller verträgt so einiges: Zigaretten, Zucker und jede Menge Alkohol.(24hamburg.de-Montage)

Aber wo steckt die 1,65 Meter große Niedersächsin all die Promille hin? Ina Müller hat eine Vermutung: „Ich scheine eine gute Verklappungsanlage in mir zu haben.“ Sie legt nach: „Ich vertrage sehr viel, aber vor allem mache ich durch Alkohol keine Wesensveränderung durch. Manche sind angetrunken lustiger, andere entwickeln sich durch Alkohol eher negativ.“

Ina Müller (Inas Nacht): ARD-Granate spricht über Sportabneigung

Auch wenn Alkohol kein Problem für Ina Müller ist, habe auch sie mit einigen Lastern zu kämpfen. Die „Bocklosigkeit auf Sport“, wie sie es nennt, mache ihr etwa zu schaffen, wie sie der Agentur spot on news verrät: „Ich bekomme es nicht hin, eine Sportart zu finden, die für mich den großen Lebenssinn hat. Ich kann nicht sagen: Leute, seitdem ich laufen gehe, bin ich ein anderer Mensch. Das Problem ist: Wenn man älter wird, muss man sich einfach mehr bewegen. Wenn wir alle so alt werden, wie wir mutmaßen, dann sollte man fit bleiben. Ich habe schon alles ausprobiert, Yoga, Pilates, Schwimmen, aber das war‘s alles nicht.“

Ina Müller (ARD) spricht über Zucker - und Zigarettensucht

Viel lieber verbringe sie die Zeit mit Schokolade im Bett und bestelle sich Sportartikel, die dann jedoch nie zum Einsatz kommen. Ina Müller: „Wie viel Geld ich schon für nicht benutzte Sportartikel ausgegeben habe, ist wirklich enorm. Was Sport angeht, habe ich wirklich tausende Ausreden.“

Aprospos Schokolade. Eine ihrer größten Süchte sei die nach Zucker. In dem Song „Wie Heroin“ besingt sie ihre Entzugserscheinungen bei Unterzuckerung auf gewohnt humorvolle Art und Weise: „Es tut mir leid, was ich zu dir gesagt hab vorhin, als ich hungrig war“ und „Es tut mir leid / dass ich dein Laptop durchs Fenster warf / Es tut mir leid / dass ich damit deinen Wagen traf“.

Ina Müller (ARD) bereut es, dass sie mit dem Rauchen angefangen hat

Ina Müller zum Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Es geht ja in dem Song mehr um Zucker als um den bloßen Hunger. Und wenn ich unterzuckert bin und zusätzlich Stress habe, bin ich tatsächlich nicht gut gelaunt.“ Ein weiteres Laster: das Rauchen. Auch diesem Problem hat Ina Müller auf ihrem neuen Album 55“ einen Song gewidmet.

Ina Müller zu spot on news: „Zuvor möchte ich sagen, dass das absolut kein Liebeslied an die Zigarette ist. Rauchen ist scheiße und wird es auch immer sein. Die heutige Generation kann echt froh sein, dass Rauchen so uncool geworden ist. Als ich jung war, war Rauchen leider cool. Mein Leben wäre anders verlaufen, wenn ich nicht geraucht hätte. Und darum geht es in dem Lied. Durch das Rauchen hat sich mein Freundeskreis ergeben. Wenn man mit einer Kollegin zum Rauchen rausgeht, erzählt man sich ja auch immer private Dinge. Dann ist man eher mit dieser Kollegin befreundet als mit der, die in der Mittagspause drinnen bleibt.“

Mittlerweile sei Ina allerdings keine starke Raucherin mehr. Das Nichtrauchergesetz sei für Ina Müller ein Segen gewesen. Ina Müller: „Da war mir klar: Zum Rauchen rausgehen? Das mache ich nicht.“ *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa & Swen Pförtner/dpa

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