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Azealia Banks: Völlig verstörend – Rapperin kocht Katze

  • Yannick Hanke
    vonYannick Hanke
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Aufnahmen zeigen, wie US-Rapperin Azealia Banks ihre verstorbene Katze kocht. Was soll das? Die Netzreaktionen sind harsch – und lustig.

  • US-Rapperin Azealia Banks will ihre tote Katze opfern.
  • Twitter-Community rechnet mit Musikerin ab.
  • Skandalnudel Azealia Banks beißt Türsteher in die Brust.

New York CityAzealia Banks hat sich als talentierte Sängerin und Rapperin einen Namen gemacht. Die US-Amerikanerin ist für ihre Experimentierfreudigkeit bekannt und überrascht immer wieder mit dem Brechen von gängigen Genre-Konventionen. Ob sie dies auch zu ihrem „Hexenritual“ bewegt hat? Die 29-jährige Musikerin hat nämlich ihre tote Katze gekocht und erntet dafür einen massiven Shitstorm.

Rapperin:Azealia Banks
Geboren:31. Mai 1991 (Alter 29 Jahre), Harlem, New York City, New York, Vereinigte Staaten
Größe:1,6 m
Vollständiger Name:Azealia Amanda Banks
Alben:Broke with Expensive Taste, Fantasea u.v.m.

Azealia Banks: US-Rapperin kocht tote Katze – für Hexenritual

Azealia Banks hat ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie die Rapperin ihre tote Katze ausgräbt. Anschließend ist zu sehen, wie das Tier von ihr gekocht wird. Laut der Musikerin handelt es sich hierbei um ein Hexenritual. Bitte was? Via Instagram ließ die 29-Jährig ihre Follower an ihrem vermeintlich religiösen Ritual teilhaben. Ihre verstorbene Katze mit dem Namen „Luzifer“ schmort in einem Kochtopf, das Entsetzen ist groß.

US-Rapperin Azealia Banks lässt ihre tote Katze im Kochtopf schmoren – der Aufschrei ist groß. (24hamburg.de-Montage)

„Viele von euch wissen nicht, dass mein Kater Lucifer vor drei Monaten gestorben ist. Wir mussten ihn vergraben und jetzt graben wir ihn zum ersten Mal wieder aus. Er wird zum Leben erweckt“, heißt es von Azealia Banks in Bezug auf ihr Vorgehen. Es sollte nicht lange dauern, ehe sich auf Twitter eine Welle der puren Empörung entlud. Nicht zuletzt der mentale Gesundheitszustand der Rapperin wird massiv infrage gestellt.

Twitter-Shitstorm für Azealia Banks – Rapperin sieht Rassismus

„Diese verrückte, demente Bi*** gräbt wirklich ihre tote Katze aus und kocht sie live auf Instagram. 2021 war doch schon davor seltsam“, heißt es auf Twitter unter anderem. Mal wird mit Memes auf die Tat von Azealia Banks reagiert, mal findet sich reichlich schwarzer Humor in den Tweets wieder. Von den Anfeindungen zeigt sich die New Yorkerin mehr als überrascht. In ihrer Instagram-Story nimmt die Musikerin die Verteidigungsposition ein und sucht nach einer Rechtfertigung.

Bei der Tat soll es sich um ein Ritual aus der Hexenkunst handeln, an dem Azealia Banks bereits seit mehreren Jahren festhalten würde. Die Kritik ihr gegenüber empfindet die 29-Jährige als diskriminierend und rassistisch, da es auch darum gehen müsste, andere Religionen sowie Traditionen mit Respekt und Anstand zu behandeln. Zudem sei es nicht ihre Absicht gewesen, ihre Katze zu essen, sondern nur ihren Schädel zu reinigen und aufzubewahren.

Azealia Banks fällt durch Ausraster auf – Deutschrap-Star Kontra K macht´s besser

Diese Ausführung will Azealia Banks auf Twitter aber niemand so wirklich glauben. Die Rapperin beharrt jedoch auf ihre Glaubwürdigkeit und postete ein Video ihre Katze, das mit folgendem Kommentar versehen war: „Ich vermisse dich so schrecklich [...] Es brach mir das Herz, als er starb.“ Das mag sein, ändert aber nichts an der Perversität ihrer Tat. Für handfeste Skandale ist die Musikerin übrigens immer wieder gut – im wahrsten Sinne des Wortes.

Erst 2018 wurde die Rapperin handgreiflich und biss einer Türsteherin in einem Nachtclub in Manhattan in die Brust. Der Grund: Azealia Banks wurde der Eintritt verwehrt. Immerhin: Vor Gericht gestand sich die Musikerin ihren Fehler ein, musste eine Aggressionstherapie absolvieren und sich in psychiatrische Behandlung begeben. Übrigens: Zumindest Deutschrap-Star Kontra K weiß, wie mit Katzen im großen Stil umzugehen ist. Der Berliner Musiker hat nämlich einem niedlichen Tiger-Baby das Leben gerettet. Chapeau! * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © ITAR-TASS/imago images & Instagram/azealiabanks (Screenshot) & Sebastian Gollnow/dpa

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