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FC Bayern verweigert Freigabe: Nagelsmann-Wunsch wird erfüllt

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Von: Christoph Klaucke

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Der FC Bayern verweigert Weltmeister Benjamin Pavard die Freigabe. Der Weltmeister entdeckt sogar plötzlich seine Torjäger-Qualitäten.

München – Er galt lange Zeit als Wechselkandidat beim FC Bayern, jetzt ist von einem Abschied keine Rede mehr. Benjamin Pavard wird auch in der neuen Saison die rechte Seite beim Rekordmeister beackern. Dafür hat der Franzose mit bärenstarken Leistungen selbst gesorgt.

Benjamin Pavard
Geboren: 28. März 1996 in Maubeuge, Frankreich
Positionen: Rechtsverteidiger, Innenverteidiger
Spiele für den FC Bayern: 121 (sieben Tore; Stand: 11. August 2022)
Vertrag bis: 30.06.2024

Benjamin Pavard: FC Bayern verweigert Wechselfreigabe – trotz Neuzugang Mazraoui

Der FC Bayern München verweigert Benjamin Pavard die Freigabe, das berichtet der Kicker. Weiter schreibt das Fachmagazin, dass der Rechtsverteidiger die Bosse mit seinen jüngsten Leistungen überzeugt habe. Zudem habe ohnehin kein Klub wegen des Weltmeisters bei den Bayern vorgesprochen.

Pavard, der lange Zeit als Verkaufskandidat galt, scheint die verschärfte Konkurrenzsituation in Zuge des Transfers von Noussair Mazraoui angestachelt zu haben. Mit Matthjis de Ligt kam zudem ein neuer Abwehrchef nach München, was Pavards Wunsch auf einen Platz im Zentrum um ein weiteres Mal zunichtemachte. Trotzdem lässt sich der 26-Jährige nicht hängen, was ihm die Verantwortlichen hoch anrechnen.

FC Bayern: Weltmeister Pavard ist gesetzt

Pavard, der einen Vertrag bis 2024 bei den Bayern hat, mutiert in dieser Saison sogar zum Torjäger. Der Rechtsverteidiger traf sowohl im Supercup als auch zum Bundesliga-Auftakt gegen Frankfurt jeweils einmal. Mit zwei Toren hat Pavard bereits schon jetzt doppelt so oft genetzt wie in den beiden Spielzeiten zuvor zusammen.

Benjamin Pavard (re.) wird auch in der laufenden Saison für den FC Bayern spielen.
Benjamin Pavard (re.) wird auch in der laufenden Saison für den FC Bayern spielen. © Imago

Julian Nagelsmann, der Pavards Vielseitigkeit und Verlässlichkeit schätzt, hatte sich bereits im Juli eindeutig gegen einen Transfer positioniert. „Ich würde mir wünschen, dass Benjamin Pavard bleibt. Er ist ein fantastischer und wichtiger Spieler, er kann auch mehreren Positionen variabel eingesetzt werden. Aber lasst uns abwarten, was passiert. Ich würde mir einen Verbleib wünschen“, sagte der Bayern-Trainer. Mit Marcel Sabitzer ist ein anderer Verkaufskandidat plötzlich Stammspieler – zwei Kollegen haben entscheidenden Anteil. (ck)

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