Rapper als Nebenkläger im Abou-Chaker-Clan-Prozess

Arafat Abou-Chaker vor Gericht in Berlin: Bushidos Zeugenaussage verschoben

  • Yannick Hanke
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Deutschrapper Bushido ist seit Montag, 17. August 2020 Teil des Mega-Gerichtsprozesses gegen Clan-Chef Arafat Abou-Chaker. Der Prozess an einem Berliner Gericht soll 26 Tage dauern. Bushidos Zeugenaussage, die am Montag, 24. August 2020 erfolgen sollte, wird erneut verschoben.

  • Dritter Verhandlungstag am Montag, 24. August 2020 fällt aus.
  • Zeugenaussage von Deutschrapper* Bushido wird wieder verschoben.
  • Prozess gegen Arafat Abou-Chaker soll 26 Tage dauern.

Update vom Montag, 24. August 2020, 08:15 Uhr: Berlin – Die heiß erwartete Zeugenaussage von Deutschrapper Bushido im Gerichtsprozess gegen Clan-Chef Arafat Abou-Chaker wird erneut vertagt. Sogar der komplette dritte Verhandlungstag am Montag, 24. August 2020 fällt aus. Dies teilt eine Sprecherin des Berliner Landgerichts mit. Als Grund hierfür wird lediglich auf einen Krankheitsfall verwiesen, Einzelheiten sind nicht bekannt. Mittlerweile hat Bushido mit seinen Aussagen für mächtig Wirbel gesorgt*.

Rapper:Bushido
Geboren:28. September 1978 (Alter 41 Jahre), Bonn
Ehepartnerin:Anna-Maria Ferchichi (verh. 2012)
Kinder:Djibrail Ferchichi, Issa Ferchichi, Laila Ferchichi, Aaliyah Ferchichi
Filme:Zeiten ändern dich

Bushido soll am Montag, 24. August 2020 gegen Arafat Abou-Chaker aussagen

Update vom Montag, 24. August 2020, 07:02 Uhr: Berlin – Ganz Deutschrapland wartet heute, am Montag, 24. August 2020, mit Hochspannung auf die Aussage des Berliner Deutschrappers Bushido im Gerichtsprozess gegen Clan-Boss Arafat Abou-Chaker. 24hamburg.de berichtet über den heutigen Prozesstag.

Wenn aus Liebe Hass wird: Die einstigen Freunde und Geschäftspartner Clan-Chef Arafat Abou-Chaker und Deutschrapper Bushido kommunizieren nur mehr über ihre Anwälte miteinander. (24hamburg.de-Montage)

Bushido gegen Abou-Chaker: Prozesstag am 19. August 2020 – Zeugin schweigt eisern

Update vom Mittwoch, 19. August 2020, 14:56 Uhr: Berlin – Der zweite Verhandlungstag im Gerichtsprozess gegen Clan-Chef Arafat Abou-Chaker wartete mit einigen Überraschungen auf. Wie die „FAZ“ berichtet, verweigerte am Mittwoch, 19. August 2020 eine Zeugin ihre Aussage, die den 44-Jährigen zuvor schwer belastet haben soll. Deutschrapper Bushido soll, entgegen anders lautender Berichte, erst am Montag, 24. August 2020 gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner eine Aussage tätigen. Übrigens: Auch Deutschrapper Fler weiß sich zum Gerichtsprozess zu äußern*.

Bushido: Deutschrapper sagt erst am Montag, 24. August 2020 gegen Arafat Abou-Chaker aus

Clan-Chef Arafat Abou-Chaker wird am Mittwochmorgen, 19. August 2020 gegen 9:30 Uhr bereits von fünf maskierten, bewaffneten Personenschützern erwartet, als er den Flur von Saal 500 entlang schreitet. Ort des Geschehens ist nach wie vor das Berliner Landgericht. Hinter der Tür des besagten Saals wartet Deutschrapper Bushido in einem Besprechungsraum. Der Abou-Chaker-Boss betritt den Verhandlungssaal, wo kurz darauf auch zwei seiner Brüder Platz nehmen.

Clan-Chef Arafat Abou-Chaker (rechts) geht am Montag, 17. August 2020 mit seinem Anwalt zum Prozess im Berliner Landgericht.

Yasser Abou-Chaker hingegen hat sich auf der gegenüberliegenden Seite eingefunden – hinter Glasscheiben, da er sich aktuell in Untersuchungshaft befindet. Gegen das Abou-Chaker-Quartett wird seit Montag, 17. August 2020 ermittelt. Sie sollen Bushido eingesperrt, erpresst und verletzt haben, als dieser 2017 die geschäftliche Beziehung zum Clan beenden wollte. Der 41-jährige Berliner sollte ursprünglich am 19. August 2020 aussagen. Die Anwälte der Großfamilie hatten jedoch einen Antrag gestellt und dies unterbunden.

Bevor Bushido eine Zeugenaussage tätigt, wollen sie Einsicht in Protokolle von Vernehmungen erhalten, die Bushido als Beschuldigter in einem Prozess wegen Geldwäsche angefertigt haben soll. Laut Oberstaatsanwältin Petra Leister sei das entsprechende Verfahren bereits im Februar dieses Jahres eingestellt worden sein. Zudem beziehe sich das Recht auf Akteneinsicht der Angeklagten lediglich auf Aussagen, die relevant für das aktuelle Verfahren seien.

Bushido: Kinder von Deutschrapper sollten entführt werden – Abou-Chaker-Zeugin schweigt

Die erste Zeugin im Berliner Landgericht ist G. Abou-Chaker, Ehefrau von Yasser. Die 32-Jährige hatte sich bereits am Montag, 17. August 2020 gegen eine Aussage gesträubt. Sie taucht mehrfach namentlich in dem Protokoll einer polizeilichen Vernehmung von Bushidos Ehefrau Anna-Maria Ferchichi auf, welches der „FAZ“ vorliegen würde. Die Dame an der Seite des Deutschrappers will von Yasser Abou-Chakers Ehefrau erfahren haben, dass der Clan-Chef geplant hatte, ihre Kinder zu entführen.

Zwei Brüder der Zeugin sollen die Entführungspläne gegenüber Ermittlern bestätigt haben. Zumindest vorerst, denn bei einem späteren Haftprüfungstermin wurde vom Schweigerecht Gebrauch gemacht. Dies ereignete sich im Januar 2019, der zwischenzeitlich inhaftierte Arafat Abou-Chaker wurde wieder aus dem Gefängnis entlassen. Die angeblichen Entführungspläne haben es nicht in die Anklageschrift geschafft.

Pikant: Yasser Abou-Chaker soll an den Entführungsplänen beteiligt gewesen sein. Auch er wurde 2019 verhaftet und wieder freigelassen. Im aktuellen Verfahren rund um seinen Bruder Arafat hätte Yasser eigentlich noch die mutmaßliche Entführung seiner eigenen Kinder vorgeworfen werden sollen. Die Staatsanwaltschaft hatte geplant, dem Clan-Mitglied vorzuwerfen, dass er seiner Frau die Kinder entzogen habe, um sie in das Ausland zu bringen.

Clan-Chef Arafat Abou-Chaker (zweiter von rechts) schreitet am Montag, 17. August 2020 aus dem Berliner Landgericht heraus.

Da der eigene Nachwuchs jedoch aus dem Ausland nach Deutschland losgeeist wurde, hatte der Richter die Eröffnung des Hauptverfahrens hinsichtlich dieses Vorwurfes abgelehnt. Letztendlich hat die Frau von Yasser Abou-Chaker am Mittwoch, 19. August 2020 ihre Aussage verweigert. Oberstaatsanwältin Leister ließ jedoch verlauten, dass die Aussagen, welche die 32-Jährige in einem Sorgerechtsverfahren getätigt hatte, verwertbar seien.

Bushido: Prozess gegen Ex-Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker ist gestartet – Clan-Chef muss sich für Erpressung, Körperverletzung und Nötigung verantworten

Update vom Montag, 17. August 2020, 13:00 Uhr: Berlin – Der Gerichtsprozess gegen Clan-Chef Arafat Abou-Chaker ist am Montag, 17. August 2020 um 10:30 Uhr gestartet. Dem 44-Jährigen werden mehrere Strafdelikte zum Nachteil von Deutschrapper Bushido vorgeworfen. Dieser tritt in dem Verfahren als Nebenkläger auf und kam von Personenschützern begleitet ins Landgericht in Berlin.

Am Montagvormittag soll zunächst die Anklage verlesen werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Geschäftspartner von Bushido vor, versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue begangen zu haben. Drei der Brüder von Arafat Abou-Chaker, Nasser, Rommel und Yasser, müssen sich ebenfalls vor der Justiz verantworten.

Deutschrapper Bushido muss gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker aussagen.

Den Brüdern des Clans wird teilweise Mittäterschaft oder Beihilfe einzelner Anklagepunkte vorgeworfen. Bushido soll von diesen massiv unter Druck gesetzt worden sein. Seine Zeugenaussage soll nach Informationen der „dpa“ am Mittwoch, 19. August 2020 erfolgen. Sowohl der Deutschrapper als auch ein beschlagnahmtes Mobiltelefon, auf dem der Abou-Chaker-Boss über 60 Gesprächsmitschnitte gespeichert haben soll, könnten interessante Einblicke in die Rap-Szene geben.

Deutschrapper Bushido muss am Mittwoch, 19. August 2020 gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner und Clan-Chef Arafat Abou-Chaker sagen.

Bushido soll am Mittwoch, 19. August 2020 aussagen – werden auch Capital Bra, Fler und Shindy als Zeugen vorgeladen?

Für den aufwendigen Prozess sind 26 Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil sei für den 30. November 2020 geplant. Insgesamt werden bis zu 80 Zeugen erwartet, darunter auch hochkarätige Sprechgesangskünstler der hiesigen Szene. Wie „rbb“ berichtet, könnte es sich hierbei unter anderem um Capital Bra*, Fler, Shindy, Kollegah und Farid Bang handeln. Die fünf sollen allesamt Geschäftsbeziehungen zu Bushido bzw. Arafat Abou-Chaker gepflegt haben oder es weiterhin tun.

Aufgrund der besonderen Regelungen, die das Coronavirus-Sars-CoV-2* erforderlich macht, wird an den aktuell 26 geplanten Verhandlungstagen jeweils nur ein Dutzend Zuschauern und Journalisten der Einlass in den Hochsicherheitssaal 500 vom Landgericht Berlin gewährt. Bushido selbst meidet die Öffentlichkeit derzeit wie der Teufel das Weihwasser. Er wolle „absolut null Presse“, ließ sein Rechtsanwalt Stefan Tzschoppe gegenüber dem „rbb“ verlauten.

Clan-Chef Arafat Abou-Chaker (Mitte) muss sich für allerhand Strafdelikte vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Bushido in Berlin: Deutschrapper Bushido muss gegen Chef des Abou-Chaker-Clans aussagen

Erstmeldung vom Mittwoch, 5. August 2020, 21.01 Uhr: Berlin – Für Deutschrapper Bushido wird der 17. August 2020 der wohl wichtigste Tag seiner jüngeren Karriere sein. An diesem Datum tritt der Berliner Musiker als Nebenkläger im Gerichtsprozess gegen den Clan-Chef Arafat Abou-Chaker auf. Ihm werden unter anderem Freiheitsberaubung, Körperverletzung und Untreue vorgeworfen.

Der Deutschrapper Bushido und der Clan-Chef Arafat Abou-Chaker sind das beste Beispiel dafür, wie schnell aus Freunden Feinde werden können. Die beiden Alphatiere waren einstige Geschäftspartner und ziemlich beste Kumpel. Die Beziehung zwischen den Berlinern war gar so innig, dass Bushido seinem damaligen Kompagnon im Dezember 2010 eine notariell beglaubigte Generalvollmacht erteilte. Mit dieser wurde der Abou-Chaker-Boss dazu bemächtigt, über das gesamte Eigentum, das Vermögen und alle Konten des Rappers zu verfügen.

Wenn aus Liebe Hass wird: Die einstigen Freunde und Geschäftspartner Clan-Chef Arafat Abou-Chaker und Deutschrapper Bushido kommunizieren nur mehr über ihre Anwälte miteinander. (24hamburg.de-Montage)

Darüber hinaus war es ihm gestattet, rechtskräftige Geschäfte im Namen von Anis Mohamed Youssef Ferchichi, wie der Deutschrapper mit bürgerlichem Namen heißt, zu tätigen. Dies gehört jedoch längst der Vergangenheit an und die beiden Männer sind sich heutzutage spinnefeind. Wie von 24hamburg.de-DeutschRap berichtet, ereignete sich am Morgen des 4. Juni eine SEK-Razzia bei „Papa Ari“*, wie Abou-Chaker schon in älteren Songs von Bushido genannt wurde. Damals hieß es, dass dieser Einsatz in Verbindung mit dem Deutschrapper stehe.

Deutschrapper Bushido wird am Montag, 17. August 2020 als Nebenkläger gegen den Clan-Chef Arafat Abou-Chaker aussagen.

Abou-Chaker-Clan-Chef Arafat wirft Deutschrapper Bushido Verrat vor – kommt es in Berlin zum Showdown?

Via Instagram klagte das Oberhaupt des palästinensischstämmigen Familienverbandes über die Razzia in seinen vier Wänden und beschuldigte Bushido, dass diese quasi auf Geheiß des 41-Jährigen erfolgt sei. Im Kontext dessen wurde der Deutschrapper von Arafat als „Snitch“ bezeichnet – ein Ausdruck, der sich nicht zuletzt in der Jugendsprache eingebürgert hat und eine verräterische Person bezeichnet.

Schnell wird klar: Die Fronten zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker sind mehr als verhärtet. Ob der Gerichtsprozess am 17. August etwas daran ändern wird? Dies gilt es zu bezweifeln. Denn an diesem Montag könnte es ab 10:30 Uhr richtig zur Sache gehen. Darauf deutet bereits die Ausgangslage hin, die den Clan-Chef mit dem Rücken zur Wand stehen lässt. Ihm werden Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue zur Last gelegt. Wie von 24hamburg.de-DeutschRap berichtet, kommt es an diesem Tag zum Gipfeltreffen zwischen Bushido und dem Abou-Chaker-Boss*.

Vereint in „besseren Zeiten“: Rapper Bushido posiert mit Arafat Abou-Chaker bei der Premiere des Films „Zeiten ändern Dich“ in Berlin im Februar 2010.

Bushido: Deutschrapper tritt als Nebenkläger gegen ehemaligen Geschäftspartner auf – Feindschaft mit Abou-Chaker-Boss beginnt 2017

Drei seiner Brüder sind als Mittäter oder Gehilfen angeklagt, ließ das Berliner Landgericht am Montag, 3. August verlauten. Bushido wiederum wird ebenfalls im Gerichtssaal zugegen sein und dem Prozess als Nebenkläger beiwohnen. Die bereits aufgezählten Vorwürfe, mit welchen sich der 44-jährige Deutsch-Libanese konfrontiert sieht, sollen aus dem Zerwürfnis der beiden Berliner resultieren, das 2017 durch das Kappen der Geschäftsbeziehungen vonseiten Bushidos seinen Lauf nahm.

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Laut Gericht habe der Hauptangeklagte, also Arafat Abou-Chaker, dies nicht akzeptieren wollen und vom Deutschrapper unberechtigterweise die Zahlung von angeblichen Schulden gefordert. Zudem soll er darauf versessen gewesen sein, an den Erlösen aus Bushidos Musik beteiligt zu werden. Selbst der Verkauf verschiedener Immobilien in Berlin und Kleinmachnow (Gemeinde in Brandenburg) wäre ein Streitpunkt gewesen.

Doch damit nicht genug. Es heißt zudem, dass der Clan-Chef Ferchichi sowohl im Dezember 2017 als auch im Januar 2018 in sein Büro gebeten haben soll, die Räume von innen verschloss und den Musiker diffamierte und drangsalierte. Laut Landgericht ging es bei diesen Treffen um Details der Trennungsvereinbarung, die allem Anschein nach keinem Konsens gleich kam. Wie die dpa berichtet, habe Bushido gar eine halbvolle Wasserflasche aus Hartplastik an den Kopf geworfen bekommen. Dadurch sei dieser leicht verletzt worden.

Zudem hätte die bereits erwähnten Brüder von Arafat Abou-Chaker massiv auf Ferchichi eingeredet, um unberechtigte Forderungen durchzusetzen. Dadurch habe sich Bushido akut bedroht gefühlt und um die Unversehrtheit seiner Familie gefürchtet haben. Mittlerweile kommt hinzu, dass der 41-Jährige von einem gescheiterten Attentat seines ehemaligen Freundes wissen könnte. Wie in aller Ausführlichkeit von 24hamburg.de-DeutschRap geschildert, hatte sich im November 2007 eine Messerattacke auf den Berliner Sprechgesangskünstler Fler* ereignet. Und das eventuell auf Befehl des Deutsch-Libanesen?

Bushido: Deutschrapper soll von Messerattacke auf Berliner Fler nichts gewusst haben – war Arafat Abou-Chaker der Auftraggeber?

Der Angriff auf den 38-Jährigen erfolgte im Gebäude des Musiksenders „MTV“ und scheiterte, da Fler von seinem Leibwächter beschützt wurde. Zu Schaden kam niemand, die Angreifer, ein vermummtes Männer-Trio, konnten flüchten. Laut Darstellung Bushidos, auf die sich die „FAZ“ bezieht, bekam der Deutschrapper während der MTV-LivesendungTRL“ einen Anruf von Arafat, der sich mehr als aufgebracht zeigte. Diesem Gefühlsausbruch des Deutsch-Libanesen soll vorausgegangen sein, dass Fler vor laufender Kamera ein Bushido-Plakat zerissen hat.

Daraufhin soll sich der Abou-Chaker-Boss am Telefon lautstark echauffiert und gesagt haben, dass Fler noch sehen würde, was er davon hat. Laut Eigenaussage soll Bushido noch versucht haben, Arafat zu beruhigen – jedoch ohne Erfolg. Erst am Abend des 27. Novembers 2007 hätte der Deutschrapper erfahren, dass ein Angriff auf Fler stattgefunden hatte. Vielleicht wird auch dies am 17. August vor dem Berliner Landgericht thematisiert werden. Indes wird spekuliert, ob Bushido nicht Jury-Mitglied von DSDS werden könnte*.

In einem noch laufenden Gerichtsverfahren befindet sich übrigens der Hamburger* Gangster-Rapper Gzuz*, der sich aufgrund verschiedener Strafdelikte vor der Justiz verantworten muss. Der Kumpel von Bonez MC* konnte bereits einen Teilerfolg erzielen und eine Anzeige wegen Körperverletzung abwenden*. Bleibt jedoch nicht zuletzt der Vorwurf des versuchten Diebstahls einer Sauerstoffflasche* im Raum stehen. Im Gegensatz zu Gzuz – der flog aus dem Gerichtssaal heraus*. Einen langen Atem könnten Bushido und Arafat Abou-Chaker auf jeden Fall gebrauchen. Bei ihrer turbulenten Historie erscheint es als ausgeschlossen, dass der Prozess bereits nach einem Tag ad acta gelegt wird. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa & Bernd von Jutrczenka/dpa

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