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Guido Maria Kretschmer über Hamburg: „Ich bin ganz high“

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Von: Laura-Marie Löwen

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Modedesigner Guido Maria Kretschmer ist schnell mal hin und weg - vor allem wenn ihm die Shoppingqueen-Teilnehmer schöne Outfits präsentieren. Jetzt gesteht er, was sein Herz außerdem höher schlagen lässt.

Hamburg – Modedesigner Guido Maria Kretschmer ist vor allem durch die VOX-TV-Sendung „Shopping Queen“ bekannt für seine positive Art und seine Lebensfreude. Nicht nur die Mode und sein Ehemann Frank Mutters scheinen sein Herz erobert zu haben – es gibt noch etwas, das ihm ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert.

Guido Maria Kretschmer in Anzug vor goldfarbenem Hintergrund.
Guido Maria Kretschmer ist sein Herbst 2019 Wahlhamburger und fühlt sich pudelwohl in der Hansestadt. © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa

Guido Maria Kretschmer über seinen neuen Wohnort Hamburg

„Ich liebe Hamburg sehr. Ich bin ganz high“, sagte der 54-jährige Modedesigner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hamburg. Vor etwa einem halben Jahr ist Guido Maria Kretschmer mit seinem Ehemann Frank Mutters und seinen drei Hunden von Berlin nach Hamburg gezogen. Auch wenn er schon in vielen Orten gewohnt hat, gesteht er: „Ich habe noch nie irgendwo gelebt, wo ich so schnell so glücklich war und so schnell mich so eingefunden habe in dieses Gefühl, was hier so ist!“. Ganz besonders gut gefalle dem Wahlhamburger die Größe der der Hansestadt, die verglichen mit Berlin „so klein und überschaubar“ sei.

Guido Maria Kretschmer in Hamburg: Das enttäuscht ihn an der Stadt

Eine Sache kann den sonst so gut gelaunten Modedesigner jedoch aus der Ruhe bringen - und das ist der Autoverkehr in Hamburg: „Ich finde den Verkehr nicht ganz so gut hier, wenn ich ehrlich bin.“ Autofahrer würden oft schon bei Gelb so schnell bremsen, in „Berlin fahren da noch zwölf drüber“. Ein weiteres Manko in Hamburg für Guido Maria Kretschmer sei, dass es zum Teil zwei Baustellen in einer Straße gebe und dass in stark befahrenen Straßen kein Parkverbot bestünde. „Das finde ich völlig irre.“. Kretschmers Tipp an die Verkehrsbehörde: “Ich würde mehr den Grünen Pfeil einrichten.“.

Guido Maria Kretschmer zur Coronavirus-Krise: Diese Verluste muss der Modedesigner verkraften

Nachdenklich stimmt Guido Maria Kretschmer gerade außerdem noch ein weiteres Thema, denn die aktuelle Coronavirus-Sars-Cov-2-Pandemie macht auch vor seinem Leben nicht Halt. In einem Instagram-Livestream von RTL verriet der Modedesigner, dass er bereits drei Menschen aus seinem Umfeld an die Krankeit verloren hat. Besonders trifft ihn der Tod seines guten Freundes Jörn Kubicki, der sich im selben Alter wie Kretschmer befand: „Was mir total weh getan hat, weil ich den so gern hatte. Und ich kann das noch gar nicht fassen“.

Auch ist er bedrückt über den Tod einer Mutter eines seiner italienischen Models. Ein weiterer Freund von ihm, der keine Vorerkrankungen hatte, starb ebenfalls am Coronavirus. „Der war gesund, das ist eben auch das verrückte. Ein gesunder Mann, der hatte gar keine Vorerkrankungen. Der war Anfang 50. Und dann kriegt das nochmal ne andere Dimension“. Seine Trauer veranlasst ihn schließlich zu einem eindringlichen Appell an die Menschen: Er wünsche sich, dass die Leute sich trotz Coronavirus-Lockerungen „am Riemen reißen“ und ihre Kontakte gering halten.

Guido Maria Kretschmer gibt Mundschutz-Anleitung auf Instagram

Eigentlich entwirft Guido Maria Kretschmer eher Kleider, Röcke und Hosen - jetzt nutzt er sein Designer-Know-how aber aufgrund der Coronavirus-Krise für andere Zwecke. Für seine Fans auf Instagram hat er eine DIY-Masken-Anleitung parat. Aus seiner Wohnung in Hamburg-Blankenese zeigte der Modedesigner bereits vor der angekündigten Maskenpflicht seinen Followern, wie sie sich ihren eigenen Mundschutz basteln können.

Gerade aufgrund seiner persönlichen Verluste, die er durch die Pandemie erlitt, scheinen ihm Coronavirus-Schutzmaßnahmen besonders am Herzen zu liegen: „Die Masken sind eine gute Ergänzung zu den aktuellen Maßnahmen wie Händewaschen oder Abstand halten und dienen vor allem dazu, eure Mitmenschen zu schützen.“.

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