Schweiger im Lockdown

Dunkles Corona-Geheimnis: Til Schweiger outet sich - so zerbrechlich ist der Action-Star wirklich

  • Carolina Baldin
    vonCarolina Baldin
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Das Coronavirus zwingt selbst Til Schweiger in die Knie. Der Schweiger im Lockdown - die selbst verordnete Quarantäne macht dem Wahl-Hamburger stark zu schaffen.

Hamburg - Einen Til Schweiger kann nichts erschüttern. Trotz Coronavirus-Pandemie zeigt sich der Filmemacher auf den sozialen Medien stets mit frecher Schnauze. Jetzt gesteht der Wahl-Hamburger allerdings, dass ihm die Wochen des Rückzugs und der selbst verordneten Quarantäne ganz schön zu schaffen gemacht haben.

Schauspieler\tTil Schweiger
Geboren19. Dezember 1963 (Alter 56 Jahre), Baden-Württemberg
Größe1,78 m
EhepartnerinDana Schweiger (verh. 1995–2014)
KinderEmma Schweiger, Luna Schweiger, Lilli Schweiger, Valentin Florian Schweiger
FilmeTatort, Lindenstraße, Joe & Max

Til Schweiger mit überraschendem Coronavirus-Outing

„Für mich war das eine sehr schwere Zeit“, offenbart Til Schweiger im Interview mit dem Hamburger Abendblatt. „Wer mich kennt, weiß, wie schwer es mir fällt, nichts zu tun.“ Dass der Schauspieler während der Coronavirus-Pandemie zum Stillstand kommen musste, geht Til Schweiger ziemlich an die Nieren. Schließlich sei es für ihn das Schönste im Leben, Sachen zu erschaffen, und Leute kennenzulernen, die ihn inspirieren. „In den vergangenen Wochen konnte ich das alles nicht“, so der 56-Jährige.

Die selbst verordnete Coronavirus-Quarantäne machte Til Schweiger stark zu schaffen. (Archivbild)

Til Schweiger vergnügt sich mit „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“

Damit Til Schweiger als Filmemacher nicht völlig aus der Übung kommt, hat er während der Quarantäne angefangen, in seinem heimischen Schneideraum alte Familienaufnahmen zu Videoclips zusammenzubasteln.

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Und auch innerhalb der Familie wurde für reichlich Abwechslung im klassischen Sinne gesorgt: „Meine Freundin, meine Töchter und ich haben ganz viele Gesellschaftsspiele gespielt, viel gelesen.“ Und wie es der Zufall so will, ist Til Schweiger im Fernsehen über seinen Film „Keinohrhasen“ gestolpert. Den habe er seit gut zehn Jahren zum ersten Mal wieder gesehen - der Vollständigkeit halber folgte anschließend noch „Zweiohrküken“.

Coronavirus-Krise wirft Til Schweigers Pläne über den Haufen

Aber nicht nur der soziale Kontakt fehlte Til Schweiger während seines persönlichen Lockdowns, die Coronavirus-Krise hat auch seine Filmpläne mächtig durcheinander gewirbelt. Für April und Juli stand der Dreh von zwei Kinofilmen auf der Agenda. Daraus wird dank Coronavirus nichts.

Den Dreh für „Die Rettung der uns bekannten Welt“ wolle Til Schweiger nun vorziehen und „Kurt“, die Verfilmung eines Romans von Sarah Kuttner, aufs nächste Jahr verschieben. Zwar gibt es ein Konzeptpapier für den Filmdreh in Corona-Zeiten, welches von verschiedenen Verbänden aus der Branche entwickelt wurde, dies sei laut Til Schweiger aber nicht wirklich ernstzunehmen und gleiche eher einer „Realsatire“.

Die persönliche Coronavirus-Bilanz von Til Schweiger hat dann aber doch noch etwas Gutes: Am 5. Juni ist die erste Dokumentation des Drehbuchautors auf Amazon Prime Video zu sehen. Mit „Schw31eins7eiger: Memories - Von Anfang bis Legende“ hat Til Schweiger eine Doku über den Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger produziert.

Quelle: 24hamburg.de

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/ZB/dpa/picture alliance

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