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Masterplan für den Aufstieg – so will der FC St. Pauli in die Erste Liga

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Von: Robin Dittrich

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Im ersten Spiel der Rückrunde setzte es für den FC St. Pauli eine 0:3-Niederlage. Trotzdem will der Spitzenreiter aufsteigen – kann das klappen?

Hamburg – Das Trainingslager des FC St. Pauli in Benidorm ist vorbei, das Fazit fällt positiv aus. Die Kiezkicker sind bereit für ihren ersten Bundesliga-Aufstieg seit über zehn Jahren. Doch wie will St. Pauli das schaffen? Die Konkurrenz schläft nicht, der Hamburger SV ist als Tabellendritter nur noch sechs Punkte hinter dem Herbstmeister. Trainer Timo Schultz sieht das erfolgreiche Trainingslager als optimale Vorbereitung auf die kommenden 16 Zweitliga-Spiele.

Fußballverein:FC St. Pauli
Gründung:15. Mai 1910
Stadion:Millerntor, 29.546 Plätze
Nächster Gegner:Erzgebirge Aue, 15. Januar 13:30 Uhr

„Alle Viere von sich Strecken“ – Timo Schultz geht das Fußballjahr gemütlich an

Seine Spieler mussten sich vom anstrengenden Trainingslager in Benidorm erst einmal erholen. Timo Schultz verordnete deshalb Ruhe, seine Spieler sollten „alle Viere von sich strecken.“ Schon am Tag danach startete die Vorbereitung für das Ligaspiel gegen Erzgebirge Aue, die am 15. Januar 2022 ins Millerntor kommen. Der Tag Ruhe war dafür notwendig, die nächsten Wochen werden enorm anstrengend. Schon am 18. Januar 2022 kommt Borussia Dortmund zum DFB-Pokal-Achtelfinale nach Hamburg, wiederum drei Tage später steht das Derby gegen den HSV an. Das Hinspiel konnte St. Pauli mit 3:2 für sich entscheiden – die Rothosen wollen Revanche.

Timo Schultz blickt entschlossen auf ein Schild mit der Aufschrift „Bundesliga“. Im Hintergrund ist eine FC St. Pauli-Flagge abgebildet.
Timo Schultz will mit dem FC St. Pauli in die Erste Bundesliga aufsteigen. (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Oliver Ruhnke/Imago

Vom Trainingslager zeigt sich Timo Schultz begeistert. Es gab keine Verletzungen, einige Spieler sind nach Ausfällen wieder zurück. Einer von ihnen ist Luca Zander, der aufgrund einer Coronavirus-Infektion mehrere Wochen ausfiel. „Ihm geht es schon seit mehreren Tagen wieder richtig gut. Aber er ist vier Wochen raus gewesen aus dem Trainingsbetrieb, da muss man den Motor wieder ein bisschen ins Laufen kriegen“ sagte Trainer Schultz gegenüber der Mopo.

Rückrunde genau so bestreiten wie Hinrunde – reicht das für den Aufstieg?

Die wenigen Verletzten könnten Schultz den Start ins Fußballjahr 2022 retten. Die Kiezkicker brauchen einen breiten Kader für die nächsten anstrengenden Wochen. Das 2:0 im Testspiel gegen Beerschot aus Belgien lässt gutes erahnen: „Wir haben zu Null gespielt und auch relativ wenig zugelassen. Die Abläuft haben gepasst.“ Personell will Timo Schultz deshalb nicht zwingend nachlegen. „Der Kader ist sehr ausgewogen, wir haben auf jeder Position unsere Alternativen. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft.“ Wer neben Guido Burgstaller im Sturm für mehr Torgefahr sorgen wird, ist aber noch offen.

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Insgesamt will Timo Schultz gegenüber der erfolgreichsten Hinrunde seit Jahren nicht viel ändern. Er will, dass seine Mannschaft genauso befreit aufspielt, wie schon in der Hinrunde. Er geht insbesondere über den Teamgeist: „Das beste Teambuilding sind immer Siege, erfolgreiche Spiele und gute, intensive Trainingseinheiten. Jeder setzt sich zu jedem, jeder macht was mit jedem.“ Als eine Einheit für den Aufstieg – das will Timo Schultz schaffen. Klingt ganz einfach. Von dieser Idee ist auch Torsten „Tusche“ Mattuschka überzeugt, der St. Pauli als klaren Aufstiegsfavoriten sieht. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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