Cannabis-Ärger

Bonez MC: Cannabis auf Instagram – Kumpel Ramo bekommt Stress mit Polizei

  • Yannick Hanke
    vonYannick Hanke
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187-Boss und Deutschrapper Bonez MC postet Bilder von illegalen Rauschmitteln auf seinem Instagram-Kanal. Droht Kumpel Ramo deshalb Knast?

  • 187-Boss Bonez MC beschert Kumpel Ärger mit der Polizei.
  • Deutschrap-Youngster Ramo soll gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben.
  • Cannabis-Knospen im Fokus: Wandert Ramo hinter schwedische Gardinen?

Hamburg/Offenbach – Für Bonez MC ist es nichts Neues, dass dem 187-Boss Aufnahmen und Posts auf Instagram im Nachhinein reichlich Ärger einbringen. Nur könnte aber ein mittlerweile nicht mehr auf dem Social-Media-Dienst verfügbares Video einen seiner Kumpel arg in die Bredouille bringen. Es geht um den Deutschrapper Ramo, der gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben soll. Wie hängt das mit Bonez MC zusammen?

Rapper:Bonez MC
Geboren:23. Dezember 1985 (Alter 34 Jahre), Hamburg
Vollständiger Name:John Lorenz Moser
Musiklabels:Soulforce Records, Auf!Keinen!Fall! u.v.m.
Musikgruppe:187 Strassenbande (Seit 2006)

Bonez MC: 187-Boss fliegt für Cannabis nach Marokko – Kumpel Ramo mit Polizei-Ärger

Manch einer wird denken, dass es doch offensichtlich sei, dass Bonez MC ein Faible für verbotene Substanzen hegt. Dem ist nicht zu widersprechen, der Deutschrapper wartet in seiner Instagram-Story immer wieder mit den verschiedensten Drogen auf. Um sein Repertoire quasi zu erweitern, ist der 34-Jährige eigens hierfür nach Marokko in den Urlaub geflogen. In der neuesten Episode, die mit Cannabis zu tun hat, steh der Hamburger Musiker aber nicht im Fokus.

Deutschrapper Bonez MC könnte einem Kumpel Ärger bescheren. Die Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt – es geht um Cannabis. (24hamburg.de-Montage)

Vielmehr spielt der Chef der 187 Strassenbande eine kleine, aber feine und gewichtige Nebenrolle. Auf Instagram hat Deutschrapper Ramo, der zwar nicht dem Camp, aber zumindest dem Umfeld von Sprechgesangskünstler Haftbefehl zuzuordnen ist, einen Brief von der Polizei gepostet. In diesem steht geschrieben, dass ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz nach Paragraf 29, Absatz 1, vorliegen würde. Die für das vermeintliche Vergehen geforderte Strafe – satte fünf Jahre Gefängnis.

Cannabis könnte Deutschrapper langen Knastaufenthalt bescheren – Drogen von Bonez MC?

Aus Sicht der Fans von Ramo dürfte vor allem der Hintergrund überraschen. In besagtem Schreiben wird darauf verwiesen, dass die Polizei auf den Rapper durch das Instagram-Profil von Bonez MC aufmerksam geworden sei. Es ist die Rede von einem Video, in dem deutlich zu sehen sei, wie Ramo nach einem Auftritt an einem Tisch im Backstage-Bereich sitzt, auf dem sich ein Glas mit Cannabis-Knospen befand.

Omar Fachat, wie der Deutschrapper mit bürgerlichem Namen heißt, reagiert auf das Schreiben mit Entsetzen und Unverständnis. „Krass Alter, was geht denn hier ab?“, fragt sich Ramo in seinem Instagram-Video. Ihm wird „die Gelegenheit gegeben, sich zum Sachverhalt zu äußern“, eine Anhörung vor Gericht kann nicht ausgeschlossen werden. In diesem Fall könnte sich der gebürtige Offenbacher bei Kumpel Bonez MC „bedanken“.

187 Strassenbande und das Gesetz: Gzuz muss 18 Monate ins Gefängnis

Eine Reaktion vom Boss der 187 Strassenbande in Bezug auf den Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ist bis dato nicht erfolgt. Wahrscheinlich würde Bonez MC aber auf unschuldig plädieren, schließlich ist der Hamburger Gangster-Rapper, wie eingangs skizziert, Substanzen der Sorte Cannabis ebenfalls nicht gänzlich abgeneigt. Womöglich handelte es sich bei dem „Glas mit Cannabis-Knospen“ auch noch um sein Eigentum. Dies kann jedoch nur gemutmaßt werden.

Mit dem Gericht selbst möchte Bonez MC wohl nichts zu tun haben. Erst 2020 musste er mit verfolgen, wie Kumpel und 187-Mitglied Gzuz zuhauf im Hamburger Gerichtssaal zugegen war und sich für verschiedenste Strafdelikte verantworten musste. Letztendlich hatte Amtsrichter Johann Krieten kein Nachsehen mit dem 32-Jährigen, Gzuz wurde zu 18 Monaten Haft sowie einer Geldstrafe in Höhe von 510.000 Euro verurteilt. Mit Kiffen kennt sich übrigens auch der 187er Maxwell aus – Joint-Konsum kostete ihn 20.000 Euro. Ziemlich teure Tüte. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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