Mit bekanntem Namen geht‘s schneller

Barbara Schöneberger (ARD) missbraucht Promi-Bonus und drängelt sich bei Coronavirus-Test vor

  • Johanna Ristau
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Sie ist ein Tausendsassa. Fernsehmoderatorin Barbara Schöneberger (ARD) besitzt ein Magazin mit ihrem Namen, einen Radiosender und moderiert die NDR-Talkshow. Außerdem hat sie zwei Kinder und betreibt nebenbei noch den Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“. Die beliebte Entertainerin ist aus Deutschlands Medienlandschaft nicht wegzudenken. Doch gibt ihr das ein Recht sich vorzudrängeln? Mit einer Aussage zum Thema Coronavirus dürfte die Fleischsalat-Ikone an vielen Stellen anecken.

  • Barbara Schöneberger*, Frau von Maximilian von Schierstädt, mogelt sich zum Coronavirus*-Test.
  • Die NDR*-Moderatorin drängelt sich mit ihrem Namen vor.
  • Dann offenbart Schöneberger Podcast-Gast Christina Stürmer ihre absurden Vorstellungen von Wien.

Hamburg – Oha! Ob Barbara Schöneberger sich mit dieser Coronavirus-Beichte einen Gefallen tut? In Folge 95 ihres wöchentlichen Podcasts Mit den Waffeln einer Frau“, den Barbara Schöneberger immer mittwochs auf der Website ihres Radiosenders „Barbaradio“ zum Stream bereitstellt, unterhält sie sich mit Pop-Sängerin Christina Stürmer (38) über Milchpumpen, Andreas Bourani (36) und die Coronavirus-Pandemie. Stürmer, die aus Wien zu Barbara Schöneberger ins Podcast-Studio angereist ist, erzählt aus ihrem Alltag als Promi.

TV-Moderatorin:Barbara Schöneberger
Geboren: 5. März 1974 (Alter 46 Jahre), München
Größe: 1,73 m
Eltern: Hans Schöneberger, Annemarie Schöneberger

Barbara fragt nach, ob und in welchen Situationen sie ihren Prominenten-Status ausnutzt.  „Ja, wenn man einen Tisch reservieren möchte in einem Lokal, wo es schwierig ist, einen zu bekommen, Freitagabend oder so, dann rufe ich an und sage: ‚Hallo Christina Stürmer‘, oder meine Mitarbeiterin sagt: ‚Ja Büro Christina Stürmer, hallo, ich bräuchte bitte einen Tisch für die Frau Stürmer.‘“ Schon gewusst? Barbara Schöneberger kann auch noch singen*, wie 24hamburg.de * berichtet.

Coronavirus-Test: Barbara Schöneberger (ARD) drängelt sich mit Namen vor

Und Barbara Schöneberger? Die gesteht prompt, wann sie sich ihren Promi-Status zunutze macht: „Arzttermine, sage ich ganz ehrlich und Coronavirus-Tests. Da habe ich mich mit meinem Namen ganz weit nach vorne...“ Au Backe – eine nachvollziehbare aber nicht unbedingt Sympathie bringende Beichte der TV-Moderatorin! Schöneberger lässt ihr erstes Corona-Test-Erlebnis nochmal Revue passieren: „Ich habe schon ganz viele gemacht. Einmal wollte ich es einfach nur wissen, da wusste ich aber nicht, wie teuer das ist. Da habe ich alle auf einen Test eingeladen, fünf Leute in meinem Haushalt.“

Barbara Schöneberger kommt beim Corona-Test ganz schnell dran. Grund: ihre Bekanntheit.

Im Labor angekommen sei die Situation „wie bei Outbreak“ (einem Virus-Thriller aus dem Jahr 1995, Anmerkung der Redaktion) gewesen. „Da stand irgendwie ‚Berühren Sie nicht die Türklinke, berühren Sie nicht die Klingel. Rufen Sie auf dem Handy an, wir öffnen Ihnen die Tür‘. Als wir da unvermummt reinkamen, haben andere, die im Wartezimmer saßen, sich dann so weggedreht und so geschützt.“

Barbara Schöneberger (NDR) erzählt vom Coronavirus-Test: „Die hat mir am Zäpfchen rumgefummelt"

Beim Coronavirus-Test ging es für Barbara Schöneberger dann ans Eingemachte. „Dann hat die mir da mit dem Wattestäbchen hinten am Zäpfchen rumgekratzt. Dann habe ich der so ins Gesicht gehustet. Dann meinte die: „Sehen Sie? Deswegen tragen wir hier diese Voll-Ausrüstung.“ Dann wurde es für Barbara wohl richtig unangenehm: „Ich glaube nicht, dass jemals irgendetwas so tief in meinen Körper reingesteckt wurde wie dieses Stäbchen in meine Nase. Da ist mir klar geworden, warum es Hals-Nasen-Ohren-Arzt heißt, weil das alles tatsächlich zusammen hängt und der ist oben in der Stirnhöhle angekommen.“

Stürmer hingegen habe noch nie einen Coronavirus-Test gemacht, berichtet dafür von einer unangenehmen Untersuchung aufgrund ihrer „Stimmbandknötchen“ beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt. „Da ist mir der HNO-Arzt mit so einer Mini-Kamera in die Nase reingefahren und das kitzelt natürlich höllisch“, erzählt die „Ich lebe“-Sängerin aus Linz (Österreich). Dann kommen die beiden auf Christina Stürmers Heimat Österreich und auf Wien zu sprechen. 24hamburg.de berichtet auch über den neuen Ableger der NDR-Talkshow mit Deutsch-Rappern und Youtubern.

Barbara Schöneberger (NDR) teilt Christina Stürmer absurde Vorstellungen über Wien mit

Zu Christina Stürmer seien etwa Service-Mitarbeiter wie Kellner in Wien trotz ihres Promi-Status eher unfreundlich, erzählt sie Barbara Schöneberger in Folge 95 von „Mit den Waffeln einer Frau“. Stürmer: „Ich finde sie nicht so freundlich, also in den seltensten Fällen.“ Eher empfinde sie die Wiener als „hochgestochene“ und „leicht nasal“ sprechende Gesellschaft.

Barbara Schöneberger hat auch eine Meinung zur Austro-Metropole: „Für mich ist Wien so, als würde man als Mann sein Gesicht zwischen die Brüste einer sehr voluminösen Frau machen und dann so rrrrrlllllrrrrlll. Wien ist für mich Barock. Ich habe das Gefühl, wenn es da dunkel wird, sind alle nackt und essen vom Körper ihres Nachbarn.“ Sie schiebt eine Erklärung hinterher: „Also das klingt jetzt nach Leichenschinderei. Ich meine, eine nackte Frau liegt auf dem Tisch und man isst von ihrem Körper Sushi oder so.“

Christina Stürmer fehlen die Worte. Sie kann nur noch anmerken, dass Wien nicht für Sushi bekannt sei, sondern eher für Apfelstrudel oder Schnitzel. Ein weiteres Detail, das Barbara Schöneberger in Wien nicht entgangen ist: die Werbung am Flughafen. „Wenn man in Wien landet, sieht man Werbung für den Puff, fürs Babylon und fürs beste Schnitzel der Welt.“ In Berlin hingegen kleben eher Plakate für Drucker und Technik. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Britta Pedersen/dpa & Fabian Strauch/dpa

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