Letzter Ausritt vor dem Knast?

Gzuz: Vom Rapper zum Pferdeflüsterer – 187-Knacki protzt mit teurer Stute

  • Yannick Hanke
    vonYannick Hanke
    schließen

Deutschrapper Gzuz geht unter die Pferde-Besitzer. Ehe sich der 187er in den Knast verabschieden muss, macht er seiner Tochter ein tierisches Geschenk.

HamburgDeutschrapper Gzuz macht seiner Tochter eine tierische Freude. Die Kleine bekommt von ihrem Vater eine Stute geschenkt. „Stolzer Pferdebesitzer“ heißt es nur vom aus Hamburg* stammenden Musiker, der derzeit jede Möglichkeit nutzt, um Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen. Denn auf das 187 Strassenbande-Mitglied wartet das Gefängnis.

Rapper:Gzuz
Geboren:29. Juni 1988 (Alter 32 Jahre), Hamburg
Vollständiger Name:Kristoffer Jonas Klauß
Musiklabels:Auf!Keinen!Fall!, 187 Strassenbande, High & Hungrig Ent., Azzlackz
Musikgruppe:187 Strassenbande (Seit 2006)

Gzuz: Deutschrapper kauft ein Pferd – für seine Tochter

Über Gzuz‘ musikalische Vorlieben abseits des Deutschraps ist nicht allzu viel bekannt. Ob das 187 Strassenbande-Mitglied eine heimliche Leidenschaft für das kultige Schlager-Duo Klaus und Klaus hegt, darüber kann nur spekuliert werden. In einem ihrer bekanntesten Chansons, dem Song „Da steht ein Pferd auf‘m Flur“, wird der Vierbeiner nach allen humoristischen Regeln der Kunst besungen. Dies könnte den Hamburger* Gangster-Rapper zu seiner neuesten Errungenschaft inspiriert haben.

Deutschrapper Gzuz ist unter die Pferdebesitzer gegangen. Das 187 Strassenbande-Mitglied hat sich eine Stute gegönnt. (24hamburg.de-Montage)

Denn Kristoffer Jonas Klauß, wie der zu 18 Monaten Haft verurteilte Gzuz* mit bürgerlichem Namen heißt, hat sich ein Pferd zugelegt. Dies hat der 32-Jährige am Samstag, 24. Oktober 2020, via Instagram-Story bekannt gegeben – mitsamt einigen Informationen über das Tier. Bei diesem handelt es sich laut dem Deutschrapper um eine 11-jährige Hannoveraner Stute, die auf den Namen „Uschi“ hört. Für Pferde dieser Gattung werden online Preise zwischen 10.000 und 30.000 Euro aufgerufen.

Gzuz: 187 Strassenbande-Mitglied muss 18 Monate in den Knast

Geritten werden soll „Uschi“ aber nicht von Gzuz, sondern von dessen Tochter. Sie erhält die Stute als Geschenk. Eine nette Geste des zweifachen Vaters, der in absehbarer Zeit für 18 Monate auf seine Familie verzichten muss. Denn das 187 Strassenbande-Mitglied muss demnächst den schweren Gang ins Gefängnis antreten und darüber hinaus auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 510.000 Euro zahlen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Keep Calm !

Ein Beitrag geteilt von GZUZ (@gzuz187_official) am

So lautete nämlich das Urteil von Richter Johann Krieten im Gerichtsprozess gegen Gzuz*, der sich unter anderem wegen unerlaubten Waffenbesitzes* und dem versuchten Diebstahl einer Sauerstoffflasche* vor der Justiz verantworten musste. Die Konsequenzen für sein Handeln muss nun auch die Familie des Deutschrappers ausbaden. Für etwas Ablenkung könnte Stute „Uschi“ sorgen, die vor allem die beiden Töchter des 187 Strassenbande-Mitglieds zumindest ein Stück weit vergessen lassen könnte, dass ihr Papa inhaftiert ist.

Gzuz: Hamburger Gangster-Rapper ohrfeigt Schwan

Ein Blick in die jüngere Vergangenheit von Gzuz zeigt, dass der heute 32-Jährige nicht immer als Tierfreund bezeichnet werden konnte. Erst im Mai 2018 hatte der Hamburger Gangster-Rapper für bundesweites Aufsehen gesorgt und ein mediales Echo sondergleichen evoziert, als Gzuz einem Schwan eine Ohrfeige verpasste*. Kurz darauf sah sich der 187er mit Beschimpfungen wie „Tierquäler“ oder „Rüpel“ konfrontiert. Mit seiner Stuten-Aktion könnte sich der Musiker hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung über seine Person zumindest teilweise rehabilitiert haben.

Dies hat Kontra K* gar nicht erst nötig. Der Deutschrapper zeigt in aller Regelmäßigkeit sein großes Herz für Tier. Unlängst ist der Berliner Musiker zur „Katzen-Mutti“ mutiert und hat sich immens für bedrohte Wildkatzen eingesetzt*. Ob dies in näherer Zeit auch noch von Gzuz zu erwarten ist? Darüber kann nur spekuliert werden. Übrigens: Tierisch ging es auch im Plausch zwischen ARD-Moderatorin Ina Müller* und Nachrichtensprecherin Judith Rakers zu. Der Übeltäter – ein paar Gläser „Hannoveraner Hengstschluck“ zu viel*. * 24hamburg.de und tz.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa & Axel Heimken/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare