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„Ich weiß nicht, was ich habe“: Große gesundheitliche Sorgen um „Icke“ Häßler

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Von: Christoph Klaucke

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Thomas Häßler muss seinen Trainerjob wegen gesundheitlichen Problemen aufgeben.
Thomas Häßler muss seinen Trainerjob wegen gesundheitlichen Problemen aufgeben. © Imago

Thomas Häßler muss seinen Job als Trainer des Berlin-Ligisten BFC Preussen ruhen lassen. Der Weltmeister von 1990 ist erkrankt. Die Ursache ist noch unbekannt.

Berlin – Große Sorgen um Thomas „Icke“ Häßler: Der Weltmeister von 1990 muss seinen Job als Trainer des Berlin-Ligisten BFC Preussen aufgrund von gesundheitlichen Problemen aufgeben. „Ich bin momentan nicht in der Lage, eine Mannschaft zu trainieren, solange ich nicht weiß, was ich habe“, sagte der 56-Jährige der Bild. Häßler ist bis auf Weiteres krankgeschrieben.

Thomas Häßler muss Ansprache abbrechen: Gedächtnisverlust und Tinnitus

Häßler wollte vor der Partie des BFC Preussen bei Hilalspor am 2. Spieltag eine Ansprache halten und klagte plötzlich über Nackenschmerzen, berichtet die Bild. Demnach wusste Häßler nicht mehr, was er sagen wollte, hatte Aussetzer, litt unter Gedächtnisverlust und musste die Ansprache schließlich abbrechen.

Mittlerweile sei noch ein Tinnitus hinzugekommen. Die Ursachen für die gesundheitlichen Beschwerden konnten bisher nicht festgestellt werden. Am 15. September erhält Häßler die Ergebnisse der Blutuntersuchung.

„Wir sind schockiert über den Gesundheitszustand und machen uns große Sorgen, weil noch keiner weiß, was die Ursache ist“, sagte Preussens Sportlicher Leiter Pierre Seiffert. „Wir wissen aktuell nicht, was Thomas hat. Fußball ist ja super, aber jetzt geht es darum, dass er in Ruhe gesund wird“, erklärte Seiffert auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Thomas Häßler: Ursache für Gesundheitszustand noch ungeklärt

Der Klub reagierte bereits auf die Erkrankung des gebürtigen Berliners Häßler, der in seiner Karriere für den 1. FC Köln, Juventus Turin, AS Rom, Karlsruher SC, Borussia Dortmund und 1860 München gespielt hat. Daniel Volbert wird die Mannschaft bis auf Weiteres betreuen. Der Berlin-Ligist wird die Personalie am Dienstag (17.30 Uhr) auf einer Pressekonferenz verkünden.

Bei Volbert sei man zuversichtlich, dass er kurzfristig aushelfen könne. „Er kennt die Berlin-Liga in- und auswendig“, so Seiffert. Die Partien nach dem Hilalspor-Spiel leiteten die beiden Co-Trainer Thorben Marx (41/Ex-Bundesliga-Profi bei Hertha, Bielefeld und Gladbach) und Vincent Rabiega. Preussen belegt nach vier Spieltagen Platz 14 der Berlin-Liga, hat aber erst einen Punkt geholt.

„Ich habe mit Thomas sehr lange gesprochen und wir haben zusammen nach einer Lösung gesucht“, sagte Seiffert. „Wir entlassen ihn nicht. Thomas wird immer ein Preusse bleiben und ich hoffe, er kommt bald zu uns zurück. Ich bin entsetzt, so einen wertvollen Trainer nicht mehr an der Seitenlinie zu haben – auf unbestimmte Zeit.“ Gute Besserung, „Icke“! (ck/dpa)

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