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St. Pauli Co-Trainer Favé vor Kracher: Ohne Terodde ist Schalke unberechenbarer!

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Von: Robin Dittrich

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Wie schon gegen Nürnberg muss der FC St. Pauli auch gegen Schalke 04 auf Trainer Timo Schultz verzichten. Co-Trainer Loïc Favé spricht über die Partie und die Fans.

Hamburg – Der FC St. Pauli wird auch das nächste Zweitliga-Spiel gegen Schalke 04 am 4. Dezember ohne seinen Trainer Timo Schultz absolvieren müssen. Der 44-Jährige befindet sich nach seiner Corona-Infektion weiterhin in häuslicher Quarantäne. „Es war gar nicht so unterschiedlich wie sonst“ sagte sein Co-Trainer Loïc Favé laut dpa zur Partie gegen Nürnberg. Die Partie gegen Schalke 04 wird für ihn und sein Team ein immens Wichtiges.

Fußballverein:1. FC St. Pauli
Fußballstadion:Millerntor
Fußballtrainer:Timo Schultz (Trainer), Loïc Favé & Fabian Hürzeler (Co-Trainer)
Nächster Gegner:Schalke 04

St. Pauli gegen Schalke ohne Trainer Timo Schultz – die Knappen kommen ohne Terodde

Beide Mannschaften müssen im Spitzenspiel des 16. Spieltages auf wichtige Teile ihres Teams verzichten. Neben St. Pauli-Trainer Timo Schultz fehlt bei Schalke 04 der wichtigste Spieler auf dem Platz: Torjäger Simon Terodde fällt bei den Knappen bis Jahresende aus. Es kommt damit nicht zum Duell der Knipser Simon Terodde und Guido Burgstaller. Loïc Favé sieht das nicht unbedingt als Vorteil: „Dass Terodde ein super Stürmer ist, darüber braucht man nicht zu diskutieren.“ Durch den Ausfall werden die Schalker aber „vielleicht ein bisschen unberechenbarer.“

St. Pauli-Trainer Timo Schultz und sein Co-Trainer Loïc Favé besprechen das weitere Vorgehen in den nächsten Spielen. Im Hintergrund ist die St. Pauli-Tribüne mit Fans zu sehen.
St. Pauli Co-Trainer Loïc Favé spricht über die Abwesenheit von Timo Schultz (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Imago

St. Pauli kann Spiele auch ohne ihren Trainer gewinnen – das zeigten sie beim 3-2 gegen den 1. FC Nürnberg in beeindruckender Manier. Obwohl Timo Schultz nicht am Spielfeld sein konnte, gab es einige Gespräche zwischen den Trainern: „Wir haben einige Videocalls gemacht.“ Trotz des guten Auftritts der beiden Co-Trainer Loïc Favé und Fabian Hürzeler merkt man bei den Kiezkickern allerdings schon, „dass eine Person weniger da ist als sonst.“

Die Zuschauer im Millerntor spielen eine entscheidende Rolle für den Erfolg des FC St. Pauli

Neben dem Coach spielen natürlich auch die Zuschauer eine entscheidende Rolle bei Heimspielen, das dürfte jede Fußballmannschaft bestätigen. Nicht umsonst spielen die meisten Teams im eigenen Stadion deutlich erfolgreicher als auswärts. Bald könnte es leider wieder zu leeren Stadien kommen. Es wird darüber diskutiert, die Anzahl an Fans in den Arenen zu reduzieren oder gar erneut Geisterspiele auszutragen. Laut Co-Trainer Loïc Favé sind die Zuschauer enorm wichtig für seine Spieler: „Ein Heimspiel am Millerntor mit Zuschauern hat einen Einfluss. Das hat man auch im Saisonverlauf gespürt.“

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Sollten keine oder weniger Zuschauer ins Stadion dürfen, wird der FC St. Pauli alle Tickets erstatten. Bei einem Tageskartenverkauf hätten Dauerkarten-Besitzer ein Vorkaufsrecht. Gegen den Bundesliga-Absteiger aus Gelsenkirchen ist der Andrang auf Tickets sicherlich riesig. Loïc Favé, der seine ersten vier Monaten im Verein ohne Zuschauer erlebte, weiß um die Relevanz der St. Pauli-Fans: „Ich habe unterschätzt, wie groß der Einfluss ist.“ Hoffentlich können sie das Team gegen Schalke 04 wieder zum Sieg pushen. „Es hilft uns, wenn Zuschauer da sind. Wir schauen auf das Wochenende.“ *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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