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Kyereh-Statement: Ab in die Erste Bundesliga – auch ohne FC St. Pauli?

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Von: Robin Dittrich

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Der FC St. Pauli strauchelt in Liga zwei – seit fünf Ligaspielen gab es keinen Sieg mehr. Ein Grund dafür ist das Fehlen von Top-Vorbereiter Daniel-Kofi Kyereh.

Hamburg – Daniel-Kofi Kyereh ist beim FC St. Pauli nicht wegzudenken. Schon zehn Tore bereitete der offensive Mittelfeldspieler in dieser Saison vor. Seit vier Spielen kann Kyereh leider nur zugucken. Zunächst spielte der Ghanaer für sein Land beim Afrika-Cup und schied dort schon in der Vorrunde aus. Deshalb verpasste er den Pokal-Erfolg gegen Borussia Dortmund sowie das Ligaspiel gegen Erzgebirge Aue. Seitdem bremst ihn eine Muskelverletzung aus, durch die er wohl noch mehrere Wochen fehlen wird.

Fußballspieler:Daniel-Kofi Kyereh
Geboren:8. März 1996 in Accra, Ghana
Beim FC St. Pauli seit:29. Juli 2020
Vertrag bis:30. Juni 2023

Durch starke Auftritte im Trikot der Kiezkicker spielt sich Kyereh in die Nationalmannschaft

Beim FC St. Pauli ist Daniel-Kofi Kyereh nicht mehr wegzudenken. Schon in seiner Debüt-Saison 2020/21 bei den Kiezkickern beeindruckte der Ghanaer Trainer Timo Schultz mit seinen Qualitäten. Er lief in jedem Ligaspiel auf und sammelte ganze 19 Scorer-Punkte. Eine Quote, die er in dieser Saison eigentlich übertreffen wollte. Aktuell steht der 25-Jährige bei fünf Toren sowie 10 Vorlagen. Dass es noch nicht zu mehr gereicht hat, ist den Ausfällen zuletzt geschuldet.

Daniel-Kofi Kyereh klatscht anerkennend in die Hände. Im Hintergrund sind FC St. Pauli-Fans zu sehen.
Verlässt Daniel-Kofi Kyereh den FC St. Pauli schon im Sommer? (24hamburg.de-Montage) © Roberto Seidel/Imago

Es ist die erste Zwangspause, die Kyereh seit seinem Wechsel zum FC St. Pauli ertragen muss. Zunächst galt Ghanas Aus beim Afrika-Cup noch als Hoffnungsschimmer für die Kiezkicker. Der Mittelfeld-Spieler flog zügig zurück nach Hamburg, um sein Team im Stadtduell gegen den HSV unterstützen zu können. Kurz darauf folgte die Ernüchterung – Muskelverletzung. Im Interview mit Sky sprach der Ghanaer vor dem Spiel gegen Paderborn über seine Rückkehr auf den Platz und den Plan, im nächsten Jahr Bundesliga zu spielen. Ein klares Bekenntnis zum FC St. Pauli gab es dabei nicht.

Daniel-Kofi Kyereh will unbedingt Bundesliga spielen – unabhängig vom Verein

Nachdem es um Kyereh auch aufgrund des blamablen Ausscheidens beim Afrika-Cup relativ ruhig blieb, stellte er sich laut BILD und mopo.de jetzt Sky-Experte Torsten Mattuschka, der St. Pauli vor Kurzem noch als Aufstiegs-Garant wähnte. Er möchte aufsteigen und in der Ersten Liga spielen, „das sind meine beiden Pläne“ sagte Kyereh gegenüber „Tusche“. Dass er nur mit den Kiezkickern in die Erste Liga will, sagte er dabei nicht. Auch wenn der Aufstieg mit dem FC St. Pauli „das Schönste für uns alle“ wäre.

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Mit seiner erneut bärenstarken Saison weckt der 25-Jährige jedoch auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Kyerehs Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Sollte er seinen Vertrag nicht verlängern wollen, müssten ihn die Kiezkicker schon im Sommer verkaufen, um noch eine Ablöse zu kassieren. Sonst droht ein ähnliches Szenario wie bei Faride Alidou vom HSV, der im Sommer ablösefrei zu Eintracht Frankfurt wechselt. Kyereh selbst will sich „dann nach der Saison Gedanken drüber machen.“ Klingt nicht unbedingt nach einem Verbleib in Hamburg. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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